Beruf & Karriere News

Microsoft 365: Frontier bringt Vorabfunktionen für Teams, Outlook und OneDrive

261102 microsoft 365 frontier vorabfunktionen teams outlook titelbild
Zum Inhaltsverzeichnis
Inhalt 4 Abschnitte
  1. Was ändert sich mit Frontier?
  2. Was wird aus dem gezielten Release?
  3. Was das für dich bedeutet
  4. Quellen

Ab November schaltet Microsoft über sein Frontier-Programm auch Vorabfunktionen für Teams, das neue Outlook für Windows, OneDrive und SharePoint frei. Bisher bekamen angemeldete Konten darüber nur Copilot-Neuerungen und Agenten vor dem offiziellen Start. Laut dem Eintrag in der Microsoft-365-Roadmap gilt die Erweiterung weltweit und für Windows, Mac, Web, iOS und Android. Eine Copilot-Lizenz verlangt Microsoft für die Anmeldung nicht mehr.

Was ändert sich mit Frontier?

Frontier ist Microsofts Programm für Funktionen, die noch nicht allgemein verfügbar sind. Welche Neuerungen für Teams, Outlook, OneDrive und SharePoint zuerst kommen, ist noch offen. Gesteuert wird alles über eine einzige Einstellung im Microsoft 365 Admin Center. Konten, die schon für Frontier angemeldet sind, bleiben angemeldet und bekommen die neuen Vorabfunktionen automatisch.

Die Produktlizenz bleibt allerdings Pflicht: Teams-Neuerungen erscheinen nur in Konten mit Teams-Lizenz, Copilot-Neuerungen weiterhin nur mit Copilot-Lizenz. Bis die Funktionen nach dem Einschalten auftauchen, können bis zu drei Stunden vergehen, schreibt Microsoft auf der Hilfeseite zu Frontier.

Frontier betrifft nur Organisationskonten, die über das Admin Center verwaltet werden, also Geschäfts- und Bildungskonten. Privat-Abos wie Microsoft 365 Single oder Family bleiben außen vor. In Deutschland gilt die Erweiterung ohne Einschränkung; ausgenommen sind nur die Behördenclouds der USA. In welchen Sprachen die Vorabfunktionen erscheinen, bleibt offen.

Was wird aus dem gezielten Release?

Zugleich baut Microsoft die Update-Steuerung um. Über das gezielte Release bekamen ausgewählte Konten fertige Funktionen früher als der Rest der Organisation. Ab November lassen sich dort keine Konten mehr hinzufügen, entfernen oder ändern, im Januar 2027 stellt Microsoft die Option ein. Danach bleiben für fertige Funktionen zwei Stufen: das Standard-Release, das Neuerungen zum offiziellen Start ausliefert, und das verzögerte Release, das rund 30 Tage später nachzieht.

Frontier und gezieltes Release: die Termine
Microsoft baut die Update-Steuerung für Organisationskonten in Microsoft 365 um
  1. 28. Oktober 2026Microsoft kündigt die Erweiterung von Frontier an
  2. November 2026Vorabfunktionen für Teams, Outlook, OneDrive und SharePoint
  3. November 2026Konten im gezielten Release lassen sich nicht mehr ändern
  4. Januar 2027Microsoft stellt das gezielte Release ein
Frontier-Funktionen sind Vorabversionen und können sich ändern oder wieder wegfallen
Quellen: Microsoft 365 Roadmap, Microsoft Learn

Ab Januar 2027 wechseln Konten aus dem gezielten Release automatisch auf das Standard- oder verzögerte Release, das die Organisation eingestellt hat. Bei Frontier müssen Admins diese Konten selbst anmelden. Die Umstellung gilt für das Admin Center, Teams, OneDrive, SharePoint Online, Outlook im Web, das neue Outlook für Windows und Office im Web. Die Update-Kanäle der Office-Apps auf dem Rechner, die Windows-Updates und das Microsoft-365-Insider-Programm bleiben unverändert.

Was das für dich bedeutet

Verwaltest du das Microsoft 365 deines Büros oder deiner Agentur selbst, schau am besten jetzt nach, wie Frontier eingestellt ist: im Admin Center unter Copilot, Einstellungen, Registerkarte „Alle anzeigen“, Suche nach „Frontier“. Steht dort für die Copilot-Agenten schon „Alle Benutzer“, bekommt ab November das ganze Team unfertige Teams- und Outlook-Funktionen. Für ein kleines Team genügt meist ein Testkonto unter „Bestimmte Benutzer und Gruppen“.

Lass über dieses Testkonto am besten keine Kundendaten laufen. Für Frontier-Funktionen gelten die üblichen Supportvereinbarungen nicht, einzelne können kostenpflichtig sein, und die Normen ISO 27001, 27002 und 27018 erfüllen diese Funktionen nicht. Verlangt ein Kundenvertrag zertifizierte Werkzeuge, bleibt Frontier für Kundenprojekte tabu.

Nutzt du bisher das gezielte Release, stell die Konten bis Januar um. Microsoft rät: Lief das gezielte Release für alle, wechselst du auf das Standard-Release. Waren nur einzelne Testkonten eingetragen, stellst du die Organisation auf das verzögerte Release und trägst die Testkonten beim Standard-Release ein; so sehen die Testkonten neue Funktionen rund 30 Tage vor allen anderen. Was Microsoft 365 umfasst und wie sich die Abos unterscheiden, erklärt die Lektion zu Microsoft 365 im Copilot-Kurs.

Microsoft hat die Erweiterung am 28. Oktober 2026 im Nachrichtencenter für Admins angekündigt und am 30. Oktober 2026 in die Roadmap eingetragen.

Quellen

Kommentare

Anmelden und kommentieren.

Weiterlesen

Das könnte dich auch interessieren

Alle Artikel ansehen →