Hunderte Alerts am Morgen, endlose Logfiles, Reports ohne Ende – und der Tag hat trotzdem nur acht Stunden. In diesem Praxis-Kurs zeigt dir Marco, wie du generative KI zu deinem Second Brain im Security-Betrieb machst: Log- und Proxy-Analysen in Sekunden, Alert-Triage mit klarer Priorisierung, fertige Playbooks, funktionierende Detection Rules und Incident-Reports in Minuten statt Stunden. Genauso lernst du, wo KI das falsche Werkzeug ist, welche Daten niemals in eine Cloud gehören und wie du Halluzinationen entlarvst, bevor sie in deinem Report landen.
Nach dem Kurs arbeitest du nicht mehr gegen die Alert-Flut, sondern mit einem System: Du weißt, welches Modell welche Aufgabe übernimmt, hast über 50 einsatzfertige Prompts für Analyse, Dokumentation und Detection – und prüfst jedes Ergebnis so, dass du dafür auch geradestehen kannst.
Security-Teams ertrinken nicht in Aufgaben, sondern in Datenmengen: tausende Events pro Tag, hunderte Alerts am Morgen, Logfiles, die kein Mensch mehr in vertretbarer Zeit liest. Generative KI löst dieses Problem nicht von allein, aber sie verschiebt die Grenze dessen, was du als Einzelperson oder kleines Team schaffst. Genau darum geht es in diesem Kurs: nicht um Hype, sondern um konkrete Handgriffe, die im Alltag Zeit sparen.
Marco startet mit der Frage, die vor jedem Tool kommt: Wo bringt KI echten Nutzen – bei Log-Interpretation, Zusammenfassungen, Dokumentation und Script-Generierung – und wo ist sie schlicht das falsche Werkzeug? Echte Detection im SIEM, automatische Incident-Entscheidungen ohne Mensch und Zugriff auf interne Systeme gehören nicht dazu. Direkt danach klärst du die Frage, die Security-Profis zuerst stellen sollten: Wo landen meine Daten? Du bekommst den Vergleich von ChatGPT, Claude, Gemini, Enterprise-Varianten und lokalen Modellen über Ollama, jeweils mit Blick auf Training, Speicherdauer und Compliance.
Der praktische Teil beginnt beim Prompt, denn rund 80 Prozent der Ergebnisqualität hängen daran und nicht am Modell. Aus dem klassischen Anfänger-Prompt wird mit vier Bausteinen – Rolle, Kontext, Aufgabe, Format – eine präzise Anweisung. Von dort geht es in die Analyse: Windows-Event-IDs wie 4624, 4625, 4688 und 4720, Export per CSV oder PowerShell, Firewall- und Proxy-Logs in den Formaten von Squid, Blue Coat und Palo Alto sowie die typischen Muster von C2-Beaconing mit regelmäßigen Intervallen, Jitter und immer demselben Ziel. Anschließend baust du ChatGPT zum Triage-Assistenten um und arbeitest mit echten Alert-Formaten aus Splunk, Microsoft Sentinel und Elastic – inklusive True/False Positive, Priorität P1 bis P4 und nachvollziehbarer Begründung.
Danach kommt alles, was nach dem Alert passiert: IOCs extrahieren und auf MITRE ATT&CK mappen, Phishing-Mails über Header, Absender, Links und Anhänge zerlegen, einen Ransomware-Vorfall komplett durchsimulieren, ein Playbook mit belastbarer Struktur aufbauen und aus chaotischen Notizen eine saubere Timeline plus fertigen Incident-Report machen. Ergänzt wird das durch Threat Intelligence aus OSINT-Quellen, eine datenbasierte Patch-Entscheidung mit CVSS, EPSS und Exploit-Lage sowie Sigma-Rules, die du einmal schreibst und nach Splunk, Sentinel, Elastic, QRadar oder CrowdStrike konvertierst.
Weil KI ohne Kontrolle gefährlich wird, bekommt die Risikoseite eigenen Raum: Halluzinationen bei IOCs, CVE-Details und Threat-Actor-Zuordnungen, Datenschutz beim Umgang mit Benutzernamen, Mail-Adressen und internen Servernamen, die offensive Nutzung durch Angreifer und vier Säulen für den verantwortungsvollen Einsatz – Transparenz, Verantwortlichkeit, Sorgfaltspflicht und Verhältnismäßigkeit.
Zum Abschluss baust du dir einen persönlichen KI-Werkzeugkasten: ChatGPT als Allrounder, Claude für sehr lange Dokumente und Logs, Gemini für Recherche im Google-Umfeld, Copilot für Office-Aufgaben, Perplexity für Fakten mit Quelle, Grok für Echtzeit-Signale, Poe als Sammelstelle für viele Modelle und Ollama sowie LM Studio für alles, was deinen Rechner nicht verlassen darf. Mit rund 20 Lektionen und über 50 Prompts arbeitest du danach nach System statt nach Bauchgefühl.
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