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Gemini Notebook lässt sich jetzt direkt aus dem Gemini-Chat steuern

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Inhalt 4 Abschnitte
  1. Was erledigt Gemini über die Verbindung?
  2. Wie schaltest du die Verbindung in Deutschland ein?
  3. Was das für dich bedeutet
  4. Quellen

Seit dem 23. Oktober 2026 bietet die Gemini-App Gemini Notebook als verbundene App an. Was bisher über Menüs in der Seitenleiste lief, erledigst du damit per Satz im Chat. Gemini Notebook ist Googles Recherchewerkzeug, das bis Juli 2026 NotebookLM hieß.

Die Verbindung steht privaten Google-Konten, allen Kunden von Google Workspace und Abonnenten von Workspace Individual offen. Außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) schaltet Google die Funktion von Anfang an ein; in Deutschland und Österreich musst du sie selbst aktivieren.

Was erledigt Gemini über die Verbindung?

Im Prompt rufst du die verbundene App mit @Gemini Notebook auf. Google verspricht zudem, dass Gemini selbst erkennt, wann eine Anfrage ein Notebook betrifft. Die Ankündigung nennt vier Arten von Aufträgen:

  • Notebooks anlegen, bearbeiten oder löschen
  • Quellen hinzufügen, aktualisieren oder entfernen, etwa mit „Füg eine Kopie dieses Chats zu meinem Notebook für den Biologiekurs hinzu“
  • alle Notebooks oder die Quellen eines Notebooks auflisten
  • Fragen anhand des Notebook-Inhalts beantworten

Google baut das Zusammenspiel beider Programme schrittweise aus: Im April 2026 kamen Notebooks in die Seitenleiste der Gemini-App, im Juli bekam NotebookLM seinen neuen Namen. Änderungen an Name, Quellen und Anweisungen eines Notebooks übernehmen beide Programme automatisch.

Nur Gemini Notebook selbst erzeugt weiterhin Audio-Zusammenfassungen, Video-Zusammenfassungen, Infografiken und Präsentationen aus dem Bereich „Studio“. In der Gemini-App für den Mac fehlt die Verbindung derzeit ganz.

Wie schaltest du die Verbindung in Deutschland ein?

Zum Einschalten öffnest du in der Gemini-App das Menü, tippst auf „Anpassen“ und wählst den Bereich „Connectors“, in dem die verbundenen Apps stehen. Im Browser erreichst du die Einstellungen für verbundene Apps direkt unter gemini.google.com/apps. Die Schweiz gehört nicht zum EWR; nach dem Wortlaut der Ankündigung ist die Funktion dort sofort aktiv.

Den Menüpunkt „Anpassen“ schaltet Google seit dem 13. Oktober nach und nach frei; bis er überall ankommt, können bis zu 15 Tage vergehen. Fehlt der Menüpunkt bei dir noch, nimmst du den Weg über den Browser.

Ohne die Einstellung „Aktivitäten speichern“ funktionieren verbundene Apps im Browser und in der iPhone-App nicht. Schaltest du die Einstellung später ab oder löschst den Aktivitätsverlauf, bleiben die Daten in Gemini Notebook erhalten. In Konten von Google Workspace muss zusätzlich die IT sowohl Gemini als auch Gemini Notebook für deine Gruppe oder Organisationseinheit freigegeben haben.

Was das für dich bedeutet

Pflegst du Kursunterlagen, Recherchen oder Kundenprojekte schon in Gemini Notebook, spart dir die Verbindung vor allem Wege. Ein brauchbares Zwischenergebnis aus dem Chat legst du dann mit einem Satz als Quelle im passenden Notebook ab. Probier den Ablauf am besten zuerst mit einem Test-Notebook und zwei, drei unkritischen Quellen aus, bevor du Notebooks mit Kundendaten anbindest.

Hast du „Aktivitäten speichern“ bewusst ausgeschaltet, arbeitest du am besten weiter direkt in Gemini Notebook, statt die Einstellung nur für die Verbindung wieder einzuschalten. Wie Upload, Chat und Podcast-Funktion dort zusammenspielen, zeigt der NotebookLM-Kurs auf TutKit, aufgenommen noch unter dem alten Namen.

Google hat die Verbindung am 23. Oktober 2026 im Blog Google Workspace Updates vorgestellt.

Quellen

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