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OpenAI senkt mit GPT-6.1 Terra die API-Preise um mindestens 50 Prozent

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Inhalt 5 Abschnitte
  1. Wo findest du Terra in ChatGPT?
  2. Was zeigen OpenAIs eigene Tests?
  3. Was kostet GPT-6.1 Terra?
  4. Was das für dich bedeutet
  5. Quellen

OpenAI stellte am 26. Oktober 2026 GPT-6.1 Terra vor, den Nachfolger von GPT-5.6 Terra. Das schnelle Modell soll vor allem Büroarbeit am Computer übernehmen: Angebote entwerfen, technische Zeichnungen auswerten, Formulare ausfüllen und Videos bearbeiten. Freigeschaltet wird Terra in ChatGPT Work und Codex für die Tarife Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu.

Eine Ausnahme für Deutschland oder die EU nennt OpenAI nicht. Die Freischaltung läuft schrittweise, Terra erscheint also nicht in allen Konten gleichzeitig.

Wo findest du Terra in ChatGPT?

Terra steckt nur im Modus Work, dem Agenten für längere, mehrstufige Aufgaben, und in Codex. Im normalen Chat bietet OpenAI das Modell nicht an, und die Tarife Free und Go bekommen Terra gar nicht. In Work wählst du GPT-6.1 Terra in der Modellliste aus.

Die Nutzungslimits deines Tarifs bleiben gleich. OpenAI verspricht aber, dass dasselbe Kontingent für mehr Aufgaben reicht als mit GPT-5.6 Terra und für deutlich mehr als mit GPT-6.1 Sol oder GPT-6 Astra. Bei manchen Plus- und Pro-Konten ändert sich zudem die Voreinstellung: In den Voreinstellungen von Work steht nun Terra mit mittlerem Reasoning-Aufwand statt Sol mit geringem. Der Reasoning-Aufwand legt fest, wie gründlich ein Modell vor der Antwort nachdenkt.

Was zeigen OpenAIs eigene Tests?

Alle Messwerte stammen von OpenAI. Bei Fragen, die gezielt Fehler provozieren, sank die Fehlerquote mit geringem Reasoning-Aufwand von 53,6 Prozent bei GPT-5.6 Terra auf 16,7 Prozent, mit maximalem Aufwand auf 4,3 Prozent. Im Programmiertest Terminal-Bench 4.0 löste Terra 50,3 Prozent der Aufgaben, GPT-5.6 Terra kam auf 21,5 Prozent.

GPT-6.1 Terra in OpenAIs Tests
Messwerte von OpenAI zum Start am 26. Oktober 2026, verglichen mit GPT-5.6 Terra
  • 16,7 %Fehlerquote bei Fangfragen mit geringem Reasoning-Aufwand, vorher 53,6 Prozent
  • 4,3 %Fehlerquote bei Fangfragen mit maximalem Reasoning-Aufwand
  • 50,3 %gelöste Aufgaben im Programmiertest Terminal-Bench 4.0, vorher 21,5 Prozent
  • +15Prozentpunkte im Computer-Test Agents’ Last Exam bei mittlerem Reasoning-Aufwand
Alle Werte stammen aus OpenAIs eigenen Tests
Quelle: OpenAI

Für die Arbeit am Computer nennt OpenAI den Test Agents’ Last Exam, mit Aufgaben wie dem Umwandeln einer Architekturzeichnung in ein 3D-Modell. Bei mittlerem Aufwand kam Terra dort auf 15 Prozentpunkte mehr als GPT-5.6 Terra, zu etwa einem Drittel der Kosten, und erreichte das Niveau von GPT-6 Astra, das pro Token zehnmal so viel kostet. Für die schwierigsten Programmieraufgaben empfiehlt OpenAI weiterhin GPT-6.1 Sol oder GPT-6 Astra.

Was kostet GPT-6.1 Terra?

Im ChatGPT-Abo verlangt OpenAI keinen Aufpreis, Terra wird auf dasselbe Kontingent für Work und Codex angerechnet. In der API heißt das Modell gpt-6.1-terra. Die Eingabe kostet dort halb so viel wie bei GPT-5.6 Terra, die Ausgabe 58 Prozent weniger; gegenüber GPT-6.1 Sol halbieren sich beide Preise. Spürbar wird die Preissenkung bei selbst gebauten Automatisierungen, etwa einem Ablauf, der eingehende Rechnungen ausliest und in die Buchhaltung überträgt.

Im Vergleich mit Claude Opus 5.5 beziffert OpenAI die Kosten pro Aufgabe bei maximalem Aufwand auf rund ein Neuntel.

Was das für dich bedeutet

  • Voreinstellung prüfen: Schau beim nächsten Work-Auftrag kurz nach, welches Modell und welcher Aufwand eingestellt sind. Für Angebote und Formulare, die OpenAI selbst als Einsatzgebiet nennt, genügt Terra, und dein Kontingent hält länger.
  • Zahlen weiter gegenlesen: Bei den Fangfragen aus OpenAIs eigenem Test lag Terra mit geringem Aufwand in jedem sechsten Fall daneben. Für Recherchen mit Namen, Daten und Preisen stellst du den Aufwand am besten höher und prüfst die Quellen selbst.
  • Abo nicht vorschnell wechseln: Mit Free oder Go ändert Terra an deinem Chat nichts. Ein Wechsel auf Plus lohnt sich nur, sofern du Work regelmäßig für mehrstufige Aufgaben brauchst. Wie du ChatGPT für Texte und Recherche gezielt einsetzt, zeigt die ChatGPT-Masterclass Schritt für Schritt.
  • Für große Codeprojekte bei Sol bleiben: In Codex nimmst du Terra für kleine Korrekturen, komplexe Umbauten überlässt du, wie OpenAI selbst empfiehlt, besser Sol oder Astra.

OpenAI hat GPT-6.1 Terra am 26. Oktober 2026 vorgestellt.

Quellen

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