Aus dem Photoshop und Alternativen-Vergleich
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RET Retusche & Freistellen COMP Bildmontage & Composing GRAF Grafik & Social Media
Einsatzgebiete
Porträt- und Produktretusche, Freistellen von Motiven, Bildmontagen und Composings mit vielen Ebenen, Kampagnenmotive und Druckdaten in CMYK, Grafiken für Web und Social Media. Generatives Füllen und Erweitern ergänzen oder ersetzen Bildbereiche per Text-Prompt. Im Foto-Abo kommen Lightroom und Lightroom Classic für RAW-Entwicklung und Bildverwaltung dazu.
Unsere Einschätzung
Photoshop deckt Retusche, Freistellen und Montage sehr breit ab und arbeitet mit PSD, CMYK und bis zu 32 Bit je Kanal. Dafür bindest du dich an ein Abo, und generative KI-Funktionen verbrauchen monatlich begrenzte Credits. Aus unserer Sicht eignet es sich vor allem für regelmäßige, professionelle Bildbearbeitung.
Photoshop ist ein Pixel-Editor mit Ebenen, Masken und Einstellungsebenen. Für Retusche und Montage arbeitest du nicht-destruktiv: Einstellungsebenen ändern Farbe und Tonwerte, ohne die Pixelwerte dauerhaft zu verändern. Smartobjekte lassen sich skalieren, drehen und verformen, ohne dass das Original verloren geht. Filter auf Smartobjekten werden zu Smartfiltern und bleiben änderbar. Ebenen- und Vektormasken kannst du jederzeit nachbearbeiten.
Zum Freistellen gibt es automatische Funktionen wie Motiv auswählen und Hintergrund entfernen. Laut Adobe lassen sich deren Ergebnisse über eine Verarbeitung auf dem Gerät oder in der Cloud verbessern. Für störende Personen und Objekte gibt es das Entfernen-Werkzeug. Du wählst dort, ob es generative KI nutzt, nicht nutzt oder automatisch entscheidet. Laut Adobe werden beim Entfernen-Werkzeug keine Generative Credits abgezogen.
Für Bildmontagen kombinierst du beliebig viele Ebenen mit Masken und Einstellungsebenen. Generatives Füllen ergänzt oder ersetzt Bildbereiche per Text-Prompt, Generatives Erweitern vergrößert die Arbeitsfläche mit erzeugtem Inhalt. Adobe nennt neben Fotoretusche auch digitales Malen und Grafikdesign als Einsatzgebiete.
PSD ist das native Dateiformat von Photoshop. Eine PSD-Datei speichert mehrere Ebenen mit Inhalten, Bildern und Objekten. Bekommst du Dateien von Agenturen oder Kunden im PSD-Format, öffnest und speicherst du sie ohne Umweg. Darüber hinaus öffnet Photoshop laut Adobe unter anderem TIFF (auch mit Ebenen), PNG, JPEG, PDF, HEIC und WebP. RAW-Dateien bearbeitest du über Camera Raw, das als Plug-in in Photoshop enthalten ist.
Photoshop bearbeitet Bilder in 8, 16 und 32 Bit je Kanal; Bilder mit 32 Bit je Kanal sind HDR-Bilder. Für den Druck gibt es den CMYK-Modus: Du bereitest Bilder für den Vierfarbendruck vor und bearbeitest gescannte oder importierte CMYK-Bilder direkt. JPEG unterstützt laut Adobe nur 8 Bit; für Arbeitsstände empfiehlt Adobe ein Format wie PSD.
Plug-ins und Erweiterungen von Adobe und Drittanbietern installierst du über die Creative Cloud-Desktop-App oder legst sie in den Plug-ins-Ordner. Für eigene Plug-ins und Skripte gibt es die Schnittstelle UXP.
Generative Funktionen wie Generatives Füllen, Generatives Erweitern und Bild generieren brauchen eine Internetverbindung und Generative Credits. Im Foto-Abo sind laut Adobe 1.000 Credits pro Monat enthalten, im Photoshop-Einzelabo 25. Die meisten Standardfunktionen verbrauchen einen Credit pro Generierung; Premium-Funktionen haben einen höheren Bedarf. Nicht genutzte Credits werden nicht auf den Folgemonat übertragen; das Kontingent wird jeden Monat zu deinem Rücksetzungsdatum erneuert, dem Tag des Monats, an dem du dein Abo begonnen hast. Sind die Credits aufgebraucht, wartest du auf das nächste Kontingent oder schließt ein zusätzliches Credit-Abo ab. Ohne Credits ist Generatives Füllen nicht verfügbar.
Neben Adobes eigenen Firefly-Modellen kannst du in Photoshop auf dem Desktop auch Bildmodelle von Partnern nutzen, laut Adobe etwa Gemini von Google und FLUX.2 pro; zum Hochskalieren bindet Photoshop Modelle von Topaz Labs ein. Lokal auf deinem Rechner läuft dagegen zum Beispiel Super Resolution in Camera Raw: Die Funktion verdoppelt Breite und Höhe eines Bildes und nutzt dafür die Grafikkarte.
Datenschutz: Laut Nutzungsbedingungen und Hilfe trainiert Adobe keine generativen KI-Modelle mit deinen lokalen oder Cloud-Inhalten – es sei denn, du reichst sie bei Adobe Stock ein. Die Firefly-Modelle wurden laut Adobe mit lizenzierten Inhalten wie Adobe Stock und gemeinfreien Inhalten trainiert. Getrennt davon gibt es die Inhaltsanalyse zur Produktverbesserung: Adobe kann Inhalte analysieren, die auf seinen Servern verarbeitet oder gespeichert werden. Lokal gespeicherte Dateien sind laut Adobe ausgenommen. Die Inhaltsanalyse schaltest du in den Datenschutzeinstellungen deines Adobe-Kontos aus. Bilder für die Verbesserung der KI-gestützten Photoshop-Funktionen reichst du nur ein, wenn du freiwillig an einem eigenen Programm teilnimmst.
Das volle Photoshop läuft unter Windows und macOS. Für die meisten Creative Cloud-Apps 2026 nennt Adobe Windows 11 (24H2 und 23H2), Windows 10 (22H2 und 21H2) sowie macOS 26, 15 und 14. Photoshop gibt es außerdem für iPad, Smartphone und im Web. Beide hier aufgeführten Tarife enthalten neben dem Desktop-Programm auch diese Apps. Die Web-Version hat laut Adobes Funktionsvergleich nicht alle Desktop-Werkzeuge; es fehlen zum Beispiel Verformen, Formgitter und der Zauberstab.
Mit deinem Konto meldest du dich auf bis zu zwei Computern an, nutzen kannst du Photoshop jeweils nur auf einem. Für die Installation brauchst du eine Internetverbindung. Danach versuchen die Apps laut Adobe alle 30 Tage, die Lizenz zu prüfen. Im Jahresabo gilt eine Offline-Nachfrist von 99 Tagen. Generative KI-Funktionen brauchen immer eine Verbindung.
Neue Versionen und Updates sind im Abo enthalten; wann du sie installierst, steuerst du selbst. Die Oberfläche gibt es auf Deutsch, die Sprache stellst du in den Voreinstellungen um. Zum Kennenlernen gibt es eine Testversion für sieben Tage. Danach wird sie automatisch zu einem kostenpflichtigen Abo, wenn du nicht vorher kündigst.
Photoshop gibt es nur im Abo. Der betrachtete Tarif ist ein Jahresvertrag mit monatlicher Zahlung. Kündigst du innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf, erstattet Adobe bei den meisten Abos den vollen Betrag. Danach fällt eine Gebühr in Höhe der Hälfte des restlichen Vertragswerts an.
Aus unserer Sicht eignet sich Photoshop vor allem für Fotografinnen, Designer und Agenturen, die regelmäßig retuschieren, freistellen und Montagen bauen. Dafür sprechen der direkte PSD-Austausch, der CMYK-Modus, die Bearbeitung in 16 und 32 Bit und die nicht-destruktive Arbeit mit Ebenen, Masken und Smartobjekten. Fotografen bekommen im Foto-Abo zusätzlich Lightroom und Lightroom Classic für RAW-Entwicklung und Bildverwaltung.
Für Einsteigerinnen sind die automatischen Funktionen hilfreich, etwa Motiv auswählen, Hintergrund entfernen und das Entfernen-Werkzeug. Der Funktionsumfang ist aber groß, und die Einarbeitung braucht Zeit. Für Social-Media-Grafiken ist Photoshop eher dann sinnvoll, wenn du Freisteller und Montagen brauchst; für schnelle Grafiken aus Vorlagen gibt es einfachere Werkzeuge.
Wer kein Abo möchte, findet in Photoshop keine Lösung. Bezieh auch die Kosten über mehrere Jahre und die monatlich begrenzten Credits für generative Funktionen in deine Entscheidung ein. Für gelegentliche Korrekturen passt aus unserer Sicht eher ein Programm zum Einmalkauf oder ein kostenloses Programm aus diesem Vergleich.
Einschätzung der Redaktion
Für Einsteiger bedingt geeignet
Fotos verbessern und erste Montagen lernen
Automatiken wie Motiv auswählen, Hintergrund entfernen und das Entfernen-Werkzeug helfen beim Einstieg, die Oberfläche gibt es auf Deutsch. Der große Funktionsumfang braucht aber Einarbeitung, und du zahlst dauerhaft ein Abo.
Für Fotografen gut geeignet
Porträts und Produktfotos retuschieren und freistellen
Masken, Reparatur- und Auswahlwerkzeuge, Bearbeitung in 16 und 32 Bit und Camera Raw sind enthalten. Das Foto-Abo bringt Lightroom und Lightroom Classic für RAW-Entwicklung und Bildverwaltung mit.
Für Designer und Agenturen gut geeignet
Composings, Kampagnenmotive und Druckdaten erstellen
PSD ist das eigene Format, dazu kommen CMYK-Modus, nicht-destruktive Ebenen mit Smartobjekten und Plug-ins. Das erleichtert den Austausch mit Kunden und Agenturen.
Für Social Media und Marketing bedingt geeignet
Freisteller und Montagen für Posts und Banner
Eignet sich, wenn du Motive freistellen und montieren willst; generative Funktionen verbrauchen Credits. Für schnelle Grafiken aus Vorlagen ist Photoshop aus unserer Sicht eher überdimensioniert.
Ohne Abo weniger geeignet
Dauerhaft arbeiten ohne laufende Kosten
Photoshop gibt es nur im Abo; ohne laufendes Abo kannst du das Desktop-Programm nach der Testversion nicht weiter nutzen.
Photoshop bietet einen sehr umfangreichen Werkzeugkasten für Pixelbearbeitung: nicht-destruktive Ebenen, Masken, Einstellungsebenen und Smartobjekte, PSD als eigenes Format, CMYK für den Druck und Bearbeitung in 8, 16 und 32 Bit. Dazu kommen KI-Funktionen wie Generatives Füllen, Generatives Erweitern, das Entfernen-Werkzeug und Hintergrund entfernen. Die Kehrseite ist das Abo: Photoshop gibt es nur im Abo, der betrachtete Tarif ist ein Jahresvertrag mit monatlicher Zahlung, und bei vorzeitiger Kündigung nach 14 Tagen fällt eine Gebühr an. Generative Funktionen brauchen Internet und Credits; nicht genutzte Credits werden nicht in den Folgemonat übertragen, das Kontingent erneuert sich zum monatlichen Rücksetzungsdatum deines Abos. Laut Adobe werden deine Inhalte nicht für das Training generativer KI genutzt; die Inhaltsanalyse von Cloud-Inhalten kannst du abschalten. Aus unserer Sicht eignet sich Photoshop für Fotografinnen, Designer und Agenturen, die regelmäßig retuschieren und montieren und PSD-Dateien austauschen. Wer nur gelegentlich Fotos korrigiert oder kein Abo möchte, findet in diesem Vergleich Programme zum Einmalkauf oder kostenlose Alternativen.
GIMP
Preismodell: kostenlose Version vorhanden
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Photopea
Preismodell: Einmalkauf · kostenlose Version vorhanden
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Pixelmator Pro
Preismodell: Abo (monatlich oder jährlich) · Einmalkauf
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Adobe Photoshop Elements
Preismodell: Einmalkauf
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