Aus dem Photoshop und Alternativen-Vergleich
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COMP Bildmontage & Composing GRAF Grafik & Social Media RET Retusche & Freistellen
Einsatzgebiete
Bildmontagen und Composings mit Ebenen, Masken und Smartobjekten. Grafiken für Social Media und Web, auch mit Vektorformen, Text und Vorlagen. Schnelle Retusche und Freistellen. PSD-Dateien öffnen, bearbeiten und wieder als PSD speichern, ohne ein Programm zu installieren. Dateien aus GIMP, Sketch, Adobe XD, Affinity Photo und viele RAW-Formate öffnen.
Unsere Einschätzung
Photopea bringt Ebenen, Masken, Smartobjekte und PSD-Unterstützung kostenlos in den Browser, ohne dass du etwas installierst. Die Gratisversion zeigt Werbung, CMYK gibt es nur als Druckvorschau, und die KI-Funktionen hängen an Credits und externen Diensten. Für Montagen, Social-Media-Grafiken und den PSD-Austausch eignet sich Photopea aus unserer Sicht gut, für die Druckvorstufe weniger.
Photopea arbeitet mit Ebenen, Masken, Ebenenstilen, Smartobjekten, Einstellungsebenen, Kanälen und Pfaden. Damit baust du Montagen so auf, wie du es aus klassischen Ebenen-Programmen kennst.
Für die Retusche bietet Photopea einen Bereichsreparatur-Pinsel, einen Reparatur-Pinsel und ein Ausbessern-Werkzeug. Laut Hersteller nutzen diese Werkzeuge künstliche Intelligenz, um Objekte und Störungen aus Fotos zu entfernen. Zum Freistellen gibt es eine Funktion, die den Hintergrund mit einem Klick entfernt. Dazu kommen Auswahlwerkzeuge mit Kantenverfeinerung und das Werkzeug Magic Cut, bei dem du Motiv und Hintergrund mit zwei Farben markierst.
PSD ist laut Hersteller das Hauptformat von Photopea. Du öffnest PSD-Dateien und speicherst sie wieder als PSD, damit die ganze Struktur des Dokuments erhalten bleibt. Andere Dateien wandelt Photopea beim Öffnen intern in ein PSD-Dokument um. Exportieren kannst du unter anderem als JPG, PNG, SVG und PDF.
Laut der Formatliste des Herstellers öffnet Photopea außerdem Dateien aus GIMP (XCF), Sketch, Adobe XD, Illustrator, InDesign, Affinity Photo, Krita, CorelDRAW und Figma. Dazu kommen gängige Bildformate wie PNG, JPG, WebP, HEIC, TIFF, SVG und PDF. RAW-Fotos öffnest du direkt, zum Beispiel DNG, CR3, NEF, ARW und RAF. Dabei stellst du Belichtung, Farbbalance, Kontrast, Lichter und Tiefen ein.
Photopea arbeitet mit 8, 16 oder 32 Bit je Kanal und mit Farbprofilen aus der Datei. RAW-Fotos öffnet es als 16-Bit-Dokumente. Für den Druck gibt es einen CMYK-Modus. Er zeigt laut Hersteller, wie das Bild auf einem durchschnittlichen Drucker aussieht, und nutzt dafür den Farbraum CMYK SWOP v2. Eine vollwertige Bearbeitung in CMYK beschreibt der Hersteller nicht. Wenn du Druckdaten in CMYK abgeben musst, plane dafür ein weiteres Programm ein.
Photopea bietet laut Hersteller mehrere KI-Funktionen:
Mit Premium kannst du diese Funktionen laut Hersteller hunderte Male im Monat nutzen; gezählt wird in KI-Credits. Sind die Credits eines Monats verbraucht, hinterlegst du einen API-Schlüssel des Drittanbieters Dezgo. Photopea rechnet dann über dein eigenes Guthaben dort ab. Für die Bilderzeugung arbeitet Photopea nach eigener Aussage mit verschiedenen externen Anbietern zusammen.
Beim normalen Bearbeiten bleiben deine Dateien auf deinem Gerät. Laut Datenschutzerklärung werden geöffnete Dateien nirgendwohin gesendet und vollständig mit deiner eigenen Hardware verarbeitet. Nur wenn du Photopea Zugriff auf einen Cloud-Speicher wie Dropbox, Google Drive oder OneDrive gibst, gehen Dateien dorthin. Wenn du dich anmeldest, speichert der Server unter anderem Name, E-Mail-Adresse, Einstellungen und Zahlungsdaten.
Ob Bilder für das Training von KI-Modellen genutzt werden, regelt die Datenschutzerklärung nicht. Sie erwähnt weder die KI-Funktionen noch die externen Anbieter. Aus unserer Sicht bleibt deshalb offen, was mit Bilddaten geschieht, die du an die KI-Funktionen gibst.
Photopea läuft im Webbrowser, eine Installation ist nicht nötig. Über das Menü „Mehr“ kannst du Photopea zusätzlich als App auf deinem Gerät ablegen. Es läuft dann weiter im Browser, aber in einem eigenen Fenster mit reduzierter Oberfläche, und PSD-Dateien öffnest du per Doppelklick. Ist die Seite einmal geladen, kannst du laut Hersteller die Internetverbindung trennen und offline weiterarbeiten. Die KI-Funktionen laufen über externe Dienste und setzen aus unserer Sicht eine Verbindung voraus.
Der Editor ist laut Nutzungsbedingungen für jeden und für jeden Zweck kostenlos. Deine Arbeiten gehören dir, und du darfst sie auch verkaufen. Die kostenlose Version blendet Werbung ein. Premium entfernt die Werbung, verdoppelt die Schritte im Verlauf und enthält ein monatliches Kontingent an KI-Credits. Premium ist kein Abo und keine Dauerlizenz: Du zahlst einmal für 30, 90 oder 365 Tage, danach wechselt das Konto zurück zur kostenlosen Version mit Werbung. Für weiteres Premium kaufst du erneut. Für Teams gibt es Team Premium, das ein Teaminhaber für alle Mitglieder bezahlt.
Erweitern kannst du Photopea mit Plugins, die du im Editor hinzufügst, mit Aktionen und mit Skripten in JavaScript. Laut Hersteller laufen auch Skripte, die für Photoshop geschrieben wurden. Neue Funktionen kündigt der Hersteller in seinem Blog an; eine feste Update-Regel veröffentlicht er nicht.
Photopea eignet sich für dich, wenn du ohne Installation und ohne Abo mit Ebenen, Masken und Smartobjekten arbeiten willst. Das gilt besonders, wenn du PSD-Dateien von Kunden oder Kollegen öffnen, ändern und wieder als PSD zurückgeben musst. Auch an fremden Rechnern, im Schulnetz oder auf einem Chromebook kommst du so an einen Ebenen-Editor.
Für Social-Media-Grafiken, Banner und Montagen reicht der Funktionsumfang aus unserer Sicht gut aus. Vektorformen, Text und Vorlagen sind an Bord. Fotografinnen und Fotografen öffnen RAW-Dateien und arbeiten in 16 Bit, eine Bildverwaltung für große Serien gibt es aber nicht.
Weniger geeignet ist Photopea für die Druckvorstufe, weil CMYK nur als Vorschau zur Verfügung steht. Wenn du KI-Funktionen intensiv nutzen willst, brauchst du Premium-Credits oder ein Guthaben bei einem Drittanbieter. Für sensible Bilder solltest du bedenken, dass die Datenschutzerklärung die KI-Funktionen nicht abdeckt. Die Werbung in der Gratisversion lässt sich mit einer Premium-Einmalzahlung für einen festen Zeitraum abschalten.
Einschätzung der Redaktion
Für Einsteiger bedingt geeignet
Erste Schritte mit Ebenen ohne Installation
Kostenlos im Browser und sofort startklar. Die Oberfläche ist dicht und auf Ebenen ausgelegt; ohne Vorwissen brauchst du etwas Einarbeitung, die Lernseiten des Herstellers helfen dabei.
Für Fotografen bedingt geeignet
RAW-Fotos öffnen und gezielt retuschieren
Öffnet RAW-Dateien vieler Kameras als 16-Bit-Dokumente und bietet KI-gestützte Reparaturwerkzeuge. Eine Bildverwaltung für große Serien fehlt, und im Browser arbeitest du Bild für Bild.
Für Designer und Agenturen bedingt geeignet
PSD-Dateien austauschen und Layouts bearbeiten
Öffnet und speichert PSD mit Ebenen, Smartobjekten und Text und importiert Sketch, XD, Figma und Affinity Photo. Für Druckdaten fehlt eine echte CMYK-Bearbeitung; es gibt nur eine Druckvorschau.
Für Social Media und Marketing gut geeignet
Grafiken, Banner und Montagen für Social Media
Vorlagen, Text, Vektorformen und Ebenen stehen kostenlos im Browser bereit. Den Hintergrund entfernst du mit einem Klick; exportiert wird direkt als JPG oder PNG.
Ohne Abo gut geeignet
Ebenen-Editor ohne Abo nutzen
Der Editor ist dauerhaft kostenlos nutzbar, mit Werbung. Premium ist kein Abo, sondern eine Einmalzahlung für einen festen Zeitraum; danach wechselt das Konto zurück zur Gratisversion.
Photopea bringt einen umfangreichen Ebenen-Editor in den Browser: Ebenen, Masken, Einstellungsebenen, Smartobjekte mit Smartfiltern, Vektorformen und Text stehen kostenlos zur Verfügung, und PSD-Dateien öffnest und speicherst du ohne Umweg. Dazu kommt eine lange Liste an Importformaten von XCF über Sketch und Affinity Photo bis zu RAW-Fotos. Deine Dateien verarbeitet Photopea laut Hersteller auf deinem Gerät, und nach dem Laden funktioniert der Editor auch offline. Grenzen zeigen sich bei der Druckvorstufe, denn CMYK gibt es nur als Vorschau, und bei den KI-Funktionen, die an Credits und externe Dienste gebunden sind und die die Datenschutzerklärung nicht abdeckt. Die Gratisversion blendet Werbung ein; wer sie abschalten will, kauft Premium als Einmalzahlung für einen festen Zeitraum statt eines Abos. Aus unserer Sicht eignet sich Photopea besonders für Montagen, Social-Media-Grafiken und den Austausch von PSD-Dateien, wenn du kein Abo abschließen und nichts installieren willst.
Pixelmator Pro
Preismodell: Abo (monatlich oder jährlich) · Einmalkauf
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Adobe Photoshop Elements
Preismodell: Einmalkauf
Corel PaintShop Pro
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Krita
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