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Aus dem Photoshop und Alternativen-Vergleich

Pixelmator Pro im Vergleich: Bildbearbeitung für Mac und iPad

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RET Retusche & Freistellen COMP Bildmontage & Composing GRAF Grafik & Social Media

Einsatzgebiete

Fotos retuschieren und freistellen, Composings mit Ebenen, Masken und Farbanpassungsebenen, Social-Media-Grafiken und Mockups mit Text und Vektorformen, RAW-Fotos als Ebene bearbeiten, Bilder per maschinellem Lernen hochskalieren und entrauschen. Mit dem Abo Apple Creator Studio zusätzlich generative KI und Bearbeitung auf dem iPad.

Unsere Einschätzung

Pixelmator Pro eignet sich für Mac-Nutzer, die Retusche, Montage und Grafik in einem Programm ohne Abo wollen; Werkzeuge mit maschinellem Lernen wie Hintergrund entfernen und Superauflösung stecken schon im Einmalkauf. Bei CMYK-Druckdaten und dem PSD-Austausch mit Agenturen stößt es aus unserer Sicht an Grenzen. Generative KI und die iPad-Version gibt es nur im Abo Apple Creator Studio.

  • Betriebssysteme: macOS
  • PSD mit Ebenen öffnen und speichern: Öffnen und speichern
Veröffentlicht
13.10.2026
Aktualisiert
13.10.2026
Anbieter
8
Stefan Petri Auswahl, Prüfung und Verantwortung

Stärken

  • Für den Mac auch als Einmalkauf im App Store erhältlich – ohne Abo.[6]
  • Werkzeuge mit maschinellem Lernen entfernen Hintergründe, erhöhen die Auflösung, entfernen Rauschen und verbessern Bilder automatisch – auch im Einmalkauf.[1]
  • Bearbeitungen sind nicht destruktiv; Farbanpassungsebenen, Masken und Effekte bleiben im PXD-Format änderbar.[8][9]
  • RAW-Fotos fügst du als eigene RAW-Ebenen ein und bearbeitest sie direkt im Dokument.[21]
  • Der Einmalkauf lässt sich per Familienfreigabe mit bis zu sechs Familienmitgliedern nutzen.[1]

Schwächen

  • Bearbeitung nur im RGB-Farbraum; CMYK entsteht erst beim Export.[12]
  • Generative KI und das Werkzeug „Verkrümmen“ gibt es nur im Abo Apple Creator Studio.[5][4]
  • Läuft nur auf Mac und iPad; den Einmalkauf gibt es nur für den Mac.[1][2]
  • Für den regelmäßigen PSD-Austausch mit Agenturen eignet es sich aus unserer Sicht nur bedingt, weil Apple nicht dokumentiert, welche Photoshop-Bestandteile bearbeitbar bleiben. Einschätzung der Redaktion

Steckbrief

Produkt
Pixelmator Pro (macOS, iPadOS (iPad nur im Abo Apple Creator Studio))
Hersteller
Apple
Lizenz
proprietär
Preismodell
Abo (monatlich oder jährlich) · Einmalkauf
Tarif
Einmalkauf im Mac App Store
Betriebssysteme
macOS
Deutsche Oberfläche
Ja
Offline nutzbar
Teilweise
Nicht-destruktive Ebenen und Masken
Ja
PSD mit Ebenen öffnen und speichern
Öffnen und speichern
Dateiformate
PSD, TIFF, PNG, JPEG, RAW, HEIC, SVG, PDF, WEBP
Farbtiefe je Kanal
8 Bit, 16 Bit
CMYK-Modus
Teilweise
KI-Funktionen für Bilder
Motiv/Hintergrund automatisch freistellen, KI-Hochskalieren, Objekte entfernen (KI)
KI: Cloud oder lokal, Credits
vom Anbieter nicht veröffentlicht (Die ML-Werkzeuge des Einmalkaufs (u. a. Hintergrund entfernen, Superauflösung) sind enthalten, ihr Ausführungsort ist nicht dokumentiert. Generative KI gibt es nur im Abo Apple Creator Studio, über Server von Drittanbietern.)
Training mit Nutzerdaten
Nein
Plugins und Erweiterungen
Keine Photoshop-Plug-ins (8bf) dokumentiert. Automatisierung per Kurzbefehle-App, AppleScript und Automator; dazu eine Erweiterung für die Fotos-App.
Testversion oder Gratis-Tarif
Für den Einmalkauf nennt Apple keine Testversion. Apple Creator Studio lässt sich für neue Abonnenten einen Monat kostenlos nutzen.
Installationen je Lizenz
Kauf über den Apple Account, nutzbar auf eigenen Apple-Geräten; mit Familienfreigabe für bis zu sechs Familienmitglieder.
Updates inklusive
Updates über den App Store, zuletzt Version 3.8 mit neuen RAW-Kameras. Neue Funktionen der Version 4 wie „Verkrümmen“ gibt es nur im Abo.

Retusche, Freistellen und Montage

Pixelmator Pro arbeitet mit Ebenen, Masken und Farbanpassungsebenen. Laut Apple sind die Bearbeitungen nicht destruktiv: Das eigene Dateiformat PXD speichert Anpassungen, Effekte und Stile mit, sodass du sie nach dem erneuten Öffnen ändern oder zurücksetzen kannst. Eine Farbanpassungsebene wirkt auf alle Ebenen darunter und lässt sich verschieben, maskieren und ein- oder ausschalten. Für Masken stehen Bitmap-, Vektor- und Schnittmasken bereit.

Für die Retusche gibt es die Werkzeuge „Reparieren“ und „Klonen“. Reparieren entfernt laut Hilfe mit einer intelligenten Bildanalyse unerwünschte Details und auch ganze Objekte. Zum Freistellen lässt du das Hauptmotiv automatisch auswählen oder entfernst den Hintergrund mit einem Klick; auf Wunsch legt Pixelmator Pro dabei eine Ebenenmaske an, statt Pixel zu löschen. Mehr als 70 Effekte lassen sich nicht destruktiv kombinieren.

Smartobjekte im Sinne von Photoshop nennt Apple nicht. Das überarbeitete Werkzeug „Verkrümmen“, mit dem du Ebenen über ein Raster verformst, gibt es nur in der Abo-Version.

Dateien, PSD und Druck

Pixelmator Pro öffnet unter anderem PSD, TIFF, PNG, JPEG, HEIC, WebP, SVG, PDF und RAW-Dateien, dazu Videos als MP4 und QuickTime. RAW-Fotos fügst du als eigene RAW-Ebenen ein und bearbeitest sie direkt; laut Apple werden über 750 RAW-Formate unterstützt. Exportieren kannst du unter anderem als JPEG, HEIC, AVIF, PNG, WebP, TIFF, PDF, OpenEXR und als Photoshop-Dokument.

PSD-Dateien öffnest und exportierst du laut App Store samt Ebenen. Welche Photoshop-Bestandteile dabei bearbeitbar bleiben – etwa Smartobjekte, Einstellungsebenen oder Ebeneneffekte –, dokumentiert Apple nicht. Wenn du Dateien mit Agenturen austauschst, prüf das vorab mit einer typischen Kundendatei.

Für den Druck wichtig: Pixelmator Pro arbeitet im RGB-Farbraum. In CMYK oder Graustufen wandelst du erst beim Export mit einem installierten Farbprofil um; ein Softproof zeigt vorher, wie das Bild in einem anderen Farbraum wirkt. Als Farbtiefe stehen 8 und 16 Bit je Kanal zur Wahl. HDR-Bilder kannst du laut App Store öffnen und exportieren.

KI-Funktionen und Datenschutz

Pixelmator Pro nutzt maschinelles Lernen unter anderem, um Hintergründe zu entfernen, die Auflösung zu erhöhen („Superauflösung“), Rauschen und Kompressionsartefakte zu entfernen und Farben automatisch zu verbessern. Diese Werkzeuge stecken auch im Einmalkauf. Ob sie vollständig auf deinem Mac laufen, gibt Apple auf den Produkt- und Hilfeseiten nicht an.

Generative KI gibt es nur mit Apple Creator Studio: Du erzeugst Bilder aus einer Textbeschreibung, bearbeitest Bilder per Beschreibung und erstellst Vektorformen. Laut Apple nutzen diese Funktionen Modelle von Drittanbietern; Bild- und Formgenerierung laufen über Google Cloud und brauchen damit eine Internetverbindung. Dabei gelten monatliche Nutzungslimits, und Apple Intelligence muss auf einem Mac mit Apple Chip und macOS 26 aktiviert sein.

Zum Datenschutz schreibt Apple: Die Anbieter dürfen deine Daten nicht zum Training ihrer Modelle verwenden, speichern sie nur, wenn das Gesetz es verlangt, und deine IP-Adresse wird nicht geteilt. Der Einmalkauf unterstützt seit Version 3.7 außerdem Apple Intelligence mit Image Playground und Schreibtools. Image Playground erzeugt Bilder über Apples Private Cloud Compute; die dort verarbeiteten Daten werden laut Apple weder gespeichert noch Apple zugänglich gemacht.

Plattformen, Lizenz und Updates

Pixelmator Pro gibt es für Mac und iPad, nicht für Windows oder Linux. Die Oberfläche und das Handbuch gibt es auf Deutsch. Für den Kauf hast du zwei Wege:

  • Einmalkauf im Mac App Store: Er setzt laut App Store macOS 12 oder neuer voraus, gilt nur für den Mac und lässt sich per Familienfreigabe mit bis zu sechs Familienmitgliedern nutzen. Er wird weiter gepflegt, zuletzt mit Version 3.8 für neue RAW-Kameras und Mockups. Neue Funktionen der Version 4 erhält er bisher nicht.
  • Abo Apple Creator Studio: Es enthält Pixelmator Pro in Version 4 für Mac und iPad, das Werkzeug „Verkrümmen“, Premiuminhalte aus dem Content Hub und generative KI, dazu Final Cut Pro, Logic Pro, Motion, Compressor und MainStage. Du zahlst monatlich oder jährlich und kannst das Abo mit bis zu fünf weiteren Familienmitgliedern teilen. Ohne aktives Abo kannst du laut Apple keine neuen Änderungen mit den kostenpflichtigen Funktionen mehr vornehmen.

Die Abo-Version setzt macOS 26 voraus; auf dem iPad brauchst du iPadOS 26 und ein iPad mit M1-Chip oder neuer, ein iPad (A16) oder ein iPad mini (A17 Pro). Mac und iPad gleichen Projekte ab, wenn beide mit demselben Apple Account angemeldet sind. Einmalkauf und Abo-Version lassen sich parallel auf einem Mac installieren.

Für wen sich Pixelmator Pro eignet

Aus unserer Sicht eignet sich Pixelmator Pro für alle, die auf dem Mac Fotos retuschieren, freistellen und zu Grafiken verarbeiten wollen, ohne sich an ein Abo zu binden. Die deutsche Oberfläche, die automatischen Funktionen sowie Vorlagen und Mockups erleichtern den Einstieg. Fotografen bekommen RAW-Ebenen, 16 Bit je Kanal und eine Erweiterung für die Fotos-App. Für Social-Media-Grafiken helfen Text- und Vektorwerkzeuge, Vorlagen und der Export für das Web.

Weniger passend ist es, wenn du unter Windows arbeitest, Druckdaten im CMYK-Modus bearbeiten musst oder regelmäßig komplexe PSD-Dateien mit Agenturen austauschst. Wer generative KI, das iPad oder das Werkzeug „Verkrümmen“ braucht, kommt am Abo Apple Creator Studio nicht vorbei. Das Abo passt vor allem, wenn du auch Final Cut Pro oder Logic Pro nutzt.

Für wen eignet sich Pixelmator Pro?

Einschätzung der Redaktion

  • Für Einsteiger gut geeignet

    Auf dem Mac Fotos verbessern und erste Montagen lernen

    Deutsche Oberfläche, automatische Funktionen wie Hintergrund entfernen und Superauflösung sowie Vorlagen erleichtern den Einstieg. Voraussetzung ist ein Mac.

  • Für Fotografen gut geeignet

    Porträts und Produktfotos auf dem Mac retuschieren

    RAW-Fotos als Ebene, 16 Bit je Kanal, Reparieren- und Klonen-Werkzeug, automatische Motivauswahl und eine Erweiterung für die Fotos-App. Nur für Apple-Geräte.

  • Für Designer und Agenturen bedingt geeignet

    Composings und Grafiken mit Vektor- und Textwerkzeugen

    Ebenen, Masken, Vektorformen und PSD-Export sind vorhanden. Bearbeitet wird aber nur in RGB, CMYK entsteht erst beim Export, und Apple dokumentiert nicht, welche PSD-Bestandteile bearbeitbar bleiben.

  • Für Social Media und Marketing gut geeignet

    Posts, Banner und Mockups schnell gestalten

    Vorlagen und Mockups, Text- und Vektorwerkzeuge, Hintergrund entfernen mit einem Klick und Export für das Web passen gut zu Social-Media-Grafiken.

  • Ohne Abo gut geeignet

    Auf dem Mac dauerhaft ohne Abo arbeiten

    Für den Mac gibt es einen Einmalkauf im App Store mit den Werkzeugen für maschinelles Lernen. Generative KI, die iPad-Version und „Verkrümmen“ gibt es aber nur im Abo.

Fazit

Pixelmator Pro kommt inzwischen von Apple und deckt auf dem Mac Retusche, Freistellen, Montage und Grafik in einem Programm ab. Ebenen, Masken, Farbanpassungsebenen und Effekte arbeiten nicht destruktiv, RAW-Fotos landen direkt als Ebene im Dokument, und Werkzeuge mit maschinellem Lernen übernehmen Freisteller, Hochskalieren und Entrauschen. Für den Mac bekommst du das Programm weiterhin als Einmalkauf; die Version 4 mit iPad-App, dem Werkzeug „Verkrümmen“, Premiuminhalten und generativer KI gibt es dagegen nur im Abo Apple Creator Studio. Grenzen sehen wir beim Druck, weil Pixelmator Pro nur in RGB arbeitet und CMYK erst beim Export entsteht, und beim Austausch komplexer PSD-Dateien, weil Apple nicht dokumentiert, was davon bearbeitbar bleibt. Unter Windows oder Linux läuft es nicht. Aus unserer Sicht eignet es sich vor allem für Fotografen, Einsteiger und Social-Media-Gestalter mit Mac, die ohne Abo arbeiten wollen.

Quellen

Belege für alle Angaben auf dieser Seite
23 Quellen Stand 13.10.2026
  1. Pixelmator Pro‑App – App Store · Anbieter · App-Store-Seite, Preisangabe neben „Nur für Mac“ · Stand 13.10.2026
  2. Pixelmator Pro - Apple (DE) · Anbieter · Produktseite, Abschnitt Fragen und Antworten („Wie viel kostet Pixelmator Pro?“) · Stand 13.10.2026
  3. Explore App Store pricing upgrades - Tech Talks - Videos - Apple Developer · Anbieter · Transkript des Tech Talks bei 1:40 (Preise im App Store außerhalb der USA und Kanadas inkl. Steuern) · Stand 13.10.2026
  4. Pixelmator Pro - Apple · Anbieter · Stand 13.10.2026
  5. Ein Bild aus einer Textbeschreibung in Pixelmator Pro auf dem Mac erstellen - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  6. Über Apple Creator Studio - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  7. Informationen zu den Intelligence-Funktionen in Apple Creator Studio - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  8. Über das Pixelmator Pro-Dateiformat in Pixelmator Pro auf dem Mac - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  9. Farbanpassung in Pixelmator Pro auf dem Mac anwenden - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  10. Unterstützte Medienformate in Pixelmator Pro für Mac - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  11. Farbtiefe eines Bildes in Pixelmator Pro auf dem Mac ändern - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  12. Über die Farbverwaltung in Pixelmator Pro auf dem Mac - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  13. Intelligente Auswahl in Pixelmator Pro auf dem Mac vornehmen - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  14. Bildbereiche in Pixelmator Pro auf dem Mac reparieren und klonen - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  15. Bildhintergrund in Pixelmator Pro auf dem Mac entfernen oder ausblenden - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  16. Legal - Apple Intelligence & Datenschutz - Apple · Anbieter · Stand 13.10.2026
  17. Automate tasks in Pixelmator Pro · Anbieter · Stand 13.10.2026
  18. Pixelmator Pro-Erweiterung für die App „Fotos“ auf dem Mac verwenden - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  19. Apple Creator Studio in Pixelmator Pro auf dem Mac abonnieren - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  20. Legal - Apple Media Services - Apple · Anbieter · Stand 13.10.2026
  21. Mit RAW-Dateien in Pixelmator Pro auf dem Mac arbeiten - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026
  22. Apple Creator Studio - Apple (DE) · Anbieter · Fußnote zu den Abo-Preisen · Stand 13.10.2026
  23. Was ist Apple Creator Studio? - Apple Support (DE) · Anbieter · Stand 13.10.2026

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