Aus dem Layoutprogramme und DTP-Software-Vergleich
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DR Druck & Druckvorstufe PUB Bücher & Magazine
Einsatzgebiete
Drucksachen, Broschüren, Magazine, Kataloge und Bücher mit Musterseiten, Stilvorlagen und Textfluss setzen. Druckdaten mit CMYK, Sonderfarben, ICC-Farbmanagement, Beschnitt und PDF/X ausgeben und vorher per Layoutprüfung kontrollieren. Lange Dokumente mit Buchfunktion, Inhaltsverzeichnis, Index, Fußnoten und Querverweisen pflegen. Layouts mit InDesign-Nutzern über IDML austauschen und PDFs als bearbeitbare Projekte übernehmen. Aus demselben Projekt ePubs und HTML5-Publikationen erstellen.
Unsere Einschätzung
QuarkXPress ist ein vollwertiges DTP-Programm mit Druckvorstufe, Buchfunktion, IDML-Import und -Export sowie digitaler Ausgabe als ePub und HTML5. Neben dem Abo gibt es eine unbefristete Lizenz; neue Versionen, Support und die Cloud-KI Quarky hängen dann an einem Wartungsplan, der sich jährlich automatisch verlängert. Aus unserer Sicht eignet es sich für Grafikbüros, Verlage und die Druckvorstufe; für schnelle Vorlagen-Designs, Echtzeit-Teamarbeit und strukturierte technische Dokumentation ist es weniger gedacht.
Quark verkauft QuarkXPress in Deutschland auf zwei Wegen: als vorausbezahltes Jahresabonnement und als unbefristete Lizenz, die ein Jahr Wartung und Support enthält. Beide schalten dasselbe vollständige Programm für Windows und macOS frei. Als Referenzedition betrachtet dieser Vergleich die unbefristete Lizenz, weil sie über drei Jahre weniger kostet als das Jahresabonnement, sofern du die Verlängerung der Wartung nach dem ersten Jahr kündigst. Lässt du die Wartung weiterlaufen, kostet die unbefristete Lizenz über drei Jahre mehr als das Jahresabonnement; beide Rechnungen stehen beim Tarif. Die gekaufte Version darfst du laut Quark dauerhaft nutzen.
Entscheidend ist der Wartungsplan. Er bringt Upgrades, Updates, technischen Support und die KI-Funktionen. Nach dem ersten Jahr verlängert er sich automatisch zum Listenpreis, die Verlängerung kannst du aber jederzeit kündigen. Ohne aktiven Plan bekommst du keine neuen Versionen und keinen Support mehr, und die KI-Funktionen sind gesperrt. Du behältst die Lizenz für die letzte Version, die du während der Wartung heruntergeladen hast. Laut Quark erscheinen zwei Funktionsversionen pro Jahr, im Herbst und im Frühjahr. Eine Version unterstützt Quark laut Supportrichtlinie meist 24 bis 30 Monate, danach endet der Support für sie.
Beim Abo zahlst du laut Quark eine Nutzungsgebühr im Voraus und nutzt die Software mit Upgrades, Updates und Support, solange das Abo aktiv ist. Im ersten Jahr kostet das Abo mehr als bei den folgenden Verlängerungen. Daneben gibt es QuarkXPress im Mac App Store als Monats- oder Jahresabo. Diese Variante läuft nur auf dem Mac und ist laut Handbuch eine reine Abo-Version. Über drei Jahre kostet das Jahresabo im App Store etwas weniger als die Kauflizenz, deckt aber Windows nicht ab. Preise für Bildung, Behörden und gemeinnützige Organisationen sowie Verlängerungen für Bestandskunden betrachtet der Vergleich nicht.
Aktuelle Version ist QuarkXPress 2026 in der Version 22.0.1, die Versionshinweise tragen das Datum Dezember 2025. Die Version 22.0 erschien laut Downloadseite im Oktober 2025. Unterstützt werden macOS 26 (Tahoe), 15 (Sequoia) und 14 (Sonoma) sowie Windows 11 ab Version 24H2 und Windows 10 in Version 22H2, jeweils 64 Bit. Auf Macs mit Apple Silicon läuft QuarkXPress laut Systemanforderungen nativ. Eine Windows-Version für ARM-Prozessoren nennt Quark nicht. Die Produktseite führt bei Windows noch die Versionen 11, 10 und 8.1 auf; die Systemanforderungen zur Version 2026 sind enger gefasst.
Die Oberfläche gibt es auf Deutsch. Laut Handbuch richtet sich die Programmsprache bei der Installation nach der Sprache des Betriebssystems. Eine Lizenz enthält eine Aktivierung: QuarkXPress darf auf mehreren Rechnern laufen, aber jeweils nur auf einem. Welchen Rechner, legst du in der Lizenzverwaltung fest. Laut Systemanforderungen brauchst du eine Internetverbindung, und der Lizenzvertrag beschreibt eine Lizenztechnik, die die Nutzung über eine ständige Internetverbindung authentifiziert. Für Organisationen ohne Internetzugang gibt es eine Offline-Aktivierung über den Support. Wie lange QuarkXPress ohne Internet startet, dokumentiert Quark nicht.
Die kostenlose Testversion läuft sieben Tage. Laut Handbuch kannst du in der Testphase weder speichern noch als PDF, EPS oder Druck ausgeben.
QuarkXPress arbeitet mit Projekten, die mehrere Layouts für Druck oder digitale Ausgabe enthalten können. Ein Projekt darf laut Handbuch bis zu 10.000 Seiten umfassen, auch mit unterschiedlichen Seitenformaten im selben Layout. Musterseiten dienen als Vorlage für wiederkehrende Elemente wie Seitenzahlen, Kopfzeilen und Spaltenraster; Ebenen trennen Inhalte über alle Seiten hinweg.
Für Text gibt es Absatz- und Zeichenstilvorlagen, Stilgruppen und bedingte Stile. Bedingte Stile wenden Stilvorlagen automatisch nach festgelegten Regeln an. Mit bedingtem Text, der Textvarianten ein- oder ausblendet, sind sie nicht zu verwechseln; bedingten Text beschreibt das Handbuch nicht. Text fließt durch verkettete Textrahmen, auch über viele Seiten, und alle verketteten Rahmen bilden einen gemeinsamen Textabschnitt. Für ein ruhiges Satzbild gibt es Gestaltungsraster: Seitenraster auf Musterseiten, Raster in Textrahmen und ein Grundlinienraster, an dem du Absätze ausrichtest.
Typografisch bietet QuarkXPress OpenType-Funktionen wie Ligaturen und Stilsets, Farbschriften und seit Version 2026 variable Schriften, bei denen du etwa Strichstärke oder Breite stufenlos einstellst. Beim Export als HTML oder ePub und beim IDML-Austausch ist die Unterstützung variabler Schriften laut Versionshinweisen noch in Entwicklung. Silbentrennung und Rechtschreibprüfung richten sich nach der Sprache, die du dem Text zuweist; dafür steht auch eine Hunspell-Rechtschreibprüfung bereit. Neu in Version 2026 sind mathematische Formeln aus LaTeX oder MathML.
Tabellen können Text und Bilder enthalten, Tabellenstile nutzen und Kopf- sowie Fußzeilen über mehrere Seiten wiederholen. Tabellen und Diagramme aus Excel übernimmst du ebenfalls. Elementstile speichern Einstellungen für Rahmen, etwa die Farbe. Bilder platzierst du unter anderem als PSD mit Ebenen und Kanälen, als PDF, AI, EPS, SVG, WebP oder HEIC. Filter und Korrekturen wendet QuarkXPress nichtdestruktiv auf Bilder an. Eine Stockbild-Palette sucht lizenzfreie Bilder bei Online-Diensten wie Unsplash und Pexels. Die Pantone-Farbbibliotheken sind laut Quark ohne Aufpreis enthalten.
Texte aus Word übernimmst du mit Stilvorlagen und Fußnoten. Für Inhalte im Markdown-Format gibt es eine eigene Importfunktion. Fertige Vorlagenpakete für Flyer oder Social Media, wie sie Design-Plattformen anbieten, beschreibt das Handbuch nicht; QuarkXPress setzt auf eigene Layouts mit Musterseiten und Stilvorlagen.
Für den Druck legst du Farben im CMYK-Modell an, nutzt Sonderfarben aus Farbsystemen wie Pantone und kontrollierst das Ergebnis per Softproof. Das Farbmanagement arbeitet mit ICC-Profilen: Quell- und Ausgabeeinstellungen legen fest, woher Farben kommen und wohin sie gehen, und Bildern weist du beim Import ein Profil und eine Wiedergabeabsicht zu. Neu in Version 2026 ist die Papierfarbe, die zeigt, wie dein Layout auf farbigem Papier wirkt.
Beim PDF-Export prüft QuarkXPress auf Wunsch nach PDF/X-1a, PDF/X-3 oder PDF/X-4. Den Beschnitt legst du im Layout und beim Export fest. Im Druckdialog listet QuarkXPress Sonderfarben und Prozessfarben als einzelne Auszüge. Farbauszüge gibst du als In-RIP-Separation aus; hostbasierte Separationen unterstützt QuarkXPress laut Handbuch nicht mehr. Eine eigene Separations- oder Überdruckenvorschau beschreibt das Handbuch nicht; Überdrucken und Aussparen steuerst du in der Farbpalette. Barrierefreie PDFs nach dem Standard PDF/UA sind ebenfalls möglich.
Als Preflight dient die Layoutprüfung der Job Jackets (Evaluate Layout). Sie kontrolliert ein Layout nach Regeln, etwa zu Rahmen, Bildern, Schriften oder Überdrucken, und zeigt, wo du nachbessern musst. Auf Wunsch läuft die Prüfung automatisch beim Sichern, beim Schließen und vor der Ausgabe. Für die Weitergabe an die Druckerei sammelt die Funktion Collect for Output das Projekt mit verknüpften Bildern, Schriften und ICC-Profilen.
Für die digitale Ausgabe legst du eigene digitale Layouts an. Diese gibst du als ePub aus, wahlweise mit festem Layout oder als Reflow, bei dem sich der Text an das Lesegerät anpasst. Ganze Bücher exportierst du als Reflow-ePub. Außerdem erzeugt QuarkXPress HTML5-Publikationen für den Browser, die du auf einem eigenen Server bereitstellst. In diesen HTML5-Publikationen gibt es interaktive Elemente wie Schaltflächen, Diashows, Video und Audio, und Flex-Layouts passen sich an verschiedene Bildschirmgrößen an. Interaktive PDFs mit Formularfeldern oder Schaltflächen beschreibt das Handbuch nicht, wohl aber Hyperlinks und Lesezeichen im PDF.
Für Bücher und Kataloge fasst die Buchfunktion mehrere Layouts als Kapitel zusammen. Stilvorlagen, Farben und weitere Einstellungen gleichst du zwischen den Kapiteln ab, die Seitenzahlen laufen über das ganze Buch, und aus dem Buch erzeugst du direkt ein PDF. Ein Buch lässt sich außerdem zu einem einzelnen Projekt zusammenführen oder als Reflow-ePub ausgeben.
Inhaltsverzeichnisse entstehen über Listen: QuarkXPress sammelt Absätze mit bestimmten Stilvorlagen, etwa Überschriften, baut daraus das Verzeichnis und aktualisiert es bei Änderungen. Für den Index markierst du Begriffe auf bis zu vier Ebenen, legst Verweise an und erzeugst das Register aus der Index-Palette. Inhaltsverzeichnis und Index funktionieren auch über ein ganzes Buch.
Fußnoten und Endnoten gestaltest du mit eigenen Stilen und Trennlinien, wandelst sie bei Bedarf ineinander um und übernimmst sie aus Word-Dateien. Querverweise sind möglich, zielen aber nur auf Fußnoten, Endnoten, Textanker und nummerierte Elemente. Ändert sich das Ziel, aktualisierst du den Verweis per Synchronisieren. Inhaltsvariablen fügen wechselnde Angaben ein, etwa lebende Kolumnentitel, Seitenverweise oder Datumsangaben. Für Handbücher mit Formeln hilft die neue Unterstützung für LaTeX und MathML.
Bedingten Text, mit dem du Varianten eines Dokuments ein- und ausblendest, beschreibt das Handbuch zu QuarkXPress 2026 nicht. Auch eine Struktur nach XML oder DITA für Inhalte ist dort nicht dokumentiert; XML nutzt QuarkXPress für die Job Jackets, also für Vorgaben und Regeln. Eine Datenzusammenführung, die aus einer CSV- oder Excel-Tabelle Serienlayouts erzeugt, beschreibt das Handbuch ebenfalls nicht.
Automatisieren kannst du mit Skripten in JavaScript, für die es eine eigene Palette und einen Debugger gibt, sowie mit AppleScript. Unter macOS bringt QuarkXPress eine Sammlung von AppleScript-Skripten mit, etwa für Rahmen, Bilder, Tabellen und Typografie. Zusatzfunktionen kommen über XTensions-Module von Quark oder Drittanbietern hinzu. Für den Import formatierter Texte gibt es das Tag-Format XPress Tags.
Die KI-Funktionen heißen Quarky und Font Pairing. Quarky erzeugt Texte zu einem Thema, schlägt Titel vor, fasst zusammen, formuliert um, korrigiert die Grammatik, ändert den Ton und übersetzt in eine Zielsprache; per Eingabeaufforderung gibst du eigene Anweisungen. Font Pairing schlägt passende Schriftkombinationen aus der Google-Fonts-Bibliothek vor. KI-Funktionen zum Erzeugen oder Bearbeiten von Bildern nennen Handbuch und KI-FAQ nicht. In lokalen Bildbibliotheken kannst du außerdem nach Bildinhalten suchen; diese Suche ist laut Handbuch KI-gestützt, wo sie rechnet, nennt Quark nicht.
Quarky und Font Pairing brauchen eine aktive Internetverbindung. Laut Lizenzvertrag gehen Inhalte deiner KI-Anfragen an Drittanbieter von KI-Diensten, darunter Microsoft, und Quark verarbeitet und speichert Daten in den USA. Quark trainiert laut Lizenzvertrag keine KI-Modelle mit diesen Inhalten, und die KI verarbeitet nur den Text, den du ausdrücklich übergibst. Die Nutzung ist begrenzt: Je Lizenz gibt es im Jahr ein Kontingent von 7.200 KI-Seiten für Quarky, eine Seite entspricht etwa 350 Wörtern aus Eingabe und Ergebnis, dazu 5.000 Vorschläge für Schriftkombinationen. Ungenutzte Seiten verfallen am Ende des Jahres. In den Einstellungen siehst du den Verbrauch und schaltest die Funktionen ab; laut Lizenzvertrag sind sie standardmäßig eingeschaltet.
Bei der Referenzedition heißt das: Im ersten Jahr ist die KI über die enthaltene Wartung nutzbar. Läuft der Wartungsplan aus, verlierst du den Zugang. Im Abo bleibt sie verfügbar, solange das Abo läuft. Weitere Online-Dienste sind die Stockbild-Suche und die Google-Fonts-Bibliothek; die Lizenztechnik nutzt ebenfalls das Internet.
Gemeinsames Bearbeiten in Echtzeit, wie es Cloud-Plattformen bieten, beschreibt das Handbuch nicht. Mit Composition Zones teilst du ein Layout in Bereiche auf, an denen Teammitglieder gleichzeitig arbeiten, etwa über einen gemeinsamen Netzwerkordner; eine Composition Zone kann aber immer nur eine Person zur selben Zeit bearbeiten. Mit geteilten Inhalten verknüpfst du Elemente, die an mehreren Stellen eines Projekts vorkommen. Über eine gemeinsame Job-Jackets-Datei teilen mehrere Gestalter Vorgaben wie Stilvorlagen, Farben und Ausgabestile, und Änderungen übertragen sich auf die verknüpften Projekte. Notizen und die Änderungsverfolgung Redline helfen bei Abstimmungen. Für Redakteure, die Texte ohne Eingriff ins Layout bearbeiten, verkauft Quark das Zusatzprogramm QuarkXPress CopyDesk. Ein Brand Kit mit Logos und gesperrten Vorlagenbereichen wie bei Design-Plattformen beschreibt das Handbuch nicht; einzelne Elemente kannst du gegen versehentliche Änderungen sperren.
QuarkXPress speichert Projekte in einem eigenen Format. Für ältere Versionen von QuarkXPress sicherst du Layouts in einem früheren Versionsformat. Für ältere Dokumente gibt es zusätzlich Konverter: den Legacy Document Converter unter macOS und den QuarkXPress Document Converter unter Windows.
Der Austausch mit InDesign läuft über IDML. QuarkXPress öffnet IDML-Dateien als Projekt und übernimmt dabei laut Handbuch Text, Bilder, Stilvorlagen, Farben, Verläufe, verankerte Objekte und mehr; IDML-Dateien aus InDesign CS4 lassen sich nicht umwandeln. Funktionen, die InDesign hat und QuarkXPress nicht, gehen verloren, und eine Konvertierung ist laut Handbuch nie ganz identisch. INDD-Dateien wandelt QuarkXPress nur um, wenn auf demselben Rechner InDesign installiert ist. Umgekehrt exportierst du Drucklayouts als IDML oder als IDML-Paket für InDesign; dafür muss Java installiert sein. Digitale Layouts lassen sich nicht als IDML exportieren.
PDF- und AI-Dateien öffnest du direkt als Projekt oder fügst ihre Seiten in ein bestehendes Projekt ein. Vektorgrafiken und Text aus PDF, AI, EPS und WMF wandelst du in bearbeitbare QuarkXPress-Objekte um; bei reinen Pixelbildern funktioniert das nicht. Word-Dateien übernimmst du mit Stilvorlagen und Fußnoten, Tabellen und Diagramme aus Excel ebenfalls.
An die Druckerei gibst du ein PDF/X oder das gesammelte Projekt mit Bildern, Schriften und Farbprofilen weiter. Wenn du später zu einem anderen Programm wechselst, ist IDML der naheliegende Weg für Drucklayouts. Aus unserer Sicht solltest du damit rechnen, dass QuarkXPress-eigene Funktionen wie Composition Zones, Job Jackets oder HTML5-Interaktionen beim Wechsel nicht mitgehen und Layouts im Zielprogramm Nacharbeit brauchen.
QuarkXPress eignet sich aus unserer Sicht für dich, wenn:
Weniger geeignet ist QuarkXPress aus unserer Sicht, wenn:
Einschätzung der Redaktion
Für Einsteiger und Vereine bedingt geeignet
Flyer, Einladungen und Vereinshefte mit deutscher Oberfläche gestalten
Deutsche Oberfläche, Musterseiten und Druck-PDFs mit Beschnitt sind vorhanden. Aus unserer Sicht ist QuarkXPress aber auf professionelle Druckvorstufe ausgelegt und verlangt Einarbeitung. Fertige Vorlagenpakete beschreibt das Handbuch nicht, die Testversion läuft sieben Tage ohne Speichern und PDF-Ausgabe, und für gelegentliche Drucksachen lohnt sich die Lizenz aus unserer Sicht kaum.
Für Grafikdesign und Agenturen gut geeignet
Druckdaten und Kundenprojekte umsetzen und mit InDesign-Nutzern austauschen
CMYK, Sonderfarben mit Pantone-Bibliotheken, ICC-Farbmanagement mit Softproof, PDF/X-1a bis PDF/X-4, Beschnitt und Layoutprüfung über Job Jackets. IDML-Dateien öffnest du als Projekt und gibst Drucklayouts als IDML-Paket zurück; PDFs übernimmst du als bearbeitbare Layouts. Eine Separationsvorschau beschreibt das Handbuch nicht, und INDD-Dateien brauchen ein installiertes InDesign.
Für Bücher, Magazine und Kataloge gut geeignet
Bücher, Magazine und Kataloge mit vielen Seiten setzen und digital ausgeben
Musterseiten, Absatz- und Zeichenstilvorlagen, Textverkettung, Grundlinienraster, Bücher mit Inhaltsverzeichnis und Index über alle Kapitel, Fußnoten und Endnoten sowie Projekte mit bis zu 10.000 Seiten. Digital gibst du ePubs mit festem Layout oder als Reflow und HTML5-Publikationen aus. Querverweise sind auf Fußnoten, Anker und nummerierte Elemente beschränkt.
Für technische Redaktion bedingt geeignet
Handbücher mit Buchfunktion, Querverweisen und Formeln setzen
Buchfunktion, Querverweise, Inhaltsvariablen, Formeln aus LaTeX oder MathML und Ausgabe als PDF, ePub und HTML5 sind vorhanden. Bedingten Text und eine Struktur nach XML oder DITA beschreibt das Handbuch nicht, und Querverweise musst du nach Änderungen synchronisieren. Für strukturierte Dokumentation eignen sich darauf spezialisierte Programme aus unserer Sicht eher.
Für Marketing und Social Media bedingt geeignet
Werbemittel in vielen Formaten im Team erstellen
Job Jackets teilen Stilvorlagen und Farben im Team, Composition Zones erlauben paralleles Arbeiten an Teilen eines Layouts, und Quarky schreibt und übersetzt Texte über die Cloud. Ein Brand Kit mit Logos, gesperrte Vorlagenbereiche, eine automatische Formatanpassung, Serienlayouts aus Daten und gemeinsames Bearbeiten in Echtzeit beschreibt das Handbuch nicht.
Ohne Abo bedingt geeignet
Einmal kaufen und ohne laufende Kosten weiterarbeiten
Die unbefristete Lizenz darfst du dauerhaft nutzen, ein Jahr Wartung ist enthalten. Danach verlängert sich die Wartung automatisch, bis du kündigst, und ohne sie gibt es keine neuen Versionen, keinen Support und keine KI. Laut Systemanforderungen und Lizenzvertrag braucht die Lizenztechnik eine Internetverbindung; wie lange QuarkXPress ohne Internet startet, dokumentiert Quark nicht.
QuarkXPress ist ein umfangreiches Layoutprogramm für Windows und macOS, das die klassischen Aufgaben von Satz und Druckvorstufe abdeckt: Musterseiten, Stilvorlagen, Textverkettung, Grundlinienraster, CMYK mit Sonderfarben und ICC-Farbmanagement, PDF/X und eine Layoutprüfung über Job Jackets. Für Verlage bringt es Bücher mit Inhaltsverzeichnis und Index, Fußnoten und Endnoten sowie die Ausgabe als ePub und HTML5. Beim Austausch mit InDesign helfen Import und Export von IDML, und PDFs öffnest du als bearbeitbare Projekte. Neben dem Abo gibt es eine unbefristete Lizenz, die der Vergleich als Referenzedition betrachtet; neue Versionen, Support und die KI-Funktionen hängen dann aber an einem Wartungsplan, der sich jährlich automatisch zum Listenpreis verlängert, bis du kündigst. Die KI Quarky schreibt, fasst zusammen und übersetzt Texte über die Cloud mit einem Jahreskontingent; Quark trainiert laut Lizenzvertrag keine Modelle mit deinen Anfragen. Grenzen zeigen sich bei technischer Dokumentation ohne bedingten Text und XML-Struktur, bei Teamarbeit ohne gemeinsames Bearbeiten in Echtzeit und bei Serienlayouts aus Daten, die das Handbuch nicht beschreibt. Laut Systemanforderungen und Lizenzvertrag braucht QuarkXPress zudem eine Internetverbindung für die Lizenz. Aus unserer Sicht eignet sich QuarkXPress für Grafikbüros, Verlage und die Druckvorstufe, die ein vollwertiges DTP-Programm mit Kauflizenz suchen und die Wartung bewusst steuern wollen.
VivaDesigner
Preismodell: Einmalkauf · kostenlose Version vorhanden
Aktuelle Preise beim Anbieter – VivaDesigner. Öffnet die Website des Anbieters in einem neuen Tab
Scribus
Preismodell: kostenlose Version vorhanden
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CorelDRAW Graphics Suite
Preismodell: Abo (jährlich) · Einmalkauf
Adobe FrameMaker
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