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Pixelmator Pro bekommt Generate Fill: Bildbereiche per Texteingabe ändern

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Inhalt 5 Abschnitte
  1. Wie funktioniert Generate Fill?
  2. Brauchst du dafür das Abo?
  3. Was ändert sich in den anderen Apps?
  4. Was das für dich bedeutet
  5. Quellen

Apple stattet Pixelmator Pro mit „Generate Fill“ aus: Du kreist einen Bildbereich ein, beschreibst per Texteingabe die gewünschte Änderung, und die App erzeugt den neuen Inhalt. Die Funktion kommt im November als kostenloses Update für Abonnenten von Apple Creator Studio, einen genauen Tag nennt Apple nicht. Im selben Paket stecken Neuerungen für Final Cut Pro, Logic Pro, Keynote, Pages und Numbers.

Wie funktioniert Generate Fill?

Den Bereich markierst du grob mit einem Kreis oder genau mit den vorhandenen Werkzeugen Freie Auswahl, Schnellauswahl oder Magnetische Auswahl. Laut Apple gleicht Pixelmator Pro Licht, Perspektive und Textur an die Umgebung an. Die eingebaute KI-Hochskalierung „Superauflösung“ rechnet den erzeugten Inhalt hoch, damit er auch vergrößert scharf bleibt.

Das Ergebnis führst du mit der bestehenden Ebene zusammen oder fügst den erzeugten Inhalt als neue Ebene mit Maske ein. Der zweite Weg hält dir Korrekturen offen, weil du die Maske nachträglich verfeinern kannst. Adobe bietet in Photoshop mit der Generativen Füllung seit 2023 ein vergleichbares Werkzeug an.

Brauchst du dafür das Abo?

Apple kündigt Generate Fill ausdrücklich als Update für Abonnenten an. Ob die Einmalkauf-Version von Pixelmator Pro aus dem Mac App Store die Funktion ebenfalls erhält, sagt Apple nicht. Die bisherige Bildgenerierung in Pixelmator Pro steht laut Apples Hilfeseite zu den Intelligence-Funktionen exklusiv Abonnenten zur Verfügung.

Bildgenerierung in Pixelmator Pro
Was Apple für die bisherige Bildgenerierung verlangt, Stand 6. Oktober 2026
  • Abo von Apple Creator Studio
  • Mac mit Apple-Chip und macOS 26 oder neuer
  • iCloud eingerichtet, Apple Intelligence eingeschaltet
  • Mindestens 50 Bilder im Monat ohne andere Intelligence-Funktionen
  • Bildgenerierung in der Einmalkauf-Version
Ob für Generate Fill dieselben Regeln gelten, sagt Apple noch nicht
Quellen: Apple Support, Apple Newsroom

Laut derselben Hilfeseite mit Stand 6. Oktober 2026 brauchst du auf dem Mac einen Apple-Chip und macOS 26 oder neuer. Beim iPad genügt ein Modell mit A17 Pro oder ein iPad Pro oder iPad Air ab M1, jeweils mit iPadOS 26. Außerdem verlangt Apple eine eingerichtete iCloud und eingeschaltete Apple Intelligence.

Nutzt du keine anderen Intelligence-Funktionen wie Formen oder Präsentationen, garantiert Apple mindestens 50 Bilder im Monat; das Kontingent beginnt jeden Monat neu. Den Stand findest du in der Menüleiste unter „Pixelmator Pro“ › „Intelligence-Funktionen“ › „Nutzungsstatus anzeigen“. Ob Generate Fill dieses Kontingent mitnutzt, hat Apple noch nicht erklärt.

Technisch stützt sich die bisherige Bildgenerierung auf Google Cloud. Dein Prompt und die übermittelten Bildinhalte gehen mit Zeitzone, Land, Gerätetyp und Sprache an den Anbieter, die IP-Adresse dagegen nicht. Laut Apple speichert Google die Daten nicht, außer bei gesetzlicher Pflicht, und darf sie nicht für das Training seiner Modelle verwenden.

Was ändert sich in den anderen Apps?

Final Cut Pro für Mac enthält jetzt Inhalte von MotionVFX: Vorlagen, Titel und Übergänge sowie Werkzeuge für Rotoscoping, Tracking und Farbkorrektur. Jedes Standbild aus der Timeline öffnest du direkt in Pixelmator Pro, deine Änderungen landen ohne neuen Import im Projekt. Für Untertitel und die Suche im Material kommen 23 Transkriptionssprachen hinzu.

Den neuen Assistenten in Logic Pro sowie in Keynote, Pages und Numbers beschränkt Apple vorerst auf Englisch (USA). Der Assistent verlangt außerdem ein Gerät mit Apple Intelligence und macOS, iOS oder iPadOS 27. Für Generate Fill nennt Apple keine solche Sprachbeschränkung.

Was das für dich bedeutet

Prüf zuerst, welche Pixelmator-Version auf deinem Mac läuft: Die Apps aus Creator Studio haben ein eigenes App-Symbol. Mit der gekauften Version bekommst du die bisherige Bildgenerierung nicht, und ob Generate Fill dort ankommt, ist offen.

Neue Abonnenten bekommen ein kostenloses Probeabo für einen Monat. Starte das Probeabo am besten erst, sobald das Update im App Store steht, sonst verstreicht der Gratismonat ohne die neue Funktion.

Bearbeitest du Fotos von Kunden, klär am besten vorab, ob deren Weitergabe an einen Cloud-Dienst zum Auftrag passt. Welchen Anbieter Generate Fill nutzt, hat Apple noch nicht gesagt. Wie die Generative Füllung in Photoshop arbeitet, zeigt die Lektion zur Generativen Füllung im TutKit-Kurs zu KI in Photoshop. Nach dem Update kannst du beide Werkzeuge an einem eigenen Bild vergleichen.

Apple hat die Neuerungen am 27. Oktober 2026 vorgestellt.

Quellen

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