DOCMA: Gestalterische Entscheidungen prägen außergewöhnliche KI-Bilder

Stefan Petri
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Lesezeit: 2 min
Bilder & Text mit Hilfe von KI erstellt
Zwei ähnliche Bildkarten mit einem Marktstand liegen neben einem leeren Notizzettel und einem Bleistift auf einem Arbeitstisch.

Hübsche KI-Bilder seien der Normalfall, außergewöhnliche Ergebnisse dagegen eine Frage der Gestaltung: So ordnet DOCMA den Unterschied ein. Ein Vergleich mit demselben Bildinhalt veranschaulicht den Gedanken.

Ansprechende KI-Bilder zu erzeugen, ist laut DOCMA der Normalfall: Die Modelle seien darauf trainiert. Für ein außergewöhnliches Ergebnis reiche es demnach nicht, sich auf eine Promptformel zu verlassen. Entscheidend seien auch gestalterische Entscheidungen, die jemand getroffen und formuliert hat.

Ansprechend ist nicht automatisch außergewöhnlich

Die Unterscheidung im DOCMA-Teaser setzt einen anderen Akzent als die Suche nach einem besonders wirkungsvollen Prompt. Ein Bild kann hübsch sein, ohne dadurch schon außergewöhnlich zu werden. Laut DOCMA entsteht der Unterschied durch Entscheidungen in der Gestaltung – und nicht allein durch eine bestimmte Formel für die Eingabe.

Das heißt nicht, dass Prompts keine Rolle spielen. Der Teaser stellt vielmehr die gestalterische Entscheidung neben den Prompt: Jemand muss sie treffen und formulieren. Welche Entscheidungen das im Einzelnen sind, erläutert der verfügbare Teaser nicht. Daher lässt sich daraus keine konkrete Anleitung oder Liste bestimmter Gestaltungsmittel ableiten.

Ein Bildinhalt, zweimal eingegeben

Als Beispiel beschreibt der Autor einen Vergleich: Er habe denselben Bildinhalt zweimal gepromptet. Die erste Eingabe lautet laut Teaser in einem Satz und nennt einen Marktstand, einen Händler und Kunden im Hintergrund. Der zweite Prompt ist dort nur als „in 179 …“ wiedergegeben. Was danach folgt, ist im verfügbaren Text nicht enthalten und lässt sich daher nicht ergänzen.

Der Vergleich lenkt den Blick auf die gestalterische Frage hinter einer Eingabe, nicht auf eine rekonstruierte Promptformel. Mehr lässt sich aus dem beschriebenen Beispiel nicht sicher ableiten.

Was das für deine Bildgestaltung bedeutet

Für dich ist DOCMAs Einordnung ein Anlass, bei KI-Bildern nicht nur auf die Formulierung des Prompts zu schauen. Überlege auch, welche gestalterischen Entscheidungen du ausdrücken möchtest. Der praktische Nutzen liegt zunächst in dieser bewussten Unterscheidung: Ein ansprechendes Ergebnis ist laut DOCMA nicht automatisch ein außergewöhnliches. Wie du den Unterschied konkret erreichst, beantwortet der Teaser nicht.

DOCMA hat den Beitrag am 5. Oktober 2026 veröffentlicht.

Quellen

Veröffentlicht am von Stefan Petri
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Von Stefan Petri
Stefan Petri betreibt zusammen mit seinem Bruder Matthias das beliebte Fachforum PSD-Tutorials.de sowie die E-Learning-Plattform TutKit.com, die in der Aus- und Fortbildung digitaler beruflicher Kompetenzen einen Schwerpunkt setzt. 

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