Aus dem Layoutprogramme und DTP-Software-Vergleich
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VL Vorlagen & Social Media MT Marke & Team
Einsatzgebiete
Flyer, Broschüren, Social-Media-Grafiken und digitale Dokumente aus Vorlagen gestalten und gemeinsam gleichzeitig bearbeiten. Markenfarben, Schriften, Logos und Absatzformate zentral ablegen und Vorlagen gegen Änderungen sperren. InDesign-Vorlagen als IDML übernehmen. Druck-PDFs mit CMYK-Farben, Beschnitt und Schnittmarken ausgeben, Projekte als Weblink veröffentlichen oder in Websites einbetten.
Unsere Einschätzung
Marq ist eine Vorlagen- und Markenplattform im Browser mit Druck-PDFs in CMYK samt Beschnitt, InDesign-Import über IDML und gleichzeitigem Bearbeiten. Für Bücher, Druckvorstufe mit Sonderfarben oder Arbeit ohne Internet fehlen zentrale Funktionen, und die Preise nennt Marq ohne Mehrwertsteuer. Aus unserer Sicht eignet sich Pro für Einzelne, die markenkonforme Drucksachen und Social-Media-Grafiken aus Vorlagen erstellen; feinere Sperren und Datenautomatisierung bringt erst Team, KI nur Enterprise.
Marq hieß bis Juli 2022 Lucidpress. Laut Hersteller ist Marq darauf ausgelegt, dass alle in einer Organisation Inhalte erstellen, ohne Markenvorgaben zu verletzen. Versionsnummern gibt es nicht: Marq ist eine Web-App, die laut Nutzungsbedingungen laufend Updates erhält.
Als Referenzedition betrachtet dieser Vergleich den Tarif Pro im Jahresabo mit jährlicher Zahlung. Pro ist laut Preisseite für einen Nutzer gedacht und enthält unter anderem 2 GB Speicher, unbegrenzt viele Projekte, die Premium-Vorlagenbibliothek, Markenelemente, eigene Schriften und Absatzformate, den InDesign-Import, Profilfelder, Export in Druckqualität mit 300 dpi sowie Veröffentlichung im Web und per E-Mail. Pro gibt es auch mit monatlicher Zahlung; über drei Jahre kostet das Jahresabo weniger. KI-Funktionen enthält Pro nicht.
Die weiteren Tarife:
Mit Standort Deutschland zeigt die Preisseite die Preise in Euro und ohne Mehrwertsteuer. Laut Nutzungsbedingungen gilt die Währung, die Preisseite oder Rechnung angeben, sonst US-Dollar, und Steuern trägst du selbst. Laut dem Hilfeartikel zur Besteuerung erhebt Marq die Mehrwertsteuer in Ländern, in denen das vorgeschrieben ist, abhängig vom Land deiner Rechnungsadresse; der Vergleich rechnet deshalb die deutsche Mehrwertsteuer hinzu. Ein Abschnitt weiter unten auf der Preisseite nennt noch Beträge in US-Dollar, und die Ersparnis beim Jahresabo gibt die Seite an zwei Stellen unterschiedlich an.
Für Pro und Team gibt es eine kostenlose Testphase von sieben Tagen; laut Abrechnungs-FAQ wird danach automatisch abgerechnet. Für den Free-Tarif brauchst du laut Preisseite keine Kreditkarte, ein Marq-Konto aber schon.
Monats- und Jahresabos verlängern sich automatisch. Pro und Team kündigst du in den Kontoeinstellungen; das Konto wird zum Ende der bezahlten Laufzeit zu einem Free-Konto. Deine Projekte bleiben sichtbar, bearbeiten kannst du sie danach nur mit den Funktionen des Free-Tarifs. Erstattungen gibt es laut Hilfe bei Kündigungen nicht.
Marq läuft im Browser. Laut Systemanforderungen unterstützt Marq jeweils die drei aktuellen Versionen von Chrome (empfohlen), Firefox, Safari und Edge, unter Windows ab Windows 7, macOS ab OS X 10.10, gängigen 64-Bit-Linux-Distributionen und Chrome OS. iOS und Android stehen ebenfalls in der Liste, die Angaben zu Browsern gelten laut Hersteller aber nicht für mobile Browser. Eigene Apps für Desktop oder Mobilgeräte beschreibt die Hilfe nicht. Angemeldet sein darfst du auf höchstens zwei Geräten gleichzeitig; verschiedene Browser zählen dabei als eigene Sitzungen.
Die Oberfläche gibt es laut Hilfe in neun Sprachen, darunter Deutsch. Die Sprachauswahl muss aber erst der Support für dein Konto freischalten; danach stellt jede Person die Sprache in den eigenen Kontoeinstellungen um. Die Umstellung betrifft laut Hilfe nur die Oberfläche, nicht die Sprache von E-Mails und Support-Gesprächen.
Marq arbeitet mit Projekten aus einer oder mehreren Seiten, die du leer oder aus einer Vorlage anlegst. Klassische Musterseiten beschreibt die Hilfe nicht. Es gibt zwei verwandte Funktionen:
Musterseiten aus InDesign übernimmt Marq laut Hilfe nicht korrekt.
Für Text gibt es eigene Absatzformate. Du definierst ein Format, gibst ihm einen Namen und kannst es später aus der aktuellen Auswahl neu festlegen; laut Hilfe ändern sich dann alle Textrahmen, die dieses Format nutzen. Zeichenstile speicherst du über die Textoptionen und wählst sie danach zur schnellen Formatierung aus. Ob Änderungen an einem gespeicherten Zeichenstil auf bereits formatierten Text wirken, steht nicht in der Hilfe.
Textrahmen verknüpfst du über ein kleines Dreieck an der unteren Ecke. Der Text fließt dann von einem Rahmen in den nächsten, laut Hilfe auch über mehrere Seiten. So verteilst du längere Texte aus Word oder Google Docs auf mehrere Seiten. Innerhalb eines Textrahmens stellst du Spalten und Spaltenabstand ein, dazu Zeilen- und Absatzabstände, Zeichenabstand, Tabulatoren und Einzüge, Aufzählungen und Silbentrennung. Kerning und OpenType-Funktionen erwähnt die Hilfe nicht.
Als Hilfsmittel gibt es Raster und Hilfslinien mit Spalten und Zeilen, an denen Objekte einrasten, sowie eine Doppelseitenansicht für Broschüren. Ein Grundlinienraster ist nicht dokumentiert. Tabellen unterstützen verbundene Zellen, abwechselnde Füllungen und Formeln.
Eigene Schriften lädst du als TTF-, TTC- oder OTF-Datei hoch. Sie gelten laut Hilfe nur für dein Konto; wer ein geteiltes Projekt bearbeitet, muss die Schriften selbst hochladen. Bilder verwaltest du in einer Bildverwaltung mit Ordnern, dazu kommen SVG-Grafiken und Bilder aus Dropbox. Stockfotos und Icons aus der Bibliothek führt die Preisseite erst ab Team. Mit Pro nutzt du die Premium-Vorlagenbibliothek. Die Funktion Dynamic Resize, die ein Design auf andere Formate überträgt, ist laut Hilfe noch eine Beta-Funktion und zählt hier nicht als vorhanden.
Projekte sind in Marq standardmäßig RGB. Einzelnen Elementen weist du CMYK-Farben zu, und beim Download als PDF oder JPEG wählst du ein CMYK-Farbprofil. Die Hilfe nennt als Beispiel U.S. Web Coated (SWOP) v2 und rät, das Profil mit der Druckerei abzustimmen. Als Administrator eines Pro-, Team- oder Business-Kontos legst du fest, dass Markenfarben standardmäßig CMYK sind. Pantone-Farbfelder unterstützt Marq laut Hilfe derzeit nicht, nur deren CMYK-Werte; Sonderfarben gibt es damit nicht. Einen Softproof, das Zuweisen von ICC-Profilen zu Bildern, PDF/X, eine Separationsvorschau oder Einstellungen zum Überdrucken beschreibt die Hilfe nicht.
Den Beschnitt stellst du in den Projekteinstellungen ein und ziehst Hintergründe bis über die rote Linie. Beim Download fügst du Beschnittmarken und Schnittmarken hinzu. Für Druckereien, die keine Links im PDF wollen, gibt es ein druckfreundliches PDF ohne Links.
Vor dem Download oder einer Druckbestellung prüft der Smart print check laut Hilfe Beschnitt und Sicherheitsabstand, ob Bilder in ihrer platzierten Größe mindestens 270 dpi haben und ob CMYK und RGB gemischt sind. Du schaltest die Prüfung in den Markeneinstellungen ein oder aus; für welche Tarife sie gilt, steht nicht in der Hilfe. Fehlende Schriften oder übervolle Textrahmen nennt die Hilfe bei dieser Prüfung nicht.
Exportieren kannst du als PDF, PNG, PNG mit Transparenz, JPEG, MP4 und GIF. Laut Preisseite exportiert Free nur in Bildschirmqualität mit 72 dpi, Pro und die höheren Tarife in Druckqualität mit 300 dpi. Für Barrierefreiheit erzeugt Marq getaggte PDFs, erkennt Elemente ohne Alternativtext und legt die Lesereihenfolge von links oben nach rechts unten fest. Als Liefergebiet des Druckservice Print & Ship nennt die Druck-FAQ nur die USA, internationalen Versand von Direktmailings bietet Marq nicht an; für Drucksachen in Deutschland gibst du das PDF also an eine eigene Druckerei.
Für die digitale Ausgabe veröffentlichst du ein Projekt im Web. Marq erzeugt einen Link, über den es auch Personen ohne Marq-Konto ansehen, und auf Wunsch einen HTML-Code zum Einbetten in deine Website. Laut Preisseite gehören Veröffentlichungen im Web und per E-Mail ab Pro dazu, das Posten in sozialen Netzwerken in allen Tarifen. Schaltflächen sind laut Hilfe für eingebettete Projekte und E-Mails gedacht, Links funktionieren in veröffentlichten Projekten und in PDFs. Formularfelder für interaktive PDFs und einen EPUB-Export beschreibt die Hilfe nicht.
Funktionen für lange Dokumente sind in Marq kaum dokumentiert. Ein Inhaltsverzeichnis legst du laut Hilfe von Hand an: Du tippst Kapitel oder Seiten in einen Textrahmen, trägst die Seitenzahlen selbst ein und verlinkst die Einträge mit den Seiten. Ändert sich der Umfang, musst du das Verzeichnis selbst anpassen. Seitenzahlen setzt Marq dagegen automatisch, über Kopf- oder Fußzeile oder als Systemfeld. Fußnoten aus InDesign übernimmt Marq laut Hilfe nicht. Index, Querverweise, eine Buchfunktion aus mehreren Dokumenten, bedingter Text und XML-Strukturen sind nicht dokumentiert. Für Bücher, umfangreiche Kataloge oder Handbücher ist Marq aus unserer Sicht deshalb nicht gedacht.
Mehr bietet Marq bei Vorlagen mit variablen Inhalten, den sogenannten Smart Fields:
Skripte oder Plug-ins im klassischen Sinn beschreibt die Hilfe nicht. Anbindungen gibt es als Integrationen, etwa für Bilder aus Dropbox oder die automatische Sicherung in Google Drive. API- und Webhook-Zugriff sowie Integrationen von Drittanbietern führt die Preisseite nur für Enterprise.
Pro als Referenzedition enthält keine KI-Funktionen. Laut Preisseite gehören der KI-Schreibassistent (AI Writing Assistant), AI Marqet, Brand Guardian sowie ein MCP-Server mit KI-Agent, der als Beta gekennzeichnet ist, nur zum Enterprise-Tarif. Der Schreibassistent erzeugt Texte aus einer Eingabe, fasst zusammen, erweitert, formuliert um und übersetzt, laut Hilfe etwa ins Spanische, Portugiesische und Französische. Administratoren schalten ihn für alle oder nur für bestimmte Teams frei. AI Marqet bündelt Arbeitsabläufe, Formulare und Playbooks; Brand Guardian prüft Projekte laut Hilfe per KI auf Probleme mit Farben, Typografie, Logos und anderen Markenelementen. Die Nutzung läuft über Kontingente: Ein Projekt, an dem eine KI-Funktion beteiligt war, zählt als AI Brand Creation, sobald du es herunterlädst, exportierst, druckst oder veröffentlichst. Bilder per KI erzeugen oder bearbeiten beschreibt die Hilfe nicht.
Die KI-Zusatzvereinbarung von Marq nennt Modellanbieter wie OpenAI oder Anthropic; die Funktionen laufen also online. Laut dieser Vereinbarung darf Marq Kundendaten nutzen, um eigene Instanzen seiner KI-Funktionen und die Modelle darin zu trainieren, aber keine externen Sprachmodelle außerhalb von Marq. Einen Widerspruch dagegen beschreibt die Vereinbarung nicht; Administratoren können einzelne KI-Funktionen abschalten.
Marq läuft im Browser, und du brauchst ein Konto. Als häufige Ursache, wenn Arbeit nicht gespeichert wird, nennt die Hilfe eine langsame Internetverbindung. Eine Offline-Nutzung beschreibt die Hilfe nicht. Laut Datenschutzerklärung sitzt der Anbieter LPS Holdco LLC in den USA und kann Daten in den USA und in anderen Ländern verarbeiten.
Für die Zusammenarbeit lädst du andere zu einem Projekt ein und vergibst Rechte zum Bearbeiten, Kommentieren oder Ansehen. Wer eingeladen ist, bearbeitet dasselbe Projekt gleichzeitig mit dir, und Änderungen erscheinen laut Hilfe sofort bei den anderen. Jede Person braucht dafür ein eigenes Marq-Konto; ohne Team-Konto muss sie die Einladung erst annehmen. Wer nur ansehen soll, bekommt einen Link zum veröffentlichten Projekt. Die Hilfe beschreibt außerdem Kommentare, einen Chat im Projekt und Notizen. Einen eigenen Freigabe-Workflow führt die Preisseite nur für Enterprise. Den Versionsverlauf mit Wiederherstellen gibt es laut Hilfe nur mit bezahltem Abo.
Markenvorgaben legst du als Markenelemente ab: Farben, Schriften, Bilder und Logos, Absatzformate und Smart Fields. Vorlagen schützt du mit Sperren. Mit Pro sperrst du Elemente laut Hilfe nur vollständig oder entsperrst sie; feinere Sperren, etwa nur für Stil, Größe und Position oder Inhalt, gibt es in Team und Business. Entsperren dürfen alle mit Administratorrolle. Eigene Markenvorlagen für das Team führt die Preisseite erst ab Team, und jede Person, die Vorlagen erstellt oder nutzt, braucht laut Preisseite eine Lizenz.
Deine Projekte liegen in deinem Marq-Konto. Zur Sicherung lädst du auf der Seite Backup/Restore in den Kontoeinstellungen eine Sicherung deiner Projekte herunter, oder Marq legt jede Woche automatisch eine LAF-Sicherungsdatei in deinem Google Drive ab. Wiederherstellen kannst du diese Sicherungen in deinem Marq-Konto. Ein offenes Austauschformat oder einen Export als IDML für InDesign beschreibt die Hilfe nicht.
Für die Weitergabe exportierst du PDF, auf Wunsch in CMYK und mit Beschnitt- und Schnittmarken, sowie PNG, JPEG, GIF oder MP4. Dazu kommt ein Export als PowerPoint-Datei, den Administratoren in den Markeneinstellungen freischalten. Für Druckereien ist das PDF der übliche Weg.
Beim Umstieg nach Marq hilft der InDesign-Import. Du verpackst die Datei in InDesign mit der Option Include IDML und lädst die IDML-Datei aus dem Paketordner hoch. Laut Hilfe kommen Absatzformate in der Regel mit, außer sie beruhen auf einem anderen Format; verknüpfte Textrahmen sollten erhalten bleiben. Nicht übernommen werden unter anderem Musterseiten, Fußnoten, Initialen, verankerte Objekte, Beschneidungspfade sowie Tabellen-, Zellen- und Objektformate. Schriften müssen als OTF oder TTF vorliegen, EPS-Bilder unterstützt Marq nicht. Die Tarifkarte nennt für Pro fünf kostenlose Design-Importe, weitere als Zusatzleistung; was genau als Design-Import zählt, erklärt die Preisseite nicht.
Andere Formate übernimmt Marq nur eingeschränkt:
Willst du Marq verlassen, exportierst du deine Projekte als PDF oder Bild; einen Export als bearbeitbare Datei für andere Layoutprogramme beschreibt die Hilfe außer dem PowerPoint-Export nicht. Nach einer Kündigung bleiben die Projekte sichtbar, bearbeiten kannst du sie nur noch eingeschränkt. Laut Nutzungsbedingungen löscht Marq Daten nach einer Kündigung nicht aktiv; um sie zu entfernen, musst du dein Konto endgültig löschen.
Marq eignet sich aus unserer Sicht für dich, wenn:
Weniger geeignet ist Marq aus unserer Sicht, wenn:
Einschätzung der Redaktion
Für Einsteiger und Vereine bedingt geeignet
Flyer und Einladungen aus Vorlagen im Browser gestalten
Vorlagen, Bearbeitung im Browser und Druck-PDFs mit Beschnitt sind vorhanden, und es gibt einen kostenlosen Tarif. Druckqualität mit 300 dpi gibt es aber erst ab Pro, die Preise stehen ohne Mehrwertsteuer auf der Preisseite, und die deutsche Oberfläche muss erst der Support freischalten. Als Liefergebiet des Druckservice nennt Marq nur die USA.
Für Grafikdesign und Agenturen weniger geeignet
Druckdaten für Kunden erstellen und mit Druckereien austauschen
CMYK-Export mit wählbarem Profil, Beschnitt, Schnittmarken und eine Druckprüfung sind vorhanden. Pantone-Farbfelder unterstützt Marq laut Hilfe aber nicht, PDF/X, Separationsvorschau und Grundlinienraster sind nicht dokumentiert, und einen Export für InDesign beschreibt die Hilfe nicht. Für Markenvorlagen, die Kunden selbst anpassen, kommt aus unserer Sicht eher der Team-Tarif in Frage.
Für Bücher, Magazine und Kataloge weniger geeignet
Bücher, Magazine oder Kataloge setzen
Musterseiten, ein automatisches Inhaltsverzeichnis, Index und Fußnoten sind nicht dokumentiert; das Inhaltsverzeichnis legst du laut Hilfe von Hand an. Einen EPUB-Export beschreibt die Hilfe nicht. Absatzformate und verknüpfte Textrahmen über mehrere Seiten sind vorhanden, reichen für umfangreiche Publikationen aus unserer Sicht aber nicht.
Für technische Redaktion weniger geeignet
Handbücher strukturiert pflegen und in mehrere Formate ausgeben
Buchfunktion, Querverweise, bedingter Text und XML- oder DITA-Strukturen sind nicht dokumentiert. Marq ist aus unserer Sicht auf Vorlagen für Marketing und Vertrieb ausgerichtet, nicht auf technische Dokumentation.
Für Marketing und Social Media bedingt geeignet
Markenkonforme Drucksachen und Social-Media-Grafiken im Team erstellen
Pro bietet Markenelemente, Vorlagen, gleichzeitiges Bearbeiten, Posten in sozialen Netzwerken und Veröffentlichung im Web. Feinere Sperren für Vorlagen, eigene Markenvorlagen für das Team und Datenautomatisierung gibt es erst ab Team, KI-Funktionen und Freigabe-Workflow nur in Enterprise. Dynamic Resize für andere Formate ist laut Hilfe noch eine Beta-Funktion.
Ohne Abo weniger geeignet
Ohne Abo und lokal arbeiten
Den Free-Tarif nutzt du ohne Abo, aber nur mit Konto im Browser, mit 25 MB Speicher, höchstens drei Projekten und Export in Bildschirmqualität. Eine Kaufversion nennt die Preisseite nicht, und eine Offline-Nutzung beschreibt die Hilfe nicht.
Marq, früher Lucidpress, ist eine Design- und Vorlagenplattform im Browser, die sich vor allem an Organisationen mit Markenvorgaben richtet. Als Referenzedition für eine Person bringt Pro Markenelemente mit Farben, Schriften, Logos und Absatzformaten, verknüpfte Textrahmen, gleichzeitiges Bearbeiten mit anderen Marq-Konten, Druck-PDFs mit CMYK-Profil, Beschnitt und Schnittmarken, eine Druckprüfung vor dem Download und den Import von InDesign-Layouts über IDML. Projekte veröffentlichst du als Weblink oder bettest sie in Websites ein. Klassische DTP-Funktionen fehlen dagegen weitgehend: Musterseiten, Grundlinienraster, Sonderfarben, PDF/X, automatische Verzeichnisse, Fußnoten und EPUB sind nicht dokumentiert, PDFs übernimmt Marq nur als Bilder, und einen Export für InDesign beschreibt die Hilfe nicht. Feinere Sperren für Vorlagen, eigene Markenvorlagen für das Team und Datenautomatisierung schaltet erst der Team-Tarif frei, KI-Funktionen gibt es nur in Enterprise. Marq läuft im Browser, eine Offline-Nutzung beschreibt die Hilfe nicht, die deutsche Oberfläche muss der Support freischalten, und die Preisseite nennt die Preise ohne Mehrwertsteuer. Aus unserer Sicht eignet sich Marq für Einzelne und kleine Teams, die markenkonforme Flyer, Broschüren und Social-Media-Grafiken aus Vorlagen erstellen und keine Druckvorstufe mit Sonderfarben brauchen; für Bücher, technische Dokumentation oder Arbeit ohne Internet ist Marq nicht gedacht.
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