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Gemini Canvas: Aus dem Foto einer Skizze wird eine App

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Zum Inhaltsverzeichnis
Inhalt 5 Abschnitte
  1. Wie wird aus der Zeichnung eine App?
  2. Für wen steht Canvas bereit, und was kostet die Nutzung?
  3. Was passiert mit den Daten einer geteilten App?
  4. Was das für dich bedeutet
  5. Quellen

Google zeigt in einem Beitrag im Gemini-Blog vom 5. November 2026, wie Gemini aus einer Handzeichnung eine App baut, die du sofort ausprobieren kannst. Als Vorlagen nennt Google ein App-Mockup, einen Gewohnheitstracker und ein Spielbrett.

Der Beitrag ist kurz und enthält weder Tarife noch Länder. Die Einzelheiten stehen in den Hilfeseiten und auf der Produktseite zu Canvas, und dort steckt eine Einschränkung beim Teilen, die du vor dem ersten Link kennen solltest.

Wie wird aus der Zeichnung eine App?

Die Hilfeseite nennt dafür „Dateien hinzufügen“: Darüber hängst du die Aufnahme der Zeichnung an den Prompt. Danach wählst du Canvas und bittest Gemini, die App zu programmieren. Im Beispiel von Google steht die Bitte auf Englisch; ob ein deutscher Prompt genauso funktioniert, sagt Google nicht.

Von der Zeichnung zur App in drei Schritten
Ablauf nach Googles Beitrag vom 5. November 2026
  1. FotoZeichnung fotografieren und über „Dateien hinzufügen“ an den Prompt hängen
  2. CanvasCanvas wählen und Gemini bitten, die App zu programmieren
  3. VorschauApp ausprobieren, Farben, Schriften und Funktionen im Chat anpassen
Der Beitrag nennt weder Tarife noch Länder
Quellen: Google Blog, Gemini-Apps-Hilfe

In der Vorschau probierst du die App aus. Gemini ändert Farben, Schriften oder Funktionen sofort, sobald du im Chat um eine Änderung bittest.

„Code“ zeigt im Canvas den Quelltext, „Konsole anzeigen“ listet Fehler und Protokolle. Mit „Auswählen und fragen“ lässt du gezielt einen Abschnitt ändern. Änderungen speichert Canvas automatisch.

Für wen steht Canvas bereit, und was kostet die Nutzung?

Canvas können alle Gemini-Nutzer verwenden, in allen Sprachen und Ländern, in denen die Gemini-App läuft. Auf der Produktseite kannst du Deutschland und Deutsch einstellen. Abonnenten von Google AI Pro und Google AI Ultra nutzen Canvas mit Gemini 3 und einem Kontextfenster von einer Million Token für umfangreichere Projekte. Was Canvas kostet, sagt Google nicht.

Die Funktion „Gemini-Funktionen hinzufügen“, mit der eine App Text- oder Bildgenerierung bekommt, ist erst ab 18 Jahren verfügbar. Unter 18 entfallen außerdem das Erstellen von Inhalten aus einem Canvas-Dokument und das Kopieren von Canvas-Inhalten, die andere geteilt haben.

Was passiert mit den Daten einer geteilten App?

Braucht eine App dauerhaften Speicher, legt Gemini dafür automatisch eine Firestore-Datenbank an; stattdessen kannst du einen eigenen Speicherort einbinden. Tauscht die App Daten zwischen mehreren Nutzern aus, ist die Datenbank öffentlich: Jeder mit dem Link sieht und bearbeitet alle in der App gespeicherten Daten. Nutzt jede Person die App nur für sich, bleibt die Datenbank privat. Die Seite zur Sicherheit in Canvas beschreibt diese Regel.

Canvas-Apps teilst du über öffentliche Links, die sich nur auf gemini.google.com öffnen lassen, nicht in der mobilen Gemini-App.

Ein Prototyp, den du Kunden schickst und in den mehrere Personen etwas eintragen, speichert diese Eingaben also so, dass jeder mit dem Link alle Eingaben sehen kann. Stand 8. November haben wir keinen unabhängigen Test der Funktion gefunden.

Was das für dich bedeutet

  • Probier die Funktion am besten mit einer Zeichnung aus, bei der nichts auf dem Spiel steht, etwa einem Tracker für deine Wochenroutine.
  • Kläre vor dem Teilen am besten, ob die App Eingaben mehrerer Personen speichert. Ist das der Fall, gehören keine Kundendaten, Passwörter oder Zahlungsdaten hinein, denn jeder mit dem Link sieht und ändert solche Eingaben.
  • Sieh dir im Bereich „Code“ den Quelltext an, bevor du eine App weitergibst.
  • Öffnest du eine App, die dir jemand geschickt hat, prüf zuerst, von wem die App stammt. Google rät, in fremden Apps keine sensiblen Daten einzugeben, besonders keine Passwörter oder Zahlungsdaten.

Google hat den Beitrag am 5. November 2026 veröffentlicht.

Quellen

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