Aus dem Photoshop und Alternativen-Vergleich
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EIN Schnelle Korrekturen & Einstieg RET Retusche & Freistellen
Einsatzgebiete
Schnelle Korrekturen und geführte Bearbeitungen im Modus Assistent, Retusche von Porträts und Urlaubsfotos, Freistellen mit Objekt auswählen und Hintergrund entfernen, Personen und Objekte aus Fotos entfernen, einfache Montagen mit Ebenen und Masken, Fotos erweitern und hochskalieren mit generativer KI, Collagen, Diashows und Grafiken mit Vorlagen sowie das Verwalten großer Fotosammlungen im Elements Organizer.
Unsere Einschätzung
Photoshop Elements eignet sich für Einsteiger und Hobbyfotografen, die mit geführten Bearbeitungen und KI-Werkzeugen schnell zu sauberen Ergebnissen kommen wollen. Für Druckdaten und den PSD-Austausch mit Agenturen fehlen CMYK und Ebenengruppen. Der Kauf kommt ohne Abo aus, die Lizenz endet aber nach drei Jahren.
Photoshop Elements bietet drei Arbeitsweisen: Schnell für einfache Korrekturen, Assistent für geführte Bearbeitungen und Erweitert für die Arbeit mit Werkzeugen und Ebenen. Im Modus Assistent sind die Anleitungen laut Adobe in sechs Kategorien gruppiert, darunter Farbe, Schwarzweiß, kreative und spezielle Bearbeitungen sowie das Kombinieren mehrerer Fotos. Jeder Assistent führt dich Schritt für Schritt zum Ergebnis.
Für Retusche und Freisteller gibt es seit der Version 2027 einen eigenen KI-Modus. Dort findest du unter anderem:
Im Modus Erweitert arbeitest du mit Ebenen, Ebenenmasken sowie Einstellungs- und Füllebenen. Einstellungsebenen ändern Farbe und Tonwerte, ohne die Pixel dauerhaft zu verändern; Masken steuern die Sichtbarkeit einer Ebene. Damit lassen sich auch Montagen aus mehreren Fotos bauen. Smartobjekte und Live-Filter wie in Photoshop beschreibt Adobe für Elements nicht – die nicht-destruktive Arbeit ist deshalb aus unserer Sicht nur teilweise möglich.
Elements öffnet und speichert PSD, TIFF, PNG, JPEG, WebP und Photoshop-PDF. RAW-Dateien unterstützter Kameras öffnest du über Camera Raw; deine Änderungen landen dabei nicht in der Originaldatei. Laut Adobe ist das Camera-Raw-Zusatzmodul bei der Version 2027 nicht mehr Teil des Installationsprogramms, du lädst es über das Hilfe-Menü nach.
PSD-Dateien aus Photoshop öffnest du mit Ebenen. Ebenengruppen unterstützt Elements laut Hilfe aber nicht: Du musst sie vereinfachen, bevor du das Bild bearbeiten kannst. Für den Austausch mit Agenturen, die in Photoshop mit Gruppen und Smartobjekten arbeiten, ist das eine spürbare Grenze.
Für den Druck ist wichtig: Elements kennt nur die Bildmodi RGB, Bitmap, Graustufen und indizierte Farben. Einen CMYK-Modus gibt es nicht. Druckdaten in CMYK erstellst du also in einem anderen Programm oder lässt die Druckerei umwandeln. Bilder mit 16 Bit je Kanal kannst du bearbeiten, allerdings mit Einschränkungen: Laut Adobe-Hilfe lassen sich zahlreiche Filter nicht auf 16-Bit-Bilder anwenden. Graustufen- und indizierte Farbbilder sind 8-Bit-Bilder.
Neben den KI-Werkzeugen für Auswahl und Retusche enthält Elements generative Funktionen: Generatives Erweitern, Generatives Hochskalieren, Bild generieren und Objekt einfügen. Sie nutzen Adobe-Firefly-Modelle und für zahlende Nutzer zusätzlich Partnermodelle. Nur diese generativen Funktionen verbrauchen Generative Credits.
Die Einzelversion enthält laut Adobe 25 Generative Credits pro Monat, das Paket mit Premiere Elements 100. Die Credits werden monatlich zurückgesetzt und nicht übertragen. Wie viele Credits eine Generierung kostet, hängt laut Hilfe von Modell, Funktion und Einstellungen ab; Partnermodelle verbrauchen teils deutlich mehr. Brauchst du mehr, kaufst du Credits im Programm nach oder wechselst auf ein Firefly-Abo.
Für eine Generierung teilt Adobe deinen Text-Prompt und, falls nötig, dein Bild und die maskierten Bereiche. Für die generativen Funktionen brauchst du daher aus unserer Sicht eine Internetverbindung. Adobe erklärt, dass deine Inhalte nie zum Training von Adobe- oder Partnermodellen für generative KI verwendet werden. Inhalte, die nur lokal auf deinem Rechner bearbeitet werden, analysiert Adobe laut eigener Aussage auch nicht zur Produktverbesserung; für Inhalte auf Adobe-Servern gibt es dafür einen Schalter in den Datenschutzeinstellungen deines Kontos.
Photoshop Elements 2027 läuft auf Windows 11 (ab Version 24H2, nur 64 Bit) und auf Macs mit Apple-Chip ab macOS 15.5. Windows 10 und Intel-Macs unterstützt Adobe nicht mehr, ebenso wenig Windows auf ARM. Die früheren Web- und Mobil-Betas von Elements hat Adobe eingestellt; die Web-Beta ist seit Ende Januar 2026 nicht mehr erreichbar. Fotos zwischen Handy und Programm tauschst du per QR-Code aus. Die Oberfläche gibt es unter anderem auf Deutsch.
Verkauft wird Elements als Kauf ohne Abo, aber mit einer befristeten 3-Jahres-Lizenz. Sie läuft drei Jahre nach der Aktivierung ab und lässt sich nicht verlängern. Danach ist der Editor nicht mehr nutzbar; den Elements Organizer mit deinem Medienkatalog kannst du weiter verwenden. Wer weiterarbeiten will, kauft eine neue Version zum Upgrade-Preis, die wieder drei Jahre läuft. Ein Upgrade ist jederzeit möglich, auch innerhalb der Laufzeit.
Du darfst Elements auf bis zu zwei Computern installieren, aber nicht gleichzeitig nutzen. Aktiviert wird per Anmeldung mit einer Adobe-ID; Seriennummern gibt es nicht mehr, im Handel gibt es stattdessen einen Gutscheincode. Für Installation, Aktivierung und Deaktivierung brauchst du Internet, danach kannst du laut Adobe offline arbeiten. Anwendungsupdates kann das Programm automatisch laden und installieren. Eine kostenlose 7-Tage-Testversion steht bereit.
Elements richtet sich laut Adobe an Verbraucher, die ihre Fotos unkompliziert organisieren, bearbeiten und teilen möchten. Photoshop positioniert Adobe dagegen für professionelle Bilder, Designs und 3D-Inhalte. Im Vergleich fehlen Elements unter anderem CMYK und Ebenengruppen; Photoshop gibt es dafür im Abo.
Aus unserer Sicht eignet sich Elements für:
Weniger geeignet ist es für Designer und Agenturen, die PSD-Dateien mit Gruppen und Smartobjekten austauschen oder Druckdaten in CMYK anlegen. Wer kein Abo möchte, bekommt zwar einen Kauf, muss aber nach drei Jahren neu kaufen, um den Editor weiter zu nutzen.
Einschätzung der Redaktion
Für Einsteiger gut geeignet
Fotos schnell verbessern und Bearbeitung Schritt für Schritt lernen
Der Modus Assistent führt durch typische Bearbeitungen, der KI-Modus erledigt Auswahl und Retusche per Klick, die Oberfläche gibt es auf Deutsch.
Für Fotografen bedingt geeignet
Urlaubs- und Porträtfotos retuschieren, freistellen und verwalten
RAW über Camera Raw, Ebenenmasken und KI-Retusche reichen für Hobbyfotografen. 16-Bit-Bilder sind möglich, zahlreiche Filter funktionieren dafür aber nicht; Werkzeuge wie Smartobjekte fehlen.
Für Designer und Agenturen weniger geeignet
Einfache Bildmontagen ohne Druckvorstufe
Kein CMYK-Modus und keine Ebenengruppen aus Photoshop: Für Druckdaten und den PSD-Austausch mit Kunden und Agenturen eignet sich Elements aus unserer Sicht nicht.
Für Social Media und Marketing bedingt geeignet
Fotos aufbereiten und einfache Posts, Collagen und Grafiken gestalten
Text, Vorlagen für Collagen und Diashows sowie Adobe-Express-Vorlagen helfen bei einfachen Posts. Für umfangreiche Kampagnengrafik eignen sich Design-Tools eher.
Ohne Abo bedingt geeignet
Fotobearbeitung ohne laufendes Abo
Elements ist ein Kauf ohne Abo, die Lizenz läuft aber drei Jahre nach der Aktivierung ab. Danach brauchst du eine neue Version, um den Editor weiter zu nutzen.
Photoshop Elements 2027 ist Adobes Einstieg in die Fotobearbeitung: Der Modus Assistent führt Schritt für Schritt durch typische Aufgaben, der neue KI-Modus bündelt Objekt entfernen, Objekt auswählen, Hintergrund entfernen und die generativen Funktionen, und im Modus Erweitert arbeitest du mit Ebenen, Masken und Einstellungsebenen. Für Privatleute, Familien und Hobbyfotografen ist das aus unserer Sicht ein runder Werkzeugkasten, der dazu noch einen Organizer für die Fotosammlung mitbringt. Grenzen zeigen sich im professionellen Einsatz: Elements kennt keinen CMYK-Modus, unterstützt keine Ebenengruppen aus Photoshop, und für 16-Bit-Bilder lassen sich laut Adobe zahlreiche Filter nicht verwenden. Die generativen Funktionen laufen über Adobe und verbrauchen Credits aus einem kleinen Monatskontingent. Wichtig vor dem Kauf ist das Lizenzmodell: Es gibt kein Abo, aber die Lizenz läuft drei Jahre nach der Aktivierung ab; danach ist nur noch der Organizer nutzbar. Wer Elements dauerhaft nutzen will, plant also alle drei Jahre einen Neukauf oder ein Upgrade ein.
Corel PaintShop Pro
Preismodell: Einmalkauf
Krita
Preismodell: Einmalkauf · kostenlose Version vorhanden
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Affinity
Preismodell: Abo (jährlich) · kostenlose Version vorhanden
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Adobe Photoshop
Preismodell: Abo (monatlich)
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