Du hast ein absolut geniales Bild generiert oder fotografiert, aber irgendwie fehlt noch die Dynamik? Mit Adobe Firefly hauchst du starren Pixeln Leben ein.
Hier ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du aus einem Standbild eine kinoreife Videosequenz erstellst – inklusive ein paar Kniffen, um deine wertvollen Credits zu schonen.
Schritt 1: Zugriff auf die Funktion
Öffne deinen Webbrowser und navigiere zu firefly.adobe.com. Stelle sicher, dass du angemeldet bist.
Auf der Hauptseite siehst du verschiedene Kacheln für unterschiedliche Funktionen. Suche nach der Kachel mit der Aufschrift Bild zu Video. Klicke darauf, um das Tool zu öffnen.

Schritt 2: Hochladen deines Bildes
Du siehst ein großes Feld mit einem Bild-Symbol. Lade hier das Bild hoch, das du animieren möchtest – das ist deine Ausgangsbasis. Alternativ kannst du im Prompt alles detailliert beschreiben, aber ein Bild als Grundlage liefert in der Regel bessere Ergebnisse.
Klicke auf dieses Feld. Ein Datei-Explorer-Fenster öffnet sich. Wähle das Bild aus, und klicke auf „Öffnen“.

Schritt 3: Bestätigung und Überprüfung der Einstellungen
Dein Bild wird nun im zentralen Vorschaufenster angezeigt.
Bevor du fortfährst, überprüfe die Einstellungen im linken Seitenmenü. Stelle sicher, dass die grundlegenden Parameter deinen Wünschen entsprechen:
- Modell: z. B. Veo 3.1 Fast
- Auflösung: z. B. 1080p
- Format: z. B. Breitbild 16:9
- Länge: Dauer des Videos

Wie lang soll das Video sein? 4, 6 oder sogar 8 Sekunden? Umso länger es wird, desto mehr Credits werden je nach Modell verbraucht.

Schritt 4: Eingabe des Video-Prompts
Gehe nun zum unteren Textfeld, das mit „Prompt“ beschriftet ist. Hier gibst du der KI die Anweisungen, was im Video passieren soll.
Schreibe eine detaillierte Beschreibung der gewünschten Bewegung. Zum Beispiel:
- Sanfte Wellen, wehendes Kleid und leichte Brise im Haar
Je präziser du bist, desto besser wird das Ergebnis.
Schritt 5: Generierung starten
Sobald du mit deinem Prompt zufrieden bist, klicke auf den Button Generieren rechts unten.

Nach Abschluss der Generierung wird das Video im Player angezeigt.
Du hast nun folgende Steuerelemente:
- Play/Pause: um das Video abzuspielen.
- Timeline: um durch das Video zu scrollen.
- Vollbild: um das Video zu vergrößern.
- Herunterladen (Pfeil nach unten): um das Video auf deinen Computer zu speichern.
Spiele das Video ab und überprüfe, ob die Bewegung und die Qualität deinen Erwartungen entsprechen.
Für ein zweites Beispiel lade ich ein Wasserfallbild als ersten Frame hoch und gebe folgenden Prompt ein: Der Wasserfall fließt dynamisch nach unten, magischer Nebel steigt auf und die Lichter funkeln leicht. Danach klicke ich wieder auf Generieren. Diesmal wähle ich das Modell Veo 3.1 Fast – das verbraucht weniger Credits.

Ich spiele jetzt das Video ab und muss sagen: Es sieht fantastisch aus!

Zusätzliche Tipps
- Credit-Kosten: Beachte, dass verschiedene Modelle und Längen unterschiedliche Mengen an Generierungs-Credits verbrauchen. Das Veo 3.1 Fast-Modell ist oft günstiger und schneller als das Standard-Modell.
- Videolänge: Kürzere Videos (z.B. 4 Sekunden) verbrauchen weniger Credits als längere (z.B. 8 Sekunden).
- Modellwechsel: Wenn du alle Einstellungen vorgenommen hast und nachträglich das KI-Modell änderst, kann es vorkommen, dass Adobe Firefly das bereits hochgeladene Bild aus dem Slot entfernt. Lade es dann einfach erneut als ersten Frame hoch.
- Sprache: Du kannst den Prompt auf Deutsch oder Englisch eingeben. Englisch liefert oft präzisere Ergebnisse, aber Firefly versteht Deutsch gut.
Viel Erfolg bei der Erstellung deiner kinoreifen Videos!