Beruf & Karriere News

Google Sheets bekommt das kompakte Pivot-Layout aus Excel

261029 google sheets pivot tabellen kompakt titelbild
Zum Inhaltsverzeichnis
Inhalt 5 Abschnitte
  1. Was ändert sich an deinen Pivot-Tabellen?
  2. Warum ist das für Excel-Dateien wichtig?
  3. Ab wann siehst du die neue Option?
  4. Was das für dich bedeutet
  5. Quellen

Im Pivot-Tabellen-Editor von Google Sheets wählst du künftig zwischen zwei Layouts. Neu ist die kompakte Form, die Google im Workspace-Updates-Blog beschreibt: Alle Zeilenfelder stehen in einer einzigen Spalte, untergeordnete Ebenen rücken ein, und kleine Schaltflächen am Zeilenanfang klappen jede Gruppe auf oder zu. Die Funktion steht allen Workspace-Kunden und allen privaten Google-Konten offen, ein Zusatzabo brauchst du nicht.

Was ändert sich an deinen Pivot-Tabellen?

Bisher bekam in Google Sheets jedes Zeilenfeld eine eigene Spalte. Fasst du Umsätze etwa nach Region, Kunde und Produkt zusammen, belegen allein die drei Beschriftungen drei Spalten, und die Zahlen rutschen nach rechts aus dem sichtbaren Bereich. Diese Darstellung heißt Gliederungsformat; Google behält sie als Option bei.

In der kompakten Form stehen Region, Kunde und Produkt untereinander in der ersten Spalte, jede Ebene ein Stück weiter eingerückt. Die Werte beginnen damit gleich in der zweiten Spalte. Brauchst du gerade nur die oberste Ebene, klappst du die übrigen Gruppen über die Schaltflächen zu, statt Zeilen auszublenden oder Filter zu setzen.

Warum ist das für Excel-Dateien wichtig?

In Excel heißt dasselbe Layout Kurzformat, und Microsoft legt neue Pivot-Tabellen standardmäßig so an. Google Sheets hat solche Tabellen beim Import bisher in die Gliederungsformat umgebaut, die Auswertung sah nach dem Öffnen also anders aus als beim Absender. Jetzt bleibt das Kurzformat beim Import erhalten, und beim Export zurück nach Excel geht das Layout ebenfalls nicht verloren.

Arbeitet die Buchhaltung mit Excel und dein Team mit Google Sheets, spart das erhaltene Layout beim Hin- und Herschicken einer Auswertung einen Arbeitsschritt. Bisher kam eine Pivot-Tabelle im Kurzformat nach dem Umweg über Google Sheets in der Gliederungsformat zurück, und der Empfänger musste das Berichtslayout in Excel wieder umstellen.

Ab wann siehst du die neue Option?

Google verteilt die Funktion schrittweise. Bis die Layout-Auswahl in einem Konto auftaucht, können nach dem jeweiligen Starttermin bis zu 15 Tage vergehen:

  • Workspace-Domains mit schneller Veröffentlichung: Start am 22. Oktober 2026
  • Workspace-Domains mit geplanter Veröffentlichung: Start am 6. November 2026

Welche der beiden Varianten deine Firma nutzt, legt der Admin in der Admin-Konsole fest. Für private Google-Konten hat Google keinen eigenen Termin veröffentlicht. Eine Beschränkung auf bestimmte Länder nennt Google nicht, die Funktion gilt also auch in Deutschland. Die Namen der Layouts in diesem Text sind übersetzt: In der Ankündigung heißen sie Compact form und Outline form, eine deutsche Hilfeseite dazu fehlt noch.

Was das für dich bedeutet

Öffne am besten eine Pivot-Tabelle mit mindestens zwei Zeilenfeldern und klick unter der Tabelle auf Bearbeiten. Im Editor siehst du dann, ob die Layout-Auswahl schon da ist. Pivot-Tabellen, die Google Sheets bei einem früheren Import umgebaut hat, stellst du dort von Hand auf die kompakte Form um.

Bekommst du regelmäßig Excel-Dateien mit Pivot-Tabellen, lohnt ein Test, sobald die Option in deinem Konto erscheint: Lade eine davon erneut hoch und vergleich das Ergebnis mit dem Original in Excel. Wie du eine Auswertung in Google Sheets von Grund auf anlegst, zeigt die Lektion Deine erste Pivot-Tabelle im Google-Sheets-Kurs.

Google hat die Neuerung am 28. Oktober 2026 vorgestellt.

Quellen

Kommentare

Anmelden und kommentieren.

Weiterlesen

Das könnte dich auch interessieren

Alle Artikel ansehen →