Vimeo hat am 28. Oktober 2026 die Umstellung seiner Einzeltarife gestartet: Starter, Plus, Standard, Advanced, Pro und Business laufen aus, an ihre Stelle treten Free, Creator, Core und Professional. Die meisten Konten wechseln zum nächsten Verlängerungstermin, manche erst einige Monate später. Einen Monat vorher kommt eine Mail mit neuem Tarif, Preis und Datum.
Öffentliche Videos mit ausgeschaltetem Einbetten speichert Vimeo in allen neuen Tarifen unbegrenzt. Jedes einbettbare oder nicht öffentliche Video belegt dagegen ein festes Kontingent, das Vimeo Managed Storage nennt.
Welcher Tarif wird aus deinem alten Abo?
Starter und Plus wechseln zu Core, Standard, Advanced, Pro und Business zu Professional. Vimeo wählt dabei den günstigsten neuen Tarif, der Speicher und Funktionen des alten Abos abdeckt. Vor der Verlängerung kannst du auf der Abrechnungsseite einen anderen neuen Tarif wählen oder kündigen, den alten Tarif behalten kannst du nicht. Was dein Konto künftig kostet, zeigen die Ankündigungsmail und die Abrechnungsseite.
Welcher Vimeo-Tarif auf dein Abo folgt
Automatische Umstellung der Einzeltarife zum nächsten Verlängerungstermin, angekündigt am 28. Oktober 2026
Alter TarifNeuer Tarif
- StarterCore
- PlusCore
- Standard, AdvancedProfessional
- Pro, BusinessProfessional
Firmen und Teams landen im Studio-Tarif, einen anderen neuen Tarif wählst du vor der Verlängerung selbst
Quellen: Vimeo Blog, Vimeo
Bestandskunden, die zu Core wechseln, bekommen 2 TB statt der regulären 500 GB für eingebettete Videos. Die Sonderregel gilt nur, solange dieses Abo besteht; nach einem Tarifwechsel oder einer Kündigung fällt sie weg.
Firmen, Teams, gemeinnützige Organisationen und Behörden dürfen die neuen Einzeltarife nicht nutzen und landen im Studio-Tarif. Die Nutzungsrichtlinie sieht Einzeltarife für Konten einzelner Personen vor, die Vimeo beruflich, für ihr Portfolio oder in kleinem Rahmen nutzen. Eine Agentur mit mehreren Mitarbeitern zählt nach diesem Wortlaut als Firma oder Team.
Was zählt zum begrenzten Speicher?
Ins Kontingent fällt jedes Video, bei dem das Einbetten aktiviert ist, auch wenn das Video noch auf keiner Seite steht. Ebenfalls ins Kontingent fallen alle Videos, die nicht öffentlich sind: nicht gelistete, passwortgeschützte, private und solche, die nur eingebettet erscheinen. Für deren Wiedergabe gilt zusätzlich ein Datenvolumen von 1 TB im Monat bei Free und Creator, bei Core und Professional von 2 TB.
Das Kontingent selbst umfasst bei Free 3 GB, bei Creator 50 GB, bei Core 500 GB und bei Professional 7 TB.
Wann sperrt Vimeo deine Videos?
Ist das Kontingent voll, kannst du weiter hochladen, neue Videos aber weder einbetten noch auf nicht öffentlich stellen. Bestehende Einbettungen laufen weiter.
Wechselst du selbst in einen kleineren Tarif und passen die Videos nicht mehr ins Kontingent, sperrt Vimeo die neuesten zuerst. Ein gesperrtes Video spielt niemand mehr ab, auch nicht über den Link oder den eingebetteten Player auf deiner Website. Bearbeiten und Herunterladen sperrt Vimeo ebenfalls. Für die automatische Umstellung sagt Vimeo zu, dass jedes Video mit seinen Einstellungen erhalten bleibt.
Freigeben lässt sich ein gesperrtes Video mit einem größeren Tarif. Alternativ stellst du das Video auf öffentlich und schaltest das Einbetten ab, oder du löschst andere Videos aus dem Kontingent. Gelöschte gesperrte Videos landen nicht im Papierkorb, sie sind sofort weg.
Was das für dich bedeutet
Schau am besten gleich auf der Abrechnungsseite nach, wann dein Abo verlängert wird. Bis dahin klärst du in Ruhe, welche deiner Videos tatsächlich eingebettet sind.
Öffentliche Videos, die du nirgends einbindest, belegen nur Kontingent, solange das Einbetten eingeschaltet ist. Schaltest du das Einbetten bei diesen Videos ab, schaffst du Platz für die Clips auf deiner Website.
Lockt dich statt Core der günstigere Creator-Tarif, rechne vorher deine eingebetteten und nicht öffentlichen Videos zusammen. Liegen diese Videos zusammen über 50 GB, sperrt Vimeo nach dem Wechsel die neuesten, und auf deiner Website stehen an diesen Stellen Player, die nichts mehr abspielen.
Baust du Videos mit Elementor ein, zeigt die Lektion zum Video-Widget, wo Quelle und Videoadresse eingetragen sind. Dort tauschst du die Adresse, falls du Videos zu einem anderen Anbieter umziehst.
Vimeo hat die Umstellung am 28. Oktober 2026 im eigenen Blog angekündigt.
Quellen