Apple hat Logic Pro 13 veröffentlicht, als erste App der Creator-Studio-Updates. Die übrigen Apps des Abos folgen laut MacRumors im Laufe des Novembers. Für Besitzer der Einmallizenz kostet das Update laut Bonedo nichts; die einzelnen Neuerungen stehen in Apples Release Notes.
Was ist in Logic Pro 13 neu?
Im Unified Browser findest du Loops, One-Shots, Instrumenten- und Effekt-Patches sowie Plug-in-Presets an einem Ort; auch eigene und fremde Sounds lassen sich mit Tags versehen. Sounds von Splice erscheinen nur, wenn die Splice-App installiert ist und du Sounds heruntergeladen hast. Für die Suche per Textbeschreibung, die Suche nach ähnlichen Sounds und die automatische Analyse von Locations verlangt Apple einen Mac mit Apple-Chip.
Der Stem Splitter trennt ein Schlagzeug jetzt in Einzelspuren auf: Bassdrum, Snare, Hi-Hat, Toms, Becken und weitere Schlaginstrumente. Die Spuren fasst Logic in einem Track Stack zusammen. Die Play Surface ist ein Fenster zum Spielen, mit Tastatur und Chord Strips oder einem Raster aus Drum-Pads. Multi-Touch klappt auf einem MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display oder auf einem iPad per Sidecar; über Sidecar lässt sich außerdem ein Plug-in-Fenster aufs iPad schieben. Hinzu kommt die Oberfläche im Liquid-Glass-Look, bei der laut Bonedo alle Funktionen an ihrem gewohnten Platz bleiben.
Was kann der Intelligent Assistant, und was braucht er?
MacRumors beschreibt den Intelligent Assistant als Helfer, der Beats aus Anfragen in natürlicher Sprache aufbaut. Bonedo sieht ihn eher als Ansprechpartner für Fragen zum Anlegen von Tracks; ganze Tracks per Prompt entstehen dort noch nicht, und der Assistent wirke noch nicht ausgereift. Beides passt zum Beta-Status, den Apple selbst angibt.
Intelligent Assistant: Voraussetzungen
Laut Apples Release Notes für den Assistenten in Logic Pro 13
- Abo Apple Creator Studio
- Mac mit Apple-Chip
- macOS 27 oder neuer
- Apple-Konto mit eingerichteter iCloud
- Nur Englisch, keine deutschen Eingaben
- Nicht in der Einmallizenz enthalten
Der Assistent ist eine Beta, Nutzungslimits können gelten
Quellen: Apple, MacRumors
Apple nennt die Voraussetzungen in den Release Notes. Der Assistent läuft nur mit dem Creator-Studio-Abo, auf einem Mac mit Apple-Chip und mit macOS 27 oder neuer, dazu brauchst du ein Apple-Konto mit eingerichteter iCloud. Er versteht ausschließlich englische Eingaben, und Nutzungslimits können gelten. In der Einmallizenz fehlt der Assistent; die übrigen Neuerungen gelten dort ebenfalls.
Was das für dich bedeutet
Besitzt du Logic Pro bereits, sicherst du am besten vor dem Update die installierte Version und deine Projekte. Genau das rät Apple in den Release Notes. Browser, Drum-Stems und Play Surface erhältst du ohne Abo; für die Stems lohnt ein Test an einer eigenen Schlagzeugaufnahme.
Beim Abo-Check hilft eine einfache Rechnung auf Basis der Euro-Preise auf Apples deutscher Produktseite: Die Einmallizenz entspricht rund 18 Monatsbeiträgen des Abos oder knapp zwei Jahresbeiträgen. Die Rechnung stammt von uns. Nicht eingerechnet ist, dass das Abo weitere Apps enthält. Für Lehrkräfte und Studierende nennt Apple dort einen ermäßigten Abo-Preis, neue Abonnenten bekommen 30 Tage Testphase.
Willst du den Assistenten vor allem auf Deutsch nutzen, bleibt er vorerst außen vor. Probier ihn in der Testphase gerne an einem eigenen Projekt aus, bevor du dafür ein Abo abschließt. Bonedo bezweifelt außerdem, dass die Änderungen eine neue Versionsnummer rechtfertigen; ein Update auf 12.5 wäre dem Autor ebenso vertretbar erschienen, neue Effekte oder Instrumente bringt Logic Pro 13 nicht mit.
Apple hat Logic Pro 13 am 5. November 2026 veröffentlicht.
Quellen