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Gemini 4 Argon: Google verdoppelt die API-Preise zum 1. Dezember

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Zum Inhaltsverzeichnis
Inhalt 5 Abschnitte
  1. Was kostet Argon ab Dezember?
  2. Was kann Argon und was fehlt?
  3. Ist der Preissprung ein Trend?
  4. Was das für dich bedeutet
  5. Quellen

Google verdoppelt zum 1. Dezember 2026 die Preise für Gemini 4 Argon in der Gemini-API. Eingabe-Tokens und Ausgabe-Tokens kosten dann jeweils doppelt so viel wie bisher. Die bisherigen Beträge gelten laut der Preisseite der Gemini-API noch bis zum 30. November 2026.

Betroffen sind Argon-Aufrufe über einen API-Schlüssel, etwa in eigenen Skripten, Automatisierungen oder Zusatzprogrammen. Die Preisliste betrifft nur die API, nicht die Gemini-App.

Was kostet Argon ab Dezember?

Die Preisseite führt vier Tarife auf, die sich ab Dezember verdoppeln: Standard, Batch, Flex und Priority. Batch und Flex kosten die Hälfte des Standard-Tarifs, Priority knapp das Doppelte.

TarifBis 30. November (Eingabe / Ausgabe, US-Dollar je Million Tokens)Ab 1. Dezember (Eingabe / Ausgabe, US-Dollar je Million Tokens)
Standard2 / 104 / 20
Batch und Flex1 / 52 / 10
Priority3,60 / 187,20 / 36

Gecachte Eingaben kosten im Standard-Tarif ab Dezember ebenfalls doppelt so viel. Auch die Tokens, die das Modell intern zum Nachdenken erzeugt, zählen als Ausgabe und fallen damit unter den höheren Satz. Ein Lauf mit einer Million Eingabe-Tokens und 100.000 Ausgabe-Tokens, das interne Nachdenken eingerechnet, kostet im Standard-Tarif nach eigener Rechnung heute 3 und ab Dezember 6. Alle Beträge stehen in US-Dollar, ein Euro-Preis für Deutschland fehlt.

Was kann Argon und was fehlt?

Argon nimmt Text, Bilder, Video, Audio und PDF entgegen. Antworten liefert das Modell nur als Text. Das Kontextfenster fasst 1.048.576 Tokens, eine Antwort darf standardmäßig 65.536 Tokens lang sein.

Argon im Überblick
Gemini 4 Argon in der Gemini-API, Stand 3. November 2026
  • Eingabe von Text, Bildern, Video, Audio und PDF
  • Batch und Flex zum halben Standardpreis
  • Gratis-Tarif
  • Explizites Caching
  • Bild- und Audioausgabe
  • Live API
Quelle: Google AI Studio

Bild- und Audioausgabe sowie die Live API fehlen. Das Caching läuft automatisch, ein explizites Caching bietet Argon nicht. Im Gratis-Tarif ist das Modell nicht verfügbar, jeder Token wird abgerechnet.

Die Gemini-App gehört nicht zur API-Preisliste. Argon steht dort laut unserer Meldung zu Gemini 4 Carbon in den Tarifen Google AI Pro und Ultra bereit, der Einstiegstarif AI Plus enthält Argon nicht. Für Carbon übernimmt Google zum Start den Einführungspreis von Argon.

Ist der Preissprung ein Trend?

Ein einheitlicher Trend zeigt sich nicht: Ende Oktober senkte OpenAI mit GPT-6.1 Terra die API-Preise um mindestens 50 Prozent. Preise für KI-Modelle bewegen sich also in beide Richtungen. Für ein Budget zählt deshalb der Modellname in der Kalkulation, nicht nur der Preis von heute.

Was das für dich bedeutet

Prüf noch im November, welche Werkzeuge und Automatisierungen mit deinem Gemini-Schlüssel Argon aufrufen. Die Kosten dieser Aufrufe verdoppeln sich im Dezember, sofern du nichts änderst.

Schick Aufgaben ohne Eile künftig über den Batch-Tarif. Ab Dezember kostet er so viel wie der Standard-Tarif heute. Teste außerdem eine niedrigere Thinking-Stufe (low oder medium statt high) und prüfe dabei Qualität sowie Tokenverbrauch. Das Nachdenken wird als Ausgabe berechnet.

Den Einstieg in Prompts und Praxis mit Gemini zeigt das Gemini-Tutorial auf TutKit.

Google nennt die Preisänderung auf der Seite zur Gemini-API, die wir am 3. November 2026 abgerufen haben.

Quellen

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