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Affinity kommt am 3. November kostenlos aufs iPad

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Inhalt 6 Abschnitte
  1. Was kann Affinity auf dem iPad?
  2. Was kostet die App, und was braucht dein iPad?
  3. Was ändert sich gegenüber den alten iPad-Apps?
  4. Was das für dich bedeutet
  5. Weiterlernen auf TutKit
  6. Quellen

Canva bringt die neue Affinity-App am 3. November 2026 aufs iPad. Für Privatpersonen ist das Programm kostenlos, die deutsche Oberfläche ist vom ersten Tag an dabei. Im deutschen App Store steht die App schon zum Vorbestellen bereit.

Was kann Affinity auf dem iPad?

Die App vereint die drei bisherigen Einzelprogramme Affinity Photo, Designer und Publisher. In einer einzigen Datei stehen dir vier Arbeitsbereiche zur Verfügung:

  • Im Skizzenbereich zeichnest du frei, der Apple Pencil überträgt dabei Druck und Neigung.
  • Vektorpfade setzt du mit Knoten und Kurven, auch direkt über einer Skizze.
  • Fotos bearbeitest du nicht-destruktiv, samt RAW-Entwicklung und Retusche.
  • Layouts baust du mit Rastern und Hilfslinien, ein Dokument darf bis zu 500 Seiten lang werden.

Dateien aus Photoshop (PSD), Illustrator (AI) und InDesign (INDD, IDML) öffnet Affinity samt Ebenenstruktur, dazu PDF und SVG. Agenturen, die Kundendateien im Adobe-Format bekommen, können damit kleine Korrekturen direkt auf dem Tablet erledigen.

Was kostet die App, und was braucht dein iPad?

Foto, Vektor, Layout und Skizze nutzt du als Privatperson kostenlos, ein Abo brauchst du dafür nicht. Ein Premium-Tarif von Canva, etwa Canva Pro, ist nur für die KI-Werkzeuge aus Canva AI Studio nötig. Diese Funktionen reduzieren Bildrauschen, korrigieren unscharfe Fotos und stellen Hintergründe frei. Das Abo kannst du direkt in der App abschließen.

Affinity auf dem iPad im Überblick
Erscheint am 3. November 2026, die Vorbestellung im App Store läuft
  • Für Privatpersonen kostenlos, ohne Abo
  • Foto, Vektor, Layout und Skizze in einer App
  • Öffnet PSD, AI, INDD, IDML, PDF und SVG
  • Braucht iPadOS 18 oder neuer
  • KI-Werkzeuge ohne Premium-Tarif von Canva
  • Neue Dateien in den alten V2-Apps öffnen
Funktionen nach dem App-Store-Eintrag von Canva, die App ist noch nicht erschienen
Quellen: App Store, Digital Trends

Voraussetzung ist iPadOS 18 oder neuer, die App belegt rund 1,9 GB Speicher. Neben Deutsch stehen neun weitere Sprachen zur Wahl, darunter Englisch, Französisch und Spanisch.

Was ändert sich gegenüber den alten iPad-Apps?

Auf Mac und Windows steht die zusammengelegte Affinity-App seit Herbst 2025 bereit, auf dem iPad blieben bis jetzt nur die Einzel-Apps der Version 2. Laut Digital Trends öffnen diese älteren Apps keine Dateien, die in der neuen Affinity-App gespeichert wurden. Eine Grafikerin, die am Mac mit der neuen Fassung arbeitet, kann ein Plakat deshalb bisher unterwegs auf dem iPad nicht weiterbearbeiten.

Clubic berichtet unter Berufung auf ein Mailing von Affinity, dass sich die Dateien der iPad-App mit der Fassung für Mac und Windows abgleichen. Was mit den alten Einzel-Apps auf dem iPad geschieht, hat Canva noch nicht gesagt.

Was das für dich bedeutet

Möchtest du die App gleich zum Start nutzen, lohnt die Vorbestellung: Dein iPad lädt Affinity dann am 3. November von selbst. Schau am besten vorher unter Einstellungen › Allgemein › Info nach, ob schon iPadOS 18 läuft, und mach knapp 2 GB Speicher frei.

Laufende Projekte in Photo 2, Designer 2 oder Publisher 2 gehören vorerst in die alten Apps. Teste die neue App lieber an einer Kopie, denn nach dem ersten Speichern in Affinity öffnen die alten Apps die Datei nicht mehr.

Ein Canva-Abo nur für Affinity brauchst du nicht, solange dir Freisteller und Entrauschen von Hand genügen. Wie Auswahlen, Masken und Retusche in der neuen Affinity-App zusammenspielen, zeigt der TutKit-Kurs zum Pixel Studio, dem Bereich für die Bildbearbeitung, Schritt für Schritt.

Affinity hat die Vorbestellung für das iPad am 26. Oktober 2026 freigeschaltet.

Weiterlernen auf TutKit

Quellen

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