Aus dem Layoutprogramme und DTP-Software-Vergleich
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PUB Bücher & Magazine DR Druck & Druckvorstufe
Einsatzgebiete
Bücher, Magazine, Zeitschriften, Kataloge und Vereinshefte setzen, auch aus mehreren Dokumenten mit gemeinsamen Verzeichnissen. Drucksachen als PDF/X mit Anschnitt und Preflight ausgeben. InDesign- und Publisher-Dokumente öffnen und weiterbearbeiten. Texte im Layout mit KI schreiben, umformulieren und in über 30 Sprachen übersetzen. EPUB und HTML für die digitale Ausgabe erzeugen. Unter Linux layouten.
Unsere Einschätzung
VivaDesigner bietet klassische DTP-Funktionen wie Aliasseiten, Absatz- und Zeichenstilvorlagen, Textketten, Fußnoten und Sammlungen mit dokumentübergreifenden Verzeichnissen für Windows, macOS und Linux, dazu InDesign-Import und eingebaute KI. Die Commercial Edition gibt es als Kauflizenz ohne Abo, Upgrades kosten extra, und die Free Edition ist dauerhaft kostenlos. Aus unserer Sicht eignet es sich für Publikationen und für die Arbeit unter Linux; für Sonderfarben und Separationen fehlen Belege, und auf Macs mit M-Prozessor läuft es über Rosetta.
VIVA bietet VivaDesigner in mehreren Desktop-Editionen an. Für diesen Vergleich zählt die Edition, mit der eine Einzelperson das volle Programm gewerblich nutzen darf: die Commercial Edition. Sie dient deshalb als Referenzedition. Die Personal Edition ist laut VIVA eine vergünstigte Vollversion, aber nur für private und nicht kommerzielle Zwecke gedacht. Als Beispiele nennt VIVA Drucksachen für gemeinnützige Vereine und öffentliche Bildungseinrichtungen. Wer als Selbstverleger mit der Personal Edition arbeitet, muss ins Editorial den Satz „Erstellt und gestaltet mit VivaDesigner“ aufnehmen, sonst gilt die Nutzung als kommerziell. Für Schüler, Lehrkräfte, gemeinnützige Organisationen und Behörden gibt es eigene Editionen mit Nachweis.
Die Commercial Edition kannst du kaufen oder mieten. Die Kauflizenz gilt laut Preisseite auf Lebenszeit, Upgrades auf neue Versionen kosten extra. Die Miete läuft laut Preisseite monatlich oder jährlich und enthält alle Upgrades. Nach den Angaben der Preisseite ist der Kauf über drei Jahre günstiger als die Miete, deshalb ist die Kauflizenz hier Referenzedition. Die Beträge erscheinen erst, wenn du im Bestellbereich Typ, Edition und Währung auswählst, und einen Hinweis auf die Mehrwertsteuer gibt es dort nicht. Die genauen Mietbedingungen, also Laufzeit, Abrechnung und Kündigung, beschreibt VIVA nicht eindeutig. Prüfe sie vor einer Bestellung.
Aktuell ist Version 11.5. Der letzte Eintrag im Versionsverlauf ist Build 9241 vom 13. Juli 2026. Mit Build 9232 vom März 2026 hat sich das Dateiformat geändert. Das Update von 11.0 auf 11.1 war laut VIVA für alle Nutzer von Version 11 kostenlos.
Plattformen laut Systemvoraussetzungen:
Die Programmoberfläche gibt es laut VIVA in über 20 Sprachen, das deutsche Handbuch beschreibt die deutschen Menüs. Eine Lizenz gilt für einen physischen Computer. Mit dem Lizenzcode schaltest du jede unterstützte Plattform frei und kannst die Plattform wechseln. Für einen zweiten Rechner derselben Person gibt es eine Zusatzlizenz. Endet ein Mietvertrag, darfst du die bezahlte Version laut FAQ nicht mehr nutzen; deine Dokumente öffnest du dann mit der kostenlosen Free Edition.
Musterseiten heißen in VivaDesigner Aliasseiten. Du weist sie Dokumentseiten zu, auch per Drag-and-drop in der Palette Seiten. Laut VIVA bleiben Bilder und Texte erhalten, wenn du einer Seite eine andere Aliasseite zuweist; so kannst du verschiedene Designs mit denselben Inhalten ausprobieren. Ränder und Spalten legst du je Aliasseite fest, einzelne Aliasseiten und Ebenen schützt du bei Bedarf mit einem Kennwort.
Für Text gibt es Stilvorlagen für Zeichen und Absätze, dazu Stile für Textlayouts, Bilder, Objekte und Tabellen. Nachfolgestilvorlagen, GREP-Stile und verschachtelte Stilvorlagen formatieren Text automatisch, ein Textformat-Inspektor sucht nach beliebigen Stilattributen. Längere Texte laufen über Textketten durch mehrere Textobjekte; das Handbuch beschreibt manuelle und automatische Textketten und zeigt sie an Beispielen für Buchlayouts. Ein Grundlinienraster ist vorhanden, der Versionsverlauf erwähnt es im Zusammenhang mit dem automatischen Zeilenabstand.
Weitere Satzfunktionen laut Herstellerseiten:
Bilder platzierst du in Bildobjekten, per Import, Drag-and-drop oder Zwischenablage. Seit Version 11 tauschst du Bildinhalte per Drag-and-drop und lässt importierte Bilder automatisch in den Rahmen einpassen. Ebenen helfen bei mehrsprachigen Dokumenten, etwa mit einer Ebene je Sprache. Für Bildschirm und Social Media bringt Version 11 laut VIVA Hunderte neuer Papierformate mit. Eine Vorlagenbibliothek mit fertigen Designs, wie sie Design-Plattformen im Browser anbieten, beschreibt VIVA nicht. Über Arbeitsmodi mit den Stufen Anfänger, Fortgeschrittener und Profi schränkst du die angebotenen Optionen ein.
Für die Druckausgabe nennt VIVA Farbmanagement, Anschnitt und Ebenen beim Drucken und beim PDF-Export. PDF/X ist vorhanden; der Versionsverlauf erwähnt PDF/X-3 und PDF/X-4, etwa beim Export von Sammlungen und bei der Anzeige der Farbprofile von Bildern. ICC-Farbprofile installierst du laut Handbuch zusätzlich, und seit Build 9232 gibt es ein Graustufenprofil für Graustufen-PDFs. CMYK-Bilder verarbeitet das Programm, und eine Übersicht der Editionen zu Version 10 nennt die Farbmodelle RGB, CMYK und HSV. Einen Softproof beschreiben die lesbaren Herstellerseiten nicht.
Ein optischer Preflight zeigt Druckprobleme an. Das Handbuch hat dazu einen Abschnitt für Bilder und eigene Vorgaben für den Preflight. Für die Weitergabe an die Druckerei gibt es die Funktion Verpacken und Senden, die ein Paket erstellt, Bilder und Schriften kannst du einbetten. Außerdem nennt das Handbuch eine Farbüberfüllung, und der Versionsverlauf erwähnt die Option „Schwarz überdrucken“.
Bei Sonderfarben ist Vorsicht geboten: Die Farbtabellen für Pantone, HKS, DIC und Toyo hat VIVA mit Version 10 als veraltet entfernt. Ob und wie du Sonderfarben anlegst und separiert ausgibst und ob es eine Separationsvorschau gibt, beschreiben die lesbaren Herstellerseiten nicht. Wenn du Drucksachen mit Sonderfarben planst, kläre das vorher mit der Druckerei und probiere es mit der Free Edition Plus aus.
Für die digitale Ausgabe exportiert VivaDesigner EPUB und HTML, darunter ein HTML für E-Mails. Version 11.5 berücksichtigt beim Export nach EPUB und VivaHTML die Reihenfolge der Artikel und unterstützt eine variable Textbreite im EPUB. Das Handbuch beschreibt außerdem barrierefreie PDFs, eine Sprachausgabe als MP3 und die Ausgabe in Blindenschrift. PDF-Lesezeichen erzeugt das Programm beim Export auf Wunsch automatisch aus dem Inhaltsverzeichnis. Interaktive PDFs mit Formularfeldern, Schaltflächen oder Medien sind nicht belegt; Links zu Seiten, Webadressen und E-Mail-Adressen setzt du im Text.
Für Bücher, Magazine und Kataloge fasst die Option Sammlung mehrere Layoutdokumente zu einem Sammlungsdokument zusammen, ähnlich einer Buchdatei. Seitennummern passt das Programm über die Dokumente hinweg automatisch an, Attribute und Aliasseiten lassen sich zwischen den Dokumenten synchronisieren, und Inhalts- sowie Stichwortverzeichnisse erzeugt VivaDesigner vollautomatisch für alle Dokumente der Sammlung. Sammlungen exportierst du gemeinsam als PDF, auch als PDF/X.
Fuß- und Endnoten gibt es mit automatischer Nummerierung; das Handbuch beschreibt auch, wie du sie ineinander umwandelst. Dazu kommen Variablen, etwa für Seitennummern, ein Zeilenzähler, verankerte Objekte und Textlinks zu Seiten, Webadressen und E-Mail-Adressen. Querverweise mit automatisch aktualisierter Seitenzahl und bedingten Text beschreiben die lesbaren Herstellerseiten nicht; beides ist hier deshalb nicht verifiziert.
Für strukturierte Inhalte kann VivaDesigner XML importieren und exportieren und Dokumente im eigenen VivaXML- oder VivaJSON-Format öffnen, in dem Dokumente in XML oder JSON beschrieben werden. DITA nennt VIVA nicht.
Automatisieren lässt sich das Programm mit Skripten in einer vereinfachten JavaScript-Variante. Dafür gibt es ein englischsprachiges Entwicklerhandbuch, und seit Version 11.4 starten Skripte auf Wunsch beim Programmstart. Plug-ins von Drittanbietern sind nicht dokumentiert.
Serienlayouts aus Tabellen oder Datenbanken laufen über das eigene Produkt Database Publishing: Du gestaltest die Vorlage im VivaDesigner oder in InDesign und lädst sie auf den Database Publishing Server, der die Daten einsetzt, etwa aus CSV, SQLite, MySQL oder anderen Datenbanken. Seit Version 11.1 dienen dort auch XLSX-Dateien als Datenquelle. Eine eingebaute Datenzusammenführung der Commercial Edition ohne diesen Server ist nicht dokumentiert.
VIVA KI ist in VivaDesigner eingebaut. Laut Hersteller schreibt sie Artikel, Überschriften und Schlüsselwörter, formuliert Texte um, fasst sie zusammen, findet Widersprüche, beantwortet Fragen zum Text und wandelt Text in Sprache um. Die automatische Übersetzung überträgt Texte, Ebenen oder ganze Dokumente in über 30 Sprachen, mehrsprachige Dokumente legst du mit einer Ebene je Sprache an. Bei Bildern entfernt die KI Hintergründe, Elemente und Schriftzüge, ersetzt markierte Bereiche nach einer Textanweisung, erweitert Bilder generativ, erhöht die Auflösung und erzeugt Bildbeschreibungen. Bilder allein aus einer Textbeschreibung zu erzeugen, nennt VIVA nicht.
Abgerechnet wird über VIVA-Punkte: Jede Programmversion hat ein kostenloses monatliches Kontingent, darüber hinaus kaufst du Punkte. Wie groß das Kontingent ist, nennt VIVA nicht, und verbrauchte Punkte werden bei Fehlern nicht erstattet. Das KI-Modul musst du in den Vorgaben aktivieren und dabei den Nutzungsbedingungen zustimmen. Wo die Modelle rechnen, beschreibt VIVA für die Desktop-Version nicht ausdrücklich. Dieselben KI-Aktionen stellt der VIVA Publishing Server für Entwickler über eine Webschnittstelle bereit und rechnet sie pro Anfrage ab. Ob VIVA Inhalte für das Training von KI-Modellen nutzt, steht weder in der Datenschutzerklärung noch im KI-Lizenzvertrag, und die eingesetzten KI-Anbieter nennt VIVA nicht. Laut VIVA müssen KI-Ergebnisse immer geprüft werden.
Zur Registrierung verlangt VIVA einen Internetanschluss und eine E-Mail-Adresse. Danach ist laut Systemvoraussetzungen keine ständige Verbindung mehr nötig. Der Lizenzvertrag verlangt aber, dass die Software eine Verbindung zu einem öffentlichen Netzwerk aufbauen kann, und sieht vor, dass technische Daten regelmäßig gesammelt werden. Wie lange das Programm ohne Verbindung läuft, ist nicht dokumentiert.
Für die Zusammenarbeit bietet die Desktop-Version Notizen, eine Änderungsverfolgung, Zugriffsrechte und Aufgaben, über die laut VIVA mehrere Personen gleichzeitig an einem Dokument arbeiten können. Gemeinsames Arbeiten in Echtzeit nennt VIVA für die Web Edition, die du separat mietest, optional zusammen mit der VivaCloud. Ein zentrales Brand Kit mit Farben, Schriften und Logos beschreibt VIVA nicht. Layoutvorlagen sicherst du über Arbeitsmodus, Zugriffsrechte und Kennwörter ab, sodass andere nur freigegebene Bereiche ändern.
VivaDesigner speichert in einem eigenen Format. Mit Version 11.5 (Build 9232) hat sich dieses Format geändert: Dokumente, die du mit dieser Version speicherst, lassen sich in älteren Versionen nicht mehr öffnen. Achte darauf, wenn du Dateien mit anderen austauschst.
Beim Öffnen fremder Formate wandelt VivaDesigner das Dokument in sein eigenes Format um. Unterstützt werden laut VIVA:
PDF- und Illustrator-Dateien kannst du laut dem Dokument zu den Neuerungen in Version 11 als Dokumente öffnen und nachbearbeiten. Im Versionsverlauf stuft VIVA diese Funktion (PDF to Layout) aber als experimentell ein, deshalb zählt sie hier nicht als Importformat.
Für den Rückweg kann das Programm laut VIVA je nach Edition Dokumente im InDesign-Format exportieren. Laut Handbuch entsteht dabei eine IDML-Datei, die du in InDesign weiterbearbeitest; wie originalgetreu das Layout ankommt, hängt laut VIVA von der InDesign-Version, dem Aufbau des Layouts und den Exportoptionen ab. Welche Editionen den Export enthalten und ob die Commercial Edition dazugehört, nennt VIVA nicht. Laut FAQ solltest du dann keine Funktionen nutzen, die InDesign nicht kennt, etwa Konturinitialen. An Druckereien gibst du Dokumente als PDF oder PDF/X weiter. Dazu kommen EPUB, HTML, XML, VivaJSON, PostScript und EPS sowie JPEG, PNG und SVG. Mit Verpacken und Senden schnürst du ein Paket mit allem, was für die Weitergabe nötig ist.
Beim Wechsel von InDesign bringt der Import bestehende Layouts mit; das Ergebnis solltest du laut FAQ immer prüfen. Die Oberfläche ähnelt laut VIVA der von InDesign. Beim Wechsel von VivaDesigner zu einem anderen Programm bietet sich der InDesign-Export an, sofern deine Edition ihn enthält; sonst bleiben PDF und die übrigen Exportformate.
VivaDesigner eignet sich aus unserer Sicht für dich, wenn:
Weniger geeignet ist VivaDesigner aus unserer Sicht, wenn:
Einschätzung der Redaktion
Für Einsteiger und Vereine bedingt geeignet
Flyer, Einladungen und Vereinshefte ohne Abo gestalten
Deutsche Oberfläche, eine kostenlose Free Edition und für gemeinnützige Vereine die Personal Edition. Ein Arbeitsmodus für Anfänger schränkt die angebotenen Optionen ein. Eine Vorlagenbibliothek mit fertigen Designs beschreibt VIVA nicht, und der Umfang eines klassischen DTP-Programms verlangt aus unserer Sicht Einarbeitung.
Für Grafikdesign und Agenturen bedingt geeignet
Druckdaten erstellen und InDesign-Projekte weiterbearbeiten
PDF/X, Preflight, Anschnitt, Farbmanagement mit ICC-Profilen und der Import von INDD und IDML sind belegt, ein InDesign-Export als IDML nur je nach Edition und für die Commercial Edition nicht bestätigt. Sonderfarben, Separationsvorschau und Softproof sind nicht belegt, die Pantone- und HKS-Tabellen wurden entfernt, und auf Macs mit M-Prozessor läuft das Programm über Rosetta.
Für Bücher, Magazine und Kataloge gut geeignet
Bücher, Magazine und Kataloge mit vielen Seiten setzen
Aliasseiten, Absatz- und Zeichenstilvorlagen mit GREP- und verschachtelten Stilen, Textketten, Grundlinienraster, Fuß- und Endnoten sowie Sammlungen mit automatisch erzeugten Inhalts- und Stichwortverzeichnissen über mehrere Dokumente. Dazu EPUB- und HTML-Export. Querverweise sind nicht belegt.
Für technische Redaktion bedingt geeignet
Handbücher strukturiert pflegen und als PDF und HTML ausgeben
Sammlungen, Verzeichnisse, Fußnoten, XML-Import und -Export, Skripte sowie die Ausgabe als PDF, HTML und EPUB sind vorhanden. Bedingten Text, Querverweise und DITA beschreiben die Herstellerseiten nicht, deshalb eignet sich VivaDesigner aus unserer Sicht nur eingeschränkt für die technische Redaktion.
Für Marketing und Social Media bedingt geeignet
Mehrsprachige Drucksachen und Social-Media-Formate im Team erstellen
KI-Übersetzung in über 30 Sprachen, KI-Textfunktionen, Seitenformate für soziale Medien und über Zugriffsrechte gesperrte Vorlagen. Ein Brand Kit und eine automatische Formatanpassung beschreibt VIVA nicht, Serienlayouts laufen über das separate Database Publishing und Echtzeit-Zusammenarbeit über die gemietete Web Edition.
Ohne Abo gut geeignet
Mit Kauflizenz oder kostenlos lokal arbeiten
Die Commercial Edition gibt es als Kauflizenz, die laut VIVA in der Regel unbegrenzt nutzbar ist; die Free Edition ist dauerhaft kostenlos. Das Programm läuft lokal, braucht aber zur Registrierung Internet und muss laut Lizenzvertrag eine Netzwerkverbindung aufbauen können. Upgrades auf neue Versionen kosten extra.
VivaDesigner ist ein klassisches Layoutprogramm für Windows, macOS und Linux mit Aliasseiten als Musterseiten, Absatz- und Zeichenstilvorlagen, GREP- und verschachtelten Stilen, Textketten, Grundlinienraster, Fußnoten, Endnoten und Sammlungen mit dokumentübergreifenden Inhalts- und Stichwortverzeichnissen. InDesign-Dokumente öffnet es als INDD oder IDML, seit Version 11.5 auch Microsoft-Publisher-Dateien, und es exportiert PDF/X, EPUB, HTML und XML. Die eingebaute KI schreibt, übersetzt und bearbeitet Bilder mit einem kostenlosen Monatskontingent, darüber hinaus über VIVA-Punkte. Für gewerbliche Nutzung brauchst du die Commercial Edition, die du kaufen oder mieten kannst; beim Kauf sind Upgrades nicht enthalten. Die kostenlose Free Edition ist eingeschränkt, darf aber auch kommerziell genutzt werden, und die Personal Edition deckt private und gemeinnützige Zwecke ab. Offen bleiben Sonderfarben und Separationsvorschau, ein Softproof, Querverweise und bedingter Text, die die lesbaren Herstellerquellen nicht belegen; das Bearbeiten von PDF-Dateien stuft VIVA selbst als experimentell ein. Auf Macs mit M-Prozessor läuft die aktuelle Version über Rosetta, eine native Version ist erst angekündigt, und zur Registrierung braucht das Programm eine Internetverbindung. Unklar sind außerdem die Mietbedingungen und ob die Preise die Mehrwertsteuer enthalten. Aus unserer Sicht eignet sich VivaDesigner für Publikationen und Drucksachen ohne Abo, besonders unter Linux, und für alle, die InDesign-Dateien weiterbearbeiten wollen. Wer viel mit Sonderfarben oder im Team in Echtzeit arbeitet, sollte vorher die Free Edition Plus gründlich ausprobieren.
Scribus
Preismodell: kostenlose Version vorhanden
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CorelDRAW Graphics Suite
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Adobe FrameMaker
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Marq
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