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Peakto 3.0 durchsucht Bildarchive per Beschreibung, ohne Stichwörter

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Inhalt 5 Abschnitte
  1. Was ändert sich bei Suche und Indexierung?
  2. Was ist schon da, was fehlt noch?
  3. Was kostet Peakto 3.0?
  4. Was das für dich bedeutet
  5. Quellen

CYME hat Peakto 3.0 vorgestellt, eine Mac-Software, die Fotos und Videos von mehreren Speicherorten in einer Oberfläche zusammenführt. Laut DOCMA steckt darin eine neu entwickelte Datenbank, die der Hersteller für Archive mit mehr als drei Millionen Dateien auslegt. Die erste von drei Ausbaustufen, gedacht für Fotografen, ist bereits verfügbar.

Peakto liest lokale Laufwerke und NAS-Speicher ein, dazu Kataloge aus Lightroom Classic, Capture One und Apple Fotos. Die Originaldateien bleiben an ihrem bisherigen Ort. Auch die KI-Analyse läuft weiterhin auf dem Mac, Bilder und Videos gehen dafür nicht an externe KI-Dienste.

Was ändert sich bei Suche und Indexierung?

Die Suche versteht Anfragen in natürlicher Sprache, etwa „rotes Auto vor altem Gebäude“, und braucht keine vorherige Verschlagwortung. Das Suchfenster erinnert an Spotlight und zeigt zu jedem Treffer an, worüber er gefunden wurde: Bildinhalt, Videotranskription, Stichwort oder andere Metadaten.

Gesprochene Wörter in Videos wandelt Peakto in durchsuchbaren Text um, und die Gesichtserkennung ordnet dieselbe Person jetzt auch über getrennte Archive hinweg zu. Ein Kontrollzentrum zeigt den Fortschritt der Indexierung. Die Indexierung lässt sich pausieren oder zu festen Zeiten ausführen, damit die Bildbearbeitung nicht ausgebremst wird.

Die Anzeige der Trefferquelle hat einen praktischen Nebeneffekt: Taucht ein Foto nur über den Bildinhalt auf, fehlt ihm ein Stichwort, und du kannst eines nachtragen. Trefferquoten nennen weder DOCMA noch CYME. Ob die Suche bei deinem Material überzeugt, zeigt nur ein Test am eigenen Archiv.

Was ist schon da, was fehlt noch?

CYME liefert Peakto 3.0 in drei Phasen aus und spricht von mehr als 150 Änderungen. Phase 1 für Fotografen ist verfügbar. Angekündigt, aber noch nicht fertig sind laut DOCMA Videofunktionen, eine Weboberfläche für Teams, eine Anbindung per Model Context Protocol (MCP), über die KI-Assistenten auf Programme zugreifen, und die Integration von Specio, das mehr als 450.000 Tierarten bestimmen soll.

Peakto 3.0 im Überblick
Mac-Software von CYME, die Foto-Funktionen aus Phase 1 sind verfügbar
  • Suche in natürlicher Sprache, ohne vorherige Verschlagwortung
  • Indexierung lässt sich pausieren oder zeitlich planen
  • KI-Analyse läuft lokal auf dem Mac
  • Kataloge aus Lightroom Classic, Capture One und Apple Fotos
  • Videofunktionen erst angekündigt
  • Weboberfläche für Teams erst angekündigt
Funktionsangaben von DOCMA und vom Hersteller, Trefferqualität ungeprüft
Quellen: DOCMA, Peakto

Bei der Anbindung für KI-Assistenten weichen die Quellen voneinander ab: Auf der Herstellerseite steht die Agenten-Anbindung über einen MCP-Server schon als Beta. Projekte und die Zusammenarbeit an Videos setzen dort außerdem Peakto Pro voraus.

Was kostet Peakto 3.0?

Als Abo für ein oder zwei Jahre oder als Dauerlizenz kaufst du die Standardversion. DOCMA nennt die Preise in Euro, aktuelle Beträge stehen auf der Preisseite. Dort führt CYME neben Standard auch Professional für Teams und Enterprise auf Anfrage auf. Die Dauerlizenz enthält ein Jahr kostenlose Updates und lässt sich nicht testen, die Abos testest du sieben Tage lang.

Bestandskunden finden auf der Seite einen Upgrade-Link. Einen Upgrade-Preis nennen weder DOCMA noch CYME. Ebenso offen bleiben die Systemvoraussetzungen und die Sprache der App. Die Website erscheint auch auf Deutsch.

Was das für dich bedeutet

Probier die siebentägige Testversion mit einem Ordner, in dem du nie Schlagwörter vergeben hast, und gib ein paar Suchanfragen ein, bei denen du sonst Ordner für Ordner durchklickst.

Liegt dein Archiv auf einem NAS, lege die erste Indexierung im Kontrollzentrum auf Zeiten, in denen du nicht an Bildern arbeitest. Eine Sicherung deiner Lightroom- oder Capture-One-Kataloge legst du vor dem ersten Einlesen am besten trotzdem an, auch wenn die Originale an ihrem Platz bleiben.

Erwägst du die Dauerlizenz, bedenke das eine Jahr Updates, denn Video- und Teamfunktionen folgen erst in späteren Phasen. Für Videoprojekte wartest du mit dem Kauf besser, bis die angekündigten Funktionen erscheinen.

DOCMA hat den Beitrag am 6. November 2026 veröffentlicht.

Quellen

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