Das Deckblatt für deine Bewerbung: kreative Beispiele

Das Deckblatt für deine Bewerbung: kreative Beispiele

Jens Hammerschmidt
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Ob deine Bewerbungsunterlagen ein Deckblatt enthalten oder nicht, liegt in deinem Ermessen. Ein Muss ist es nicht. Mit einer gelungenen Umsetzung kannst du aber durchaus Pluspunkte sammeln, zumindest einen Erinnerungswert schaffen. Hier ein paar kreative Beispiele ...


Das Deckblatt in deiner Bewerbung – kein Muss, aber eine Möglichkeit!

Vorteile eines Deckblatts können sein, dass du eine prägnante und schnell erfassbare Übersicht zu deiner Person und zu deinen Bewerbungsunterlagen gibst und dass du dich durch eine ästhetische Ausgestaltung von Mitbewerbern abhebst. Im besten Fall rundet das Deckblatt deine Bewerbung ab und verleiht ihr eine persönlichere und kreative Note.

Als nachteilig empfunden werden kann, dass du eine zusätzliche Seite einfügst, die deine Bewerbung unnötig erweitert, weil sie zum Beispiel nichts weiter als doppelte Informationen bietet. Umso wichtiger: Wenn du ein Deckblatt verwendest, sollte es über eine klare Struktur und ein ansprechendes Design verfügen sowie mit den gebotenen Inhalten einen Mehrwert für den Leser bieten. Natürlich muss sich die Aufmachung in das Gesamterscheinungsbild deiner übrigen Unterlagen fügen, indem du Farben, Grafikelemente und Schriftarten aufeinander abstimmst.

Übrigens platzierst du das Deckblatt in deinen Bewerbungsunterlagen klassisch gar nicht als „deckendes“, sprich erstes Blatt. Stattdessen ist üblich, das Anschreiben obenauf zu legen, da es gewissermaßen das Kernstück deiner Bewerbung darstellt. Die sich ergebende, typische Reihenfolge ist also: Anschreiben, Deckblatt, Lebenslauf, Anlagen.

Bewerbung als Grafikdesigner/-in – Deckblätter in unterschiedlichen Farben

Wie informationslastig darf das Deckblatt sein?

Wir zeigen dir aus unseren Bewerbungsvorlagen ein paar Beispielansichten zur Gestaltung von Deckblättern. Du wirst sehen, dass diese unterschiedlich stark mit Informationen aufgeladen sind. Manche zeigen ein Bewerbungsfoto, andere nicht. Manche geben die Kontaktinformationen mit auf den Weg, andere verzichten darauf.

Deckblatt einer Bewerbungsvorlage zur Bewerbung um eine Ausbildung in Weinrot
Muster zur Bewerbung als Jurist in zwei verschiedenen Farben
Design-Vorlage für die Bewerbung als Fachinformatiker/in

Es gibt schlicht keine Vorgaben, was auf ein Deckblatt muss, da es ja, wie bereits ausgeführt, optional ist. Stelle dir daher vor Aufbereitung die Frage: Möchtest du das Deckblatt eher als schlagkräftiges optisches und kreatives Zusatzelement verwenden oder soll es bereits wichtige Informationen darstellen? Ob so oder so – mindestens enthalten sein sollten dein Name, die Information „Bewerbung“ und ein Hinweis darüber, auf welche Stelle du dich bewirbst.

Bewerbungsvorlage Arzt/Ärztin in zwei verschiedenen Farbvarianten, bearbeitbar in Word und InDesign

Insgesamt kannst du auf dem Deckblatt folgende Daten unterbringen, wobei durchweg gilt: Halte dich kurz und liefere prägnante Aussagen!

  • Bewerbung: Auf dem Deckblatt sollte das Wort „Bewerbung“ oder „Bewerbungsunterlagen“ auftauchen. Das kann für sich stehen oder du verknüpfst das Ganze mit der Position, auf die du dich bewirbst („Bewerbung als […]“).
  • Position: Im einfachsten Fall nennst du nur die Berufsbezeichnung aus der Stellenanzeige. Eine zusätzliche Angabe kann die Firma sein, bei der du dich bewirbst („Bewerbung als […] bei der [Musterfirma]“). Auch kannst du zum Beispiel die Referenznummer der Stellenanzeige angeben. So vermittelst du eindeutig, um welche Stelle du dich konkret bewirbst.
  • Kontaktdaten: Die Kontaktdaten umfassen deinen Vor- und Nachnamen, Adressangaben sowie Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Auch kannst du Internetadressen wie bspw. deine Webseite oder ein Social-Media-Profil hinterlegen.
  • Bewerbungsfoto: Im Vergleich zum Lebenslauf bietet das Deckblatt ausreichend Raum, um dein Bewerbungsfoto größer darzustellen. Da du das Foto so prominent platzierst, solltest du noch nachdrücklicher darauf achten, dass es eine hochwertige Qualität aufweist. Wenn du das Deckblatt für das Bewerbungsfoto verwendest, kannst du das Bewerbungsfoto übrigens auf deinem Lebenslauf weglassen, um dort Platz zu sparen.
  • Inhaltsangabe: Das Deckblatt ist ein wunderbarer Ort, um die Inhalte deiner Bewerbungsunterlagen anzugeben. Den Abschnitt kannst du einfach mit „Inhalt“ überschreiben und darunter die Informationen listen. Hierzu gehören unter anderem der Lebenslauf sowie die Anlagen, die du weiter unterteilen kannst, zum Beispiel in „Zeugnisse“ und „Zertifikate“. Da das Anschreiben üblicherweise vor dem Deckblatt platziert wird, erwähnst du es hier nicht.
  • Weitere Angaben: Wie für die Gestaltung, so gilt auch für die textlichen Angaben, dass du freie Hand hast. Nenne gegebenenfalls ein paar Kompetenzen, über die du verfügst und die perfekt zur ausgeschriebenen Stelle passen. Oder füge ein Zitat hinzu, das dich kennzeichnet.

Ob kreativ oder eher schlicht – das Deckblatt, das deine Persönlichkeit und deine Fähigkeiten widerspiegelt, kann ein eindrucksvoller erster Eindruck sein. Grundlegend gilt: Das Deckblatt deiner Bewerbung sollte immer zu dir und der angestrebten Position passen.

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Veröffentlicht am von Jens Hammerschmidt
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