Adobe-Patentantrag skizziert erkundbare 3D-Welten aus Text

Stefan Petri
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Lesezeit: 3 min
Bilder & Text mit Hilfe von KI erstellt
Eine sphärische Landschaft geht von einem flachen Bild in eine räumliche Umgebung mit Wegen über; darüber schwebt eine leuchtende Textzeile.

Ein veröffentlichter Adobe-Patentantrag beschreibt einen möglichen Weg von der Texteingabe zur erkundbaren 3D-Umgebung. Er bestätigt jedoch weder eine konkrete Produktentwicklung noch die Verfügbarkeit eines Werkzeugs.

Ein veröffentlichter Adobe-Patentantrag beschreibt ein Verfahren, mit dem sich aus einer Texteingabe eine erkundbare 3D-Umgebung erzeugen ließe. Der skizzierte Ansatz führt dabei zunächst über ein sphärisches 2D-Bild. Dass Adobe an einem entsprechenden Werkzeug arbeitet oder es veröffentlichen will, ist damit nicht bestätigt.

Vom Text über ein 2D-Bild zur 3D-Geometrie

Laut Creative Bloq sieht das Konzept zwei Verarbeitungsschritte vor. Zunächst soll ein KI-Modell aus der Beschreibung ein sphärisches 2D-Bild der Umgebung erzeugen. Dieses Bild dient anschließend als Grundlage für einen weiteren KI-Schritt, der daraus 3D-Geometrie erstellt.

Die Texteingabe würde nach dem beschriebenen Verfahren also nicht unmittelbar eine fertige 3D-Welt hervorbringen. Stattdessen wäre das sphärische Bild ein Zwischenschritt zwischen Beschreibung und Geometrie. Der Patentantrag legt damit einen möglichen technischen Ablauf für Text-zu-3D-Umgebungen dar.

Umgebung aus verschiedenen Perspektiven erkunden

Die erzeugte Umgebung soll sich aus mehreren Perspektiven betrachten lassen. Außerdem soll es möglich sein, sich darin vorwärts und rückwärts zu bewegen. Das unterscheidet das beschriebene Ergebnis von einem einzelnen Bild: Vorgesehen ist eine Umgebung, die du aus unterschiedlichen Blickwinkeln ansehen und in beide Richtungen erkunden kannst.

Der Antrag beschreibt damit die angestrebten Eigenschaften der Umgebung. Er belegt jedoch nicht, dass ein solches Verfahren bereits als Adobe-Werkzeug umgesetzt wurde oder genutzt werden kann.

Was der Patentantrag praktisch für dich bedeutet

Für dich ist der Antrag vor allem ein Einblick in einen möglichen Ansatz, Texteingaben für die Erstellung navigierbarer 3D-Welten zu nutzen. Aus der Beschreibung lässt sich aber keine verfügbare Funktion ableiten. Auch eine konkrete Entwicklungs- oder Veröffentlichungsabsicht folgt laut Quelle nicht zwingend aus einer Patentanmeldung.

Der Unterschied ist wichtig: Ein veröffentlichtes Patentdokument beschreibt eine Idee beziehungsweise ein Verfahren, aber es ist keine Produktankündigung. Ob Adobe den skizzierten Ansatz tatsächlich weiterentwickelt oder als Werkzeug zugänglich macht, geht aus dem Antrag allein nicht hervor.

Ich selbst hatte früher mit Photoshop paar 3D-Texte ausprobiert und das gefiel mir schon ganz gut, war aber viel Arbeit. Daher finde ich jetzt die KI-Ansatz sehr spannend und werde es mir selbst auch auf jeden Fall anschauen. Du auch?

Quellen

Veröffentlicht am von Stefan Petri
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Von Stefan Petri
Stefan Petri betreibt zusammen mit seinem Bruder Matthias das beliebte Fachforum PSD-Tutorials.de sowie die E-Learning-Plattform TutKit.com, die in der Aus- und Fortbildung digitaler beruflicher Kompetenzen einen Schwerpunkt setzt. 

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