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Dots in ChatGPT: Pro-Konten in Europa sollen in wenigen Wochen folgen

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Inhalt 4 Abschnitte
  1. Was macht ein Dot?
  2. Wie kommst du schon heute an Dots?
  3. Was das für dich bedeutet
  4. Quellen

Romain Huet, bei OpenAI für die Zusammenarbeit mit Entwicklern zuständig, hat auf dem DevDay Exchange in Berlin einen Zeitrahmen für Dots in Europa genannt. Nach Gesprächen mit Regulierungsbehörden soll der Agent „in wenigen Wochen“ breiter verfügbar sein, berichtet The Decoder von der Veranstaltung.

Seit dem 29. September stecken Dots in ChatGPT. Persönliche Pro-Konten im Europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz und in Großbritannien hat OpenAI zum Start ausgeschlossen, während bestimmte Unternehmenskonten dort schon Zugriff erhalten. Diese Einschränkung steht bis heute auf der deutschen Hilfeseite. Deutschland und Österreich gehören zum Wirtschaftsraum.

Was macht ein Dot?

Ein Dot verfolgt ein Ziel über mehrere Gespräche hinweg und arbeitet dazwischen auf einem eigenen Rechner in der Cloud weiter, den du über das Profil des Dots jederzeit ansehen und bei Bedarf selbst bedienen kannst. Der Agent recherchiert, erstellt Inhalte und nutzt die Apps, die du verbindest, etwa Slack oder dein E-Mail-Konto. Als Beispiel nennt OpenAI Begleittexte zu einer Podcastfolge und Social-Media-Beiträge, die der Agent aus dem Transkript eines Interviews erstellt.

Für einzelne Aktionen legst du Regeln fest. Vier Stufen stehen zur Wahl: ohne Rückfrage ausführen, nur auf ausdrückliche Anweisung, vorher fragen oder dir die Aufgabe überlassen. Aus verbundenen Apps speichert der Agent auch von sich aus Informationen in seinem Gedächtnis, das ChatGPT „Erinnerungen“ nennt. Trennst du die Verbindung zu einer App, bleiben die daraus gewonnenen Informationen erhalten. Weg sind diese Daten erst, wenn du den ganzen Dot zurücksetzt.

Wie kommst du schon heute an Dots?

In Deutschland führt der Weg derzeit nur über ChatGPT Business. Dort schaltet die Premium-Benutzerlizenz den Agenten frei, die Standard-Lizenz nicht. Business buchst du ab zwei Personen, und weil sich die beiden Lizenztypen mischen lassen, braucht nicht das ganze Team die teurere Lizenz.

TarifDots in Deutschland
Plus, Go, Freenicht enthalten
Pronoch ausgeschlossen
Business, Standard-Lizenznicht enthalten
Business, Premium-Lizenzverfügbar, schrittweise Freischaltung
Enterprise und EduBeta, Freischaltung durch die Administration

Eine Premium-Lizenz kostet etwa fünfmal so viel wie eine Standard-Lizenz und ungefähr so viel wie das kleinste Pro-Abo. Die Beträge für jährliche und monatliche Abrechnung stehen auf der deutschen Preisseite.

Dieselbe Preisseite führt den Dot schon unter den Funktionen des Pro-Abos auf. Für Konten aus Deutschland gilt das noch nicht. Die neue Möglichkeit, dem Agenten per iMessage oder RCS, dem SMS-Nachfolger in Android-Nachrichten-Apps, zu schreiben, beschränken die Versionshinweise vom 28. Oktober auf eine Beta für Pro-Kunden in den USA.

Was das für dich bedeutet

Ein Pro-Abo nur wegen Dots lohnt sich in Deutschland noch nicht, denn bis OpenAI die Hilfeseite ändert, bekommst du den Agenten mit diesem Abo nicht. „In wenigen Wochen“ beschreibt eine Absicht, ein Datum steht noch aus.

Arbeitest du im Team mit ChatGPT Business, reicht eine einzelne Premium-Lizenz, um Dots an einem echten Projekt zu testen. Leg am besten vorher fest, welche Apps der Agent sehen darf: Was er einmal gelesen hat, bleibt bis zum Zurücksetzen in seinem Gedächtnis. Liegen Kundenmails im verbundenen Postfach, ist die Stufe „vorher fragen“ für den Anfang die sichere Wahl.

Wie du Agenten mit klaren Zielen, festen Freigaben und überprüfbaren Zwischenschritten aufsetzt, übst du im Kurs zum OpenAI Agent Builder auf TutKit.

The Decoder hat am 28. Oktober 2026 über den DevDay Exchange in Berlin berichtet.

Quellen

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