Aus dem Webhosting aus Deutschland-Vergleich
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WEB Website & Blog DEV Entwicklung & Technik
Einsatzgebiete
Firmenwebsites, Vereinsseiten und Blogs mit WordPress oder einem anderen CMS aus der 1-Klick-Liste, dazu E-Mail mit eigener Domain. Durch SSH, Git, Cronjobs und wp-cli passt das Paket auch zu technischen Projekten, die eine Kommandozeile brauchen. Mehrere kleinere Websites lassen sich in einem Paket betreiben, solange die gemeinsamen Ressourcen reichen.
Unsere Einschätzung
manitu bietet klassisches Webhosting aus einem eigenen Rechenzentrum in Deutschland, mit Domain, E-Mail, SSL und täglichen Backups schon im Einstiegstarif. Aus unserer Sicht eignet es sich für Websites und technische Projekte, bei denen du WordPress selbst pflegst. Wiederherstellungen aus dem Backup kosten extra, und Managed WordPress gibt es nicht.
Für das Referenzprojekt betrachten wir Webhosting M, den Einstiegstarif von manitu. Er enthält alles, was eine WordPress-Website mit eigener Domain braucht: eine Inklusiv-Domain mit der Endung .de, .com, .net oder .org, unbegrenzt viele E-Mail-Adressen mit 25 Postfächern, kostenlose SSL-Zertifikate und tägliche Datensicherungen. Zusatzkosten für Domain oder E-Mail fallen deshalb nicht an, und eine Einrichtungsgebühr verlangt manitu laut Tarifvergleich in keinem Paket.
Beim Preis arbeitet manitu im Tarif M mit einem Einstiegspreis: In den ersten sechs Monaten zahlst du deutlich weniger, danach gilt der reguläre Monatspreis. Für die Kosten über 24 Monate zählen beide Preise. Wichtig sind die Vertragsbedingungen:
Die Inklusiv-Domain ist nur während der Laufzeit des Pakets im Preis enthalten und hat eigene Vertragsbedingungen; Paket und Domain kündigst du getrennt. Die Preise auf der Website richten sich nach dem Umsatzsteuer-Land, das du auswählst. Für diesen Vergleich gelten Preise mit deutscher Mehrwertsteuer.
WordPress installierst du bei manitu über die 1-Klick-Anwendungen im Kunden-Menü. Neben WordPress stehen dort unter anderem ClassicPress, Joomla, TYPO3, Nextcloud und Matomo bereit. Managed WordPress bietet manitu laut Hilfeseite nicht an, auch nicht gegen Aufpreis. Updates, Plugins und die Sicherheit deiner WordPress-Installation liegen damit bei dir, wobei WordPress Updates heute weitgehend selbst einspielen kann. Eine Staging-Funktion beschreibt der Anbieter nicht.
Für technische Projekte ist schon der Einstiegstarif gut ausgestattet:
Im Tarif M stehen einem PHP-Prozess 512 MB Arbeitsspeicher (memory_limit) und 60 Sekunden Laufzeit zur Verfügung, in den größeren Tarifen mehr. Der Speicher von 100 GB teilt sich in 50 GB für Web und 50 GB für E-Mail, dazu kommen fünf Datenbanken mit je bis zu 1 GB. Mehrere Websites in einem Paket sind möglich; sie teilen sich dann Speicher, PHP-Ressourcen und Datenbanken. Zur Ladezeit macht der Anbieter keine Angaben, die sich nachprüfen lassen.
manitu sichert laut Tarifvergleich täglich alle Web-Inhalte, E-Mails, Datenbanken und Einstellungen. In der Regel bleiben die Stände der letzten 14 Tage erhalten; eine Hilfeseite nennt dagegen meist mindestens eine Woche, ohne Gewähr. Eine Wiederherstellung aus dieser Datensicherung beauftragst du per E-Mail beim Support. Sie ist aufpreispflichtig und wird nach Zeitaufwand im 15-Minuten-Takt abgerechnet, mindestens aber für 30 Minuten. Wenn du öfter auf ältere Stände zugreifen willst, lege zusätzlich eigene Sicherungen an, etwa mit einem WordPress-Plugin. Auch die AGB sehen eigene Sicherungskopien des Kunden vor.
Für das Kunden-Menü bietet manitu eine Zwei-Faktor-Anmeldung per App oder Hardware-Schlüssel, dazu Recovery-Codes für den Notfall. SSL-Zertifikate von Let's Encrypt sind für beliebig viele Domains und Subdomains kostenlos enthalten.
Beim Datenschutz sind die Verhältnisse klar: Das Rechenzentrum betreibt manitu selbst, und es steht im selben Gebäude wie die Büros in St. Wendel. Den AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO schließt du kostenlos online im Kunden-Menü ab. manitu stellt ihn nach eigenem Muster, individuelle Änderungen sind nicht vorgesehen. Die technischen und organisatorischen Maßnahmen bekommst du als Anlage zum Vertrag.
Jedes Paket enthält eine Domain mit der Endung .de, .com, .net oder .org. In jedem Paket kannst du beliebig viele weitere Domains und Subdomains anlegen und darauf eigene Websites betreiben. Die Inklusiv-Domain kündigst du getrennt vom Paket.
E-Mail ist umfassend enthalten: Du legst unbegrenzt viele Adressen mit deiner Domain an, dazu kommen im Tarif M 25 Postfächer, die sich 50 GB E-Mail-Speicher teilen. Spam- und Virenfilter, verschlüsselte Verbindungen per IMAP, POP3 und SMTP, Webmail, Weiterleitungen und Mailinglisten gehören dazu. Die größeren Tarife bieten mehr Postfächer und mehr Speicher.
Den Support erreichst du laut Anbieter kostenlos per Telefon über eine Festnetznummer und per E-Mail, jeweils zu den regulären Arbeitszeiten. Die Technik-Hotline ist montags bis freitags von 8:30 bis 16:30 Uhr besetzt. Eine Notfall-Bereitschaft rund um die Uhr nennt manitu nur für Root-Server, nicht für Webhosting. Über Störungen informiert eine Statusseite. Hilfeseiten und Anleitungen gibt es auf Deutsch.
manitu eignet sich aus unserer Sicht für Selbstständige, kleine Unternehmen und Vereine, die eine Website mit eigener Domain und E-Mail betreiben und WordPress selbst pflegen wollen. Der Einstiegstarif deckt das Referenzprojekt ohne Zusatzkosten ab, und das eigene Rechenzentrum in Deutschland samt AV-Vertrag erleichtert den Datenschutz.
Auch für Entwickler ist das Paket interessant: SSH, Git, Cronjobs, wp-cli und aktuelle PHP-Versionen sind schon im Einstiegstarif dabei.
Weniger passend ist manitu, wenn du WordPress nicht selbst betreuen willst. Managed WordPress mit Wartung durch den Anbieter, Staging und Wiederherstellung per Klick findest du bei anderen Anbietern im Vergleich. Agenturen können mehrere Websites in einem Paket betreiben und Unter-Zugänge im Kunden-Menü anlegen; für eine strikte Trennung von Kundenprojekten empfiehlt manitu getrennte Pakete. Beachte außerdem die zwölf Monate Mindestlaufzeit im Tarif M und die kostenpflichtige Wiederherstellung aus der Datensicherung.
Einschätzung der Redaktion
Für Einsteiger und Vereine gut geeignet
Erste Website mit WordPress, Domain und E-Mail
Domain, E-Mail und SSL sind im Einstiegstarif enthalten, WordPress installierst du per Klick, und der Support ist werktags per Telefon erreichbar. Beachte die zwölf Monate Mindestlaufzeit und dass du WordPress selbst pflegst.
Für Selbstständige und kleine Unternehmen bedingt geeignet
Firmenwebsite mit E-Mail und AV-Vertrag aus einem Rechenzentrum in Deutschland
Postfächer mit eigener Domain, tägliche Datensicherung, ein kostenloser AV-Vertrag und das eigene Rechenzentrum in Deutschland passen gut. Eine Wiederherstellung aus der Datensicherung musst du jedoch beim Support beauftragen und extra bezahlen.
Für WordPress ohne Technikaufwand weniger geeignet
WordPress ohne eigenen Pflegeaufwand
manitu bietet kein Managed WordPress an, auch nicht gegen Aufpreis, und beschreibt keine Staging-Funktion. Updates und Wartung bleiben bei dir.
Für Agenturen und Freelancer bedingt geeignet
Mehrere Kundenwebsites in einem oder mehreren Paketen
In einem Paket lassen sich mehrere Websites betreiben, und im Kunden-Menü gibt es Unter-Zugänge. Für eine strikte Trennung empfiehlt manitu getrennte Pakete; Staging und eine Projektverwaltung für Agenturen beschreibt der Anbieter nicht.
Für Entwickler gut geeignet
Eigene PHP-Projekte und Werkzeuge mit SSH und Git
Schon Tarif M bietet SSH mit Bash oder ZSH, Git, eigene Cronjobs, wp-cli und PHP 8.1 bis 8.4. Angaben zu Node.js oder Redis fehlen auf den Tarifseiten.
manitu ist ein Webhoster aus St. Wendel, der sein Rechenzentrum im eigenen Firmengebäude betreibt. Für das Referenzprojekt reicht der Einstiegstarif Webhosting M: Er enthält eine .de-Domain, unbegrenzt viele E-Mail-Adressen mit 25 Postfächern, kostenlose Zertifikate von Let's Encrypt und tägliche Datensicherungen. In den ersten sechs Monaten gilt ein Einstiegspreis, danach der reguläre Monatspreis; der Tarif hat zwölf Monate Mindestlaufzeit und wird im Voraus abgerechnet. Technisch bietet schon der Einstiegstarif SSH mit Bash oder ZSH, Git, Cronjobs, wp-cli und aktuelle PHP-Versionen. Managed WordPress gibt es nicht, eine Staging-Funktion beschreibt der Anbieter nicht, und eine Wiederherstellung aus der Datensicherung beauftragst du beim Support gegen Aufpreis. Aus unserer Sicht eignet sich manitu für Selbstständige, Vereine und Entwickler, die ihre WordPress-Website selbst pflegen und Wert auf ein Rechenzentrum in Deutschland legen.
mittwald
Preismodell: Abo (monatlich)
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Raidboxes
Preismodell: Abo (monatlich oder jährlich)
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