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Excire Foto 2027 verschlagwortet Videos jetzt anhand vieler Einzelbilder

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Zum Inhaltsverzeichnis
Inhalt 5 Abschnitte
  1. Wie funktioniert die neue Videosuche?
  2. Was bringen die Ortsnamen und die übrigen Neuerungen?
  3. Wie passt das Update zur Version 2027?
  4. Was das für dich bedeutet
  5. Quellen

Excire hat seine Bildverwaltung Excire Foto 2027 auf Version 5.1 gebracht. Bei Videos wählt das Programm jetzt automatisch Schlüsselbilder aus verschiedenen Szenen, erkennt deren Inhalt per KI und ordnet die gefundenen Stichwörter dem ganzen Clip zu. Bisher ließ sich der Inhalt längerer Videos nur eingeschränkt durchsuchen, berichtet DOCMA.

Zweite große Neuerung sind Ortsnamen für Fotos und Videos mit GPS-Daten. Für Besitzer von Excire Foto 2027 ist das Herbst-Update kostenlos, das Programm läuft unter Windows 11 und ab macOS 12.

Wie funktioniert die neue Videosuche?

Über die Schlüsselbilder erkennt Excire Foto auch Motive, die erst spät im Video auftauchen. Als Beispiel nennt DOCMA ein langes Hochzeitsvideo, in dem der Tanz des Brautpaars nur wenige Sekunden dauert: Die Suche nach einem tanzenden Brautpaar soll den Clip trotzdem finden.

Welche Schlüsselbilder das Programm gewählt hat, siehst du im erweiterten Videoplayer. Dort markierst du zusätzliche Einzelbilder für die Analyse oder entfernst bereits gewählte, auf Wunsch exportierst du die Schlüsselbilder außerdem als eigene Bilddateien. Die KI-Analyse läuft vollständig auf deinem Rechner. Excire lädt weder Fotos noch Videos in eine Cloud und verwendet die Aufnahmen auch nicht zum Training von KI-Modellen.

Was bringen die Ortsnamen und die übrigen Neuerungen?

Aus GPS-Koordinaten ermittelt Excire Foto Städte oder Regionen und speichert diese Ortsangaben zusätzlich in den IPTC-Metadaten der Aufnahmen. Statt Fotos auf der Weltkarte zu suchen, filterst du direkt nach einem Ortsnamen. Beim Import läuft die Zuordnung automatisch, bereits eingelesene Fotos und Videos versiehst du einzeln, als Auswahl oder gesammelt mit Ortsangaben. Ohne GPS-Koordinaten in der Datei bekommt eine Aufnahme keinen Ortsnamen.

Was das Herbst-Update bringt
Version 5.1 von Excire Foto 2027 für Windows und macOS, kostenlos für Besitzer der 2027er-Lizenz
  • Stichwörter für Videos aus Schlüsselbildern mehrerer Szenen
  • Schlüsselbilder im Videoplayer prüfen, ergänzen und exportieren
  • Ortsnamen aus GPS-Koordinaten, gespeichert in den IPTC-Metadaten
  • Import einzelner Dateien statt nur ganzer Ordner
  • Metadatenfilter für fehlende Angaben
  • Ortsnamen für Aufnahmen ohne GPS-Koordinaten
Funktionen wie von Excire beschrieben, ein unabhängiger Test der Videosuche liegt noch nicht vor
Quellen: DOCMA, Excire

Beim Import wählst du jetzt auch einzelne Dateien statt nur ganzer Ordner. Ein neuer Metadatenfilter, in der Oberfläche „No value“ genannt, findet Aufnahmen, denen bestimmte Angaben fehlen. Außerdem behebt das Update Fehler bei der Videoanalyse und beim Kopieren von Dateien, verbessert wurden auch die Bildauswahl in großen Sammlungen sowie das Löschen von Duplikaten.

Wie passt das Update zur Version 2027?

Excire Foto 2027 kam am 16. Juni 2026 auf den Markt, mit Texterkennung in Fotos, einer Weltkartenansicht und einer visuellen Zeitachse, die Aufnahmen nach Tagen, Monaten und Jahren ordnet. Version 5.1 baut auf der Karte auf: Orte findest du auch per Name statt nur per Kartenausschnitt. Bei Excire sind Fehlerkorrekturen und kleinere Verbesserungen kostenlos, große Upgrades kosten Geld, Bestandskunden bekommen dafür einen Rabatt. Excire verkauft das Programm als unbefristete Lizenz ohne Abo.

Eine eigene Ankündigung zu 5.1 hat Excire bis zum 4. November nicht veröffentlicht, die Produktseite nennt aber bereits 5.1.0 als aktuelle Version. Offen bleibt, ob die Ortsnamen aus einer mitgelieferten Datenbank oder von einem Onlinedienst stammen. Ebenso unklar ist, ob die neue Videosuche auch in Excire Search 2026 Einzug hält, der Erweiterung für Lightroom Classic.

Was das für dich bedeutet

Besitzt du Excire Foto 2027, installierst du 5.1 ohne Aufpreis. Prüf danach am besten an einem langen Clip, dessen Inhalt du kennst, ob die Suche auch eine Szene von wenigen Sekunden findet. Bleibt die Szene unauffindbar, markierst du im erweiterten Videoplayer zusätzliche Einzelbilder für die Analyse.

Fotografierst du mit GPS, versiehst du am besten auch dein bestehendes Archiv nachträglich mit Ortsnamen. Fehlen die Koordinaten, trägst du sie im Metadateneditor von Excire Foto nach. Wie du Fotos in Lightroom Classic auf der Karte verortest, zeigt die Lektion zu Karten aus dem Lightroom-Classic-Kurs.

Denkst du über einen Kauf nach, teste am besten die 14-tägige Testversion mit eigenen Fotos und Videos. Excire rät selbst dazu, weil das Programm manche komprimierten Varianten der unterstützten Bildformate nicht verarbeitet. Eine Lizenz gilt für bis zu drei Rechner, Datenbanken von Windows und Mac sind allerdings nicht untereinander kompatibel.

DOCMA hat den Beitrag am 3. November 2026 veröffentlicht.

Quellen

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