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Figma Weave: Firmen teilen eigene KI-Bildwerkzeuge jetzt intern

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Inhalt 4 Abschnitte
  1. Was ändert sich für Teams im Organization-Abo?
  2. Wer kann Weave-Tools nutzen, und was kostet ein Lauf?
  3. Was das für dich bedeutet
  4. Quellen

Figma hat am 30. Oktober 2026 das interne Veröffentlichen von Weave-Tools für das Organization- und das Enterprise-Abo freigeschaltet. Eigene KI-Werkzeuge erscheinen damit in Figma Design neben den Tools von Figma und aus der Community, sichtbar nur für Mitglieder der eigenen Organisation. Angekündigt hat Figma den Schritt in seinen Release Notes.

Weave-Tools sind kleine KI-Anwendungen für Bilder in einer Design-Datei, etwa für Mockups. Hinter jedem Tool steckt ein Workflow aus verknüpften Knoten, gebaut in Figma Weave, einem eigenen Programm unter weave.figma.com.

Was ändert sich für Teams im Organization-Abo?

Teams im Organization- und Enterprise-Abo stellen eigene Weave-Tools jetzt direkt der Organisation bereit, die öffentliche Community bleibt ihnen dagegen verschlossen. In Figma Weave legst du dafür aus einem fertigen Workflow ein Tool an und wählst im Teilen-Dialog das Veröffentlichen in deiner Organisation. Dein Team findet das Tool danach in Figma Design unter Tools in der Navigationsleiste, sobald der Filter auf Weave steht.

Wo dein Weave-Tool landet
Veröffentlichen nach Figma-Abo, Stand 30. Oktober 2026
Professional
  • Eigene Tools nur öffentlich in der Community
  • Tools mit ungeprüften Modellen nimmt die Community nicht an
  • Nutzbar: Tools von Figma und aus der Community
  • 3.000 KI-Credits je Full-Lizenz und Monat
Organization und Enterprise
  • Eigene Tools nur für die eigene Organisation
  • Kein Veröffentlichen in der Community
  • Nutzbar: Tools von Figma, aus der Community und aus dem eigenen Team
  • Admins können Community- und interne Tools sperren
Video- und 3D-Workflows bleiben in Weave, in Figma Design laufen nur Bild- und Vektor-Tools
Quellen: Figma Release Notes, Figma Learn, Figma Weave Knowledge Center, Figma Abos und Preise

In Figma Design laufen nur Tools, die ein Bild oder eine Vektorgrafik ausgeben; Video- und 3D-Workflows bleiben in Weave.

Die KI-Einstellungen im Admin-Bereich von Figma sperren auf Wunsch das Veröffentlichen und zugleich alle Tools aus der Community und der eigenen Organisation, die Tools von Figma bleiben nutzbar. In Weave legt der Admin zusätzlich fest, ob Mitglieder überhaupt innerhalb der Organisation veröffentlichen dürfen.

Seit dem 26. Oktober greifen auch externe KI-Agenten auf die Bild- und Videomodelle aus Weave zu, über den MCP-Server von Figma, eine Schnittstelle für KI-Assistenten.

Wer kann Weave-Tools nutzen, und was kostet ein Lauf?

Weave-Tools nutzt du im Professional-, Organization- und Enterprise-Abo; zum Ausführen brauchst du Bearbeitungsrechte an der Design-Datei. Eine regionale Einschränkung nennt Figma nicht, die Tools stehen also auch in Deutschland bereit. Freelancer im Professional-Abo veröffentlichen eigene Tools nur in der öffentlichen Community; Tools mit Modellen, die Figma nicht geprüft hat, nimmt die Community nicht an.

Jeder Lauf verbraucht KI-Credits aus dem Kontingent deiner Lizenz. Eine Full-Lizenz, die Lizenz mit vollem Zugriff, enthält im Professional-Abo 3.000 Credits im Monat, im Organization-Abo 3.500 und im Enterprise-Abo 4.250. Ein Mockup oder ein neuer Hintergrund mit den Tools von Figma kostet 19 Credits, ein Sticker-Set 78 und eine Serie von Produktvarianten 110 (Stand 15. Oktober 2026). Bei Tools aus der Community oder dem eigenen Team hängt der Verbrauch vom Workflow ab.

Ein Rechenbeispiel: Mit den 3.500 Credits einer Full-Lizenz im Organization-Abo kämen rechnerisch rund 184 Mockups im Monat zusammen, aber nur 31 Serien von Produktvarianten. Figma Make und der Figma-Agent zehren vom selben Kontingent.

Was das für dich bedeutet

Arbeitet dein Team im Organization- oder Enterprise-Abo, lohnt der Blick auf Aufgaben, die immer gleich ablaufen: Produktmockups im Design des Kunden, Hintergründe für eine Bildserie. Bau so einen Ablauf am besten einmal in Weave und sperr die Knoten mit festen Vorgaben, etwa den Prompt mit den Markenfarben. Gesperrte Knoten tauchen im Tool nicht als Einstellung auf.

Frag vor dem ersten Veröffentlichen am besten deinen Admin nach beiden Einstellungen. Schaltet der Admin die Weave-Tools in Figma ab, verschwinden auch die Community-Tools, mit denen dein Team vielleicht schon arbeitet. Wie Figma seinen Agenten mit Google Drive verbindet, steht in unserer Meldung zum Figma-Agenten.

Im Professional-Abo gehören Kundenlogos und Prompts mit Kundennamen nicht in ein veröffentlichtes Tool; für solche Aufträge teilst du das Tool in Weave besser nur per Einladung. Den Verbrauch eines Laufs siehst du nach dem Generieren, sobald du auf den blauen Haken klickst und mit der Maus über das Symbol für KI-Credits fährst. Mockups mit KI erzeugst du auch in Adobe Firefly, wie die Lektion zu Mockups in Adobe Firefly zeigt.

Figma hat das interne Veröffentlichen von Weave-Tools am 30. Oktober 2026 in seinen Release Notes vorgestellt.

Quellen

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