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So machst du in Google Vids aus deinem Foto einen KI-Avatar

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Zum Inhaltsverzeichnis
Inhalt 4 Abschnitte
  1. Wie wird aus deinem Foto ein Avatar?
  2. Wer bekommt die Funktion, und wie viele Clips sind drin?
  3. Was das für dich bedeutet
  4. Quellen

Google Vids erstellt KI-Avatare jetzt auch aus einem Bild, das du hochlädst. Der fertige Avatar spricht danach dein Skript in einem Video. Angekündigt hat Google die Neuerung im Blog Google Workspace Updates.

Bisher hattest du in Vids zwei Wege zu einer Figur: vorgefertigte Avatare oder einen eigenen Avatar, den du aus Merkmalen wie Alter, Kleidung und Firmenlogo zusammenstellst. Mit dem Upload kann nun ein echtes Gesicht am Anfang stehen.

Wie wird aus deinem Foto ein Avatar?

Laut englischer Hilfeseite startest du über „KI-Avatar“ und den Punkt zum Gestalten eines eigenen Avatars, dann lädst du das Bild vom Rechner, aus Google Drive oder aus Google Fotos hoch. Google empfiehlt ein Querformat im Verhältnis 16:9 mit klar erkennbarem, gut ausgeleuchtetem Gesicht vor ruhigem Hintergrund. Hintergrund und Licht passt du anschließend per Beschreibung an, wählst eine Stimme und speicherst die Figur unter einem Namen.

So wird dein Foto zum Vids-Avatar
Rollout seit 30. Oktober 2026, Schritte laut englischer Google-Hilfe
  1. Starten„KI-Avatar“ öffnen und einen eigenen Avatar gestalten
  2. HochladenBild vom Rechner, aus Drive oder aus Google Fotos wählen, am besten im Format 16:9
  3. NachbessernHintergrund und Licht per Beschreibung anpassen
  4. StimmeStimme wählen, Avatar benennen und speichern
  5. SkriptText einfügen und einen Clip von höchstens 60 Sekunden erzeugen
Die deutsche Hilfeseite beschreibt den Upload noch nicht, Menünamen können abweichen
Quellen: Google Workspace Updates, Google-Hilfe

Ein Avatar-Clip dauert höchstens 60 Sekunden. Gespeichert wird die Figur nur im jeweiligen Vids-Projekt, für ein weiteres Video kopierst du das Projekt. Die deutsche Fassung der Hilfeseite kennt den Upload noch nicht und beschreibt nur den Weg über vorgegebene Bilder. Sprechen kann der Avatar in mehr als 20 Sprachen, darunter Deutsch, während viele andere KI-Funktionen in Vids laut Google vorerst nur auf Englisch laufen.

Wer bekommt die Funktion, und wie viele Clips sind drin?

Workspace verteilt Neuerungen auf zwei Wegen, und welcher gilt, legt der Admin deiner Organisation fest. Organisationen mit früher Auslieferung (Rapid Release) erhalten die Funktion seit dem 30. Oktober schrittweise, verteilt über bis zu 15 Tage. Bei der gebündelten Auslieferung (Scheduled Release) startet der Rollout am 20. November und dauert ein bis drei Tage. Einen eigenen Schalter für Admins sieht Google nicht vor.

Freigeschaltet wird die Funktion in den Workspace-Tarifen Business und Enterprise in den Stufen Starter, Standard und Plus, dazu in Education Plus und für private Google-Konten mit Google AI Pro oder Ultra. Laut Verfügbarkeitsübersicht erlauben die Standard- und Plus-Tarife sowie Google AI Pro 25 Avatar-Clips im Monat, die Starter- und Education-Tarife 10. Im kleineren Abo Google AI Plus bleiben private Konten bei den vorgefertigten Avataren.

Für Workspace-Konten gelten die Vids-Funktionen nach Googles Angaben in allen Ländern, in denen Workspace angeboten wird, also auch in Deutschland. Für private Konten nennt Google keine Länderliste. Die deutsche Abo-Übersicht von Google One führt Vids unter den Gemini-Funktionen von Google AI Pro.

Was das für dich bedeutet

Für ein Kurs-Intro, eine Produkterklärung oder eine kurze Kundenbotschaft genügt jetzt ein gutes Porträt statt einer Aufnahme vor der Kamera. Schau am besten unter „KI-Avatar“ nach, ob das Hochladen in deinem Konto schon angeboten wird. Bekommt deine Organisation Neuerungen gebündelt, lohnt der nächste Versuch nach dem 20. November.

Nimm für den Anfang ein Foto von dir selbst. Zeigt das Bild eine Kollegin oder einen Kunden, hol dir vorher eine schriftliche Einwilligung: Bildnisse dürfen nach § 22 KunstUrhG nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Googles Hilfeseite erwähnt diese Frage nicht und verweist nur allgemein auf die Richtlinie zur unzulässigen Nutzung generativer KI.

Plan die Clips knapp, denn Google setzt das Kontingent erst am Monatsersten zurück. Ein längeres Skript verteilst du besser auf mehrere Szenen mit je einem kurzen Avatar-Auftritt. Wie ein Avatar-Video aus einem Foto in einem anderen Werkzeug entsteht, zeigt die HeyGen-Lektion zum Foto-Avatar, sodass du beide Wege vergleichen kannst, bevor du ein Abo abschließt.

Google hat die Neuerung am 2. November 2026 vorgestellt.

Quellen

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